Nichts zu holen


 
Beim viermaligen Serienmeister der 2. Bundesliga, der zweiten Vertretung der Regensburg Legionäre, gab es für die Baseballer vom TV 1861 Ingolstadt nichts zu holen. 

(ir) Die Oberpfälzer bestehen vollständig aus Juniorenspielern unter 18 Jahren, die im deutschlandweit beispiellosen Baseball-Internat leistungsorientiert ausgebildet werden. Die Niederlagen fielen mit 0:8 und 4:13 deutlich aus.

„Das Ergebnis im ersten Spiel war leistungsgerecht, aber im zweiten Spiel täuscht es etwas“, meinte Trainer Matthias Rucker, der im zweiten Spiel eine Leistungssteigerung seines Teams erkennen konnte, auf der sich aufbauen lässt.

Doch in der ersten Begegnung waren es zu Beginn einige Freiläufe und Fehler der Ingolstädter Feldverteidigung zu viel, weshalb die Schanzer nach drei Durchgängen mit 0:4 zurücklagen. Defensiv berappelten sich die TV-Baseballer, doch im Angriff gelang gegen einen gut aufgelegten Regensburger Werfer Joshua Spezia nahezu nichts. Vier weitere Gegenpunkte gegen Ende des Spiels beantworteten die Frage nach einem Comeback.

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Gleiches Bild zu Beginn des zweiten Spiels als Freiläufe und Feldspielfehler den Hausherren eine 6:0-Führung schenkten. Doch die Schanzer deuteten eine Aufholjagd im sechsten Spielabschnitt an, als der einzige am Schlag überzeugende Ingolstädter Keith Pastore das 2:6 erzielte. David Tietmann und Holger Koch verkürzten auf 4:6. Doch die Wende wollte nicht gelingen. Die Regensburger konterten abgezockt mit sieben Zählern und entschieden so die Partie.

Damit ist die Bilanz der Schanzer erstmals negativ, sechs Siegen stehen acht Niederlagen gegenüber. In zwei Wochen geht es zum Tabellennachbarn nach Gauting, wo die Niederlagenserien der letzten fünf Spielen enden soll.







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