Nichts zu holen


 
Beim viermaligen Serienmeister der 2. Bundesliga, der zweiten Vertretung der Regensburg Legionäre, gab es für die Baseballer vom TV 1861 Ingolstadt nichts zu holen. 

(ir) Die Oberpfälzer bestehen vollständig aus Juniorenspielern unter 18 Jahren, die im deutschlandweit beispiellosen Baseball-Internat leistungsorientiert ausgebildet werden. Die Niederlagen fielen mit 0:8 und 4:13 deutlich aus.

„Das Ergebnis im ersten Spiel war leistungsgerecht, aber im zweiten Spiel täuscht es etwas“, meinte Trainer Matthias Rucker, der im zweiten Spiel eine Leistungssteigerung seines Teams erkennen konnte, auf der sich aufbauen lässt.

Doch in der ersten Begegnung waren es zu Beginn einige Freiläufe und Fehler der Ingolstädter Feldverteidigung zu viel, weshalb die Schanzer nach drei Durchgängen mit 0:4 zurücklagen. Defensiv berappelten sich die TV-Baseballer, doch im Angriff gelang gegen einen gut aufgelegten Regensburger Werfer Joshua Spezia nahezu nichts. Vier weitere Gegenpunkte gegen Ende des Spiels beantworteten die Frage nach einem Comeback.

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Gleiches Bild zu Beginn des zweiten Spiels als Freiläufe und Feldspielfehler den Hausherren eine 6:0-Führung schenkten. Doch die Schanzer deuteten eine Aufholjagd im sechsten Spielabschnitt an, als der einzige am Schlag überzeugende Ingolstädter Keith Pastore das 2:6 erzielte. David Tietmann und Holger Koch verkürzten auf 4:6. Doch die Wende wollte nicht gelingen. Die Regensburger konterten abgezockt mit sieben Zählern und entschieden so die Partie.

Damit ist die Bilanz der Schanzer erstmals negativ, sechs Siegen stehen acht Niederlagen gegenüber. In zwei Wochen geht es zum Tabellennachbarn nach Gauting, wo die Niederlagenserien der letzten fünf Spielen enden soll.







Romain Brégerie verlängert beim FCI


 
Der Innenverteidiger verlängert seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Sein ursprünglicher Kontrakt wäre im Sommer 2018 ausgelaufen.

(ir) Der Kader des FC Ingolstadt 04 nimmt immer konkretere Formen an. Innenverteidiger Romain Brégerie unterzeichnet einen neuen Vertrag bei den Donaustädtern, sodass „Brége“ noch mindestens drei weitere Jahre das Trikot der Schanzer trägt.

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Der Franzose freut sich auf seine weitere Zeit in der Donaustadt: „Ich möchte auch in der 2. Bundesliga mit den Schanzern beweisen, dass wir ein Gewinn für die Liga sind. Mit harter Arbeit, Leidenschaft und der Unterstützung unserer Fans werden wir die Aufgaben gemeinsam meistern. Es wäre großartig, wenn ich in den nächsten Jahren noch einmal einen Bundesliga-Aufstieg mit Ingolstadt erleben könnte.“

Der 30-Jährige wechselte im Sommer 2015 vom SV Darmstadt 98 auf die Schanz. In der Bundesliga und im DFB-Pokal kam der 1,90 Meter große Innenverteidiger auf insgesamt 41 Einsätze im Trikot des FCI. Gerade in der vergangenen Saison bewies der Defensivspieler mit drei Treffern auch seine Torgefährlichkeit.

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„Die Entwicklung von Romain Brégerie in unserer Mannschaft ist beachtlich. In vielen Spielen war er gemeinsam mit unserem Defensivverbund der Fels in der Brandung, kommunikativer Mitspieler und ehrgeiziger Antreiber auf dem Platz. Es ist schön, dass wir auch in Zukunft auf Romain bauen können“, erklärt Trainer Maik Walpurgis.







FCI-Kapitän bleibt mindestens bis 2019


 
FC Ingolstadt 04-Spielführer Marvin Matip hat seinen bis 2018 datierten Vertrag bei den Schanzern vorzeitig bis 2019 verlängert. 

(ir) Der 31-jährige Profifußballer spielt bereits seit 2010 im Verein und trägt seit Herbst 2013 die Kapitänsbinde. „Ich habe schon im Laufe der Rückrunde betont, dass ich in Ingolstadt bleiben will. Leider konnten wir unser großes Ziel, den Klassenerhalt, nicht realisieren – dennoch blicke ich mit Stolz auf nunmehr fast sieben aufregende Jahre zurück und freue mich darauf, weiterhin Teil des FCI-Weges sein zu dürfen“, so der Abwehrspieler, der in den vergangenen zwei Spielzeiten in der Bundesliga lediglich zwei Partien wegen Gelbsperren verpasste.

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226 Pflichtspiele, davon neun Tore und sieben Vorlagen hat der Deutsch-Kameruner mittlerweile für die Donaustädter bestritten und ist damit FCI-Rekordspieler im Profibereich. Im aktuellen Kader ist zudem lediglich Stürmer Moritz Hartmann noch länger auf der Schanz, nämlich seit 2009. „Ingolstadt ist für mich längst eine Heimat geworden. Ich will auch künftig vorangehen und meinen Mann stehen, damit wir uns möglichst schnell in der 2. Bundesliga zurechtfinden. Ich bin mir sicher: Wir werden eine gute Mannschaft auf dem Platz haben und können mit unseren Fans im Rücken wieder für Furore sorgen.“

Nach den Verlängerungen von Almog Cohen und Sonny Kittel ist mit Kapitän Marvin Matip damit eine weitere, wichtige Personalie frühzeitig geklärt. Mit Phil Neumann und Marcel Gaus stehen zudem die ersten Neuzugänge für die kommende Spielzeit fest. Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation: „Marvin ist seit Jahren Führungsspieler und Identifikationsfigur für den FCI. Seine Verlängerung ist ein weiteres, starkes Signal für die Mannschaft. Wir blicken nach dem Abstieg längst wieder nach vorne und freuen uns, dass der Kader immer mehr Kontur annimmt.“

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Der gebürtige Bochumer Marvin Matip entwuchs einst der Jugend des VfL, für den er ein Pflichtspiel im Herrenbereich absolvierte. 2005 zog es ihn zum 1. FC Köln. Dafür absolvierte er 91 Spiele für die Profis und schoss ein Tor. Vor seinem Wechsel nach Oberbayern war der Rechtsfuß noch für ein halbes Jahr an den Karlsruher SC verliehe. Dort hatte er 13 Einsätze und einen Treffer.







ERC holt Jochen Reimer


 
Der ERC Ingolstadt hat den 31-jährigen Torwart Jochen Reimer verpflichtet. 

(ir) Der Allgäuer spielte zuletzt drei Jahre bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg. Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Ich freue mich sehr über Jochens Zusage. Wir haben mit ihm und Timo Pielmeier nun ein hervorragendes Torwart-Duo.“

„Wir waren auf der Suche nach einem Torwart für ein starkes Gespann und Jochen Reimer hat sich ebenfalls umgeschaut“, sagt Mitchell. „Es hat für uns alle sehr gut gepasst. Das Timing war ideal.“ Der ERC hat sich die Dienste eines erfahrenen Schlussmanns gesichert, der 316 DEL-Spiele bestritten hat und dabei eine Fangquote von 91,8 Prozent ausweist. Reimer gewann auch bereits zweimal die Wahl zum DEL-Torhüter des Jahres.

„Ich war mit Sportdirektor Larry Mitchell immer mal wieder in persönlichem Kontakt“, sagt Reimer. „Ich habe gesehen, dass sich derzeit beim ERC viel in eine gute Richtung entwickelt. Mir gefällt auch, dass der ERC Ingolstadt ein familiärer Club in Bayern ist.“

Jochen und seine Frau Brooke Reimer werden sich auch im Nachwuchsbereich des ERC engagieren. Dabei wird er mit den jungen Torhütern aufs Eis gehen. Die US-Amerikanerin, nach erfolgreicher Spielerkarriere als Coach aktiv, wird sich als Nachwuchstrainerin im Stammverein einbringen.

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„Die Reimers passen charakterlich hervorragend zum ERC“, sagt Mitchell. „Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben mir das bestätigt. Solche Spieler sind wichtig für die Mannschaft. Wenn man eine Einheit ist, kann das den Unterschied im Kampf um die Tabellenplätze machen.“

Die Panther verfügen mit Timo Pielmeier und Jochen Reimer nun über zwei Torhüter mit nachgewiesener Klasse und Länderspielerfahrung. Beide Torhüter freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Pielmeier sagt: „Für die Mannschaft ist es positiv, dass wir auf der Torhüterposition sehr gut besetzt sind. Einige Clubs setzen mittlerweile auf dieses Modell. Bei vielen funktioniert es sehr gut, zum Beispiel bei den Top-Mannschaften der vergangenen Jahre.“

„Ich kann nur positiv über Torwart-Duos sprechen“, bestätigt Reimer, der bereits in Wolfsburg und Nürnberg in einer solchen Konstellation war. „Es hilft einem selbst, wenn man jeden Tag gepusht wird, und es hilft der Mannschaft. Egal, wer spielt, man weiß: Wir haben immer einen im Tor, der das Spiel gewinnen kann.“

Sportdirektor Mitchell fügt an: „Gerade in der kommenden Saison kann die Frische wichtig werden, weil der DEL-Spielplan wegen der Olympia-Pause im Februar kurz und knackig ist.“

Jochen Reimer wird beim ERC Ingolstadt im Trikot mit der Nummer 23 spielen.

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Die bisherige Karriere von Jochen Reimer:

2001 bis 2003: ESV Kaufbeuren (Junioren-Bundesliga)
2003 bis 2004: Eisbären Kempten (Oberliga)
2004 bis 2006: ESV Kaufbeuren (Jugend-Bundesliga und Bundesliga)
2006 bis 2009: DEG Metro Stars (DEL) und Moskitos Essen und EHC München (beide Bundesliga)
2009 bis 2011: Grizzly Adams Wolfsburg (DEL)
2011 bis 2014: EHC München (DEL)
2014 bis 2017: Thomas Sabo Ice Tigers (DEL)

Die größten Erfolge von Jochen Reimer:
2011: DEL-Torhüter des Jahres, bester Gegentorschnitt
2012: DEL-Torhüter des Jahres, bester Gegentorschnitt und bester Fangschnitt

ERC Ingolstadt: Kader für 2017/18 (Stand: 31. Mai 2017, geordnet nach Trikotnummern)
Tor: Jochen Reimer, Timo Pielmeier.
Verteidigung: Patrick McNeill, Fabio Wagner, Benedikt Schopper, Dustin Friesen, Matt Pelech, Benedikt Kohl, Patrick Köppchen, Simon Schütz, Sean Sullivan.
Angriff: Thomas Oppenheimer, Brandon Buck, Jacob Berglund, John Laliberte, Brett Olson, Petr Taticek, Christoph Kiefersauer, Thomas Greilinger, Joachim Ramoser, David Elsner, Dennis Swinnen.
Trainer: Tommy Samuelsson, Fabian Dahlem.







Kittel verlängert langfristig bei den Schanzern


 
Mittelfeldspieler Sonny Kittel bleibt den Schanzern bis 2021 erhalten. 

(ir) Der 24-Jährige hat seinen ursprünglich bis Sommer 2018 datierten Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert. „Ich habe beim FC Ingolstadt 04 beste Bedingungen und konnte mithilfe der medizinischen Abteilung wieder topfit werden. Ich möchte das in mich gesetzte Vertrauen gerne zurückbezahlen und in Zukunft noch viele Erfolge mit dem FCI feiern“, so der gebürtige Gießener.

Kittel war im Sommer 2016 ablösefrei von Eintracht Frankfurt in die Donaustadt gewechselt. Für die Schanzer erzielte er in bisher 20 Bundesliga-Begegnungen zwei Tore und bereitete einen Treffer vor. Sein erstes Bundesliga-Tor gelang dem Offensivspieler am 27. Spieltag beim 3:2-Derby-Sieg in Augsburg.

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„Man spürt, dass Sonny sich im Verein wohlfühlt und er sich die Stabilität erarbeitet hat, die wir uns alle gewünscht haben. Wir sind absolut überzeugt davon, dass er in den kommenden Jahren bei uns eine wichtige Rolle auf dem Platz einnehmen wird und freuen uns über sein frühzeitiges Bekenntnis zu unserem Weg“, so Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation.

Kittel war im Alter von sechs Jahren in die Jugend von Eintracht Frankfurt gewechselt und verbrachte insgesamt 17 Jahre bei der SGE, bevor es ihn in der vergangenen Sommerpause zu den Schanzern zog.







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