Paulo Otavio wird ein Schanzer


 
Linksverteidiger Paulo Otavio wechselt vom Linzer ASK zu den Schanzern. Er erhält die Rückennummer 4.

(ir) Pünktlich zum Start in die Trainingswoche vor dem Saisonstart gegen Union Berlin am kommenden Samstag um 13:00 Uhr im Audi Sportpark hat der FCI eine vakante Position besetzen können: Paulo Otavio.

Mit den Oberösterreichern war dem 22-Jährigen im Mai der souveräne Aufstieg in die Tipico Bundesliga gelungen. Spätestens damit war der Brasilianer in den Fokus einiger, europäischer Clubs gerückt, nun unterschrieb er am Montagabend einen bis Sommer 2021 datierten Vertrag beim FCI. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

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Harald Gärtner, FCI-Geschäftsführer Sport und Kommunikation, über die Verstärkung: „Paulo ist ein technisch versierter, explosiver Mann für die Außenbahn, der viel Talent mitbringt. Wir sind glücklich, dass er sich für den Weg der Schanzer entschieden hat. Mit ihm haben wir nun auch die Position des linken Verteidigers doppelt besetzen können und gehen gut gerüstet in die Spielzeit.“

Nach dem Abgang von Markus Suttner zu Brighton & Hove in die Premier League vor knapp zwei Wochen stand mit dem 28-jährigen Marcel Gaus lediglich ein nomineller Linksverteidiger im Kader der Donaustädter. Noch vor dem 1. Spieltag konnte diese Lücke nun geschlossen werden, was auch den Brasilianer freut: „Ich bin gespannt auf meine neue Herausforderung, möchte mich in Ingolstadt weiterentwickeln und freue mich auf die neuen Teamkameraden“, so der 1,74 Meter große Defensivspieler.

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Für den LASK erzielte Paulo Otavio letzte Saison in 28 Liga-Spielen zwei Tore und sieben Torvorlagen und trug damit maßgeblich zum Aufstieg in die Bundesliga bei. Vor seiner Zeit in Österreich (2016-2017) spielte der 22-Jährige in seiner Heimat, unter anderem für Coritiba und Tombense.







Ingolstadt und Kaufbeuren kooperieren weiter


 
Der ERC Ingolstadt (DEL) und der ESV Kaufbeuren (DEL2) setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch nach Aufhebung der Kooperationspflicht fort. 

(ir) Die beiden Clubs setzen durch ihre Kooperation ein klares Zeichen für die Förderung talentierter Nachwuchsspieler. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 haben ihre Bestimmungen zur Nachwuchsförderung zur Saison 2017/18 geändert. Demnach muss jeder Erstligist stets drei förderlizenzfähige Spieler lizenziert haben. Eine Kooperation mit einem DEL2-Club ist zur neuen Spielzeit jedoch keine Verpflichtung mehr.

„Der ERC und der ESVK hatten aber echtes Interesse daran, weiter zusammenzuarbeiten“, sagt ERC-Geschäftsführer Claus Gröbner. „Wir haben eine Ebene geschaffen, auf der sich junge Spieler wie Simon Schütz und Christoph Kiefersauer weiterentwickelt haben. Gleichzeitig wissen wir auch um die jahrzehntelange gute Nachwuchsarbeit des ESVK und schätzen die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den vergangenen Jahren.“

Michael Kreitl, Geschäftsführer der ESVK Spielbetriebs GmbH: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass die sehr gut funktionierende Kooperation mit dem ERC Ingolstadt nun schon in das dritte Jahr geht. Es hat sich in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass sich die jungen Spieler des ERC wie zum Beispiel Christoph Kiefersauer und Simon Schütz in Kaufbeuren sehr gut weiterentwickeln können. Unsere jungen und talentierten Spieler stehen dagegen im direkten Blickfeld eines DEL-Clubs und wer weiß, ob sich der eine oder andere in Zukunft nicht auch für Einsätze beim ERC Ingolstadt empfehlen kann.“

ERC-Sportdirektor Larry Mitchell betont: „Ingolstadt und Kaufbeuren haben die Kooperation gelebt. ESVK-Trainer Andreas Brockmann hat das in der vergangenen Saison gut gemacht und den jungen Spieler, wenn sie es sich verdient hatten, viel Eiszeit gegeben. Sie erhielten Eiszeit in verschiedensten Spielsituationen, das hat ihnen weitergeholfen. Unser Coach Tommy Samuelsson hat unsere Talente für ihre guten Leistungen mit Einsätzen in der DEL honoriert. Die Sahne oben drauf wäre, wenn künftig auch Spieler aus Kaufbeuren den Weg über uns in die erste Liga schaffen würden. Das ist meine Hoffnung.“

Gemäß einer DEL2-Forderung wird Kaufbeuren hinsichtlich Förderlizenzspieler DEL-exklusiv mit Ingolstadt kooperieren. Theoretisch ausgenommen wären hierbei Torhüter.

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Kooperationsübersicht 2016/17
Marco Eisenhut:
52 Spiele für ERC Ingolstadt (12 Einsätze und 36x Back up in DEL, 4x Back up in Champions Hockey League)
4 Spiele für ESV Kaufbeuren (4 Einsätze)

Christoph Kiefersauer:
18 Spiele für ERC Ingolstadt (15 DEL-Spiele und 3 Spiele in Champions Hockey League, 1 Punkt)
46 DEL2-Spiele für ESV Kaufbeuren (35 Hauptrundenspiele, 11 Playoffspiele, 6 Punkte)

Bastian Kucis:
3 Spiele für ERC Ingolstadt (3x Back up in DEL)
35 Spiele für ESV Kaufbeuren (35 Einsätze in DNL)

Simon Schütz:
15 Spiele für ERC Ingolstadt (12 Hauptrundenspiele und 1 Playoffspiel in DEL, 2 Spiele in Champions Hockey League , 1 Punkt)
45 DEL2-Spiele für ESV Kaufbeuren (35 Hauptrundenspiele, 10 Playoffspiele, 23 Punkte)

Fabio Wagner:
52 Spiele für ERC Ingolstadt (47 Hauptrundenspiele und 1 Playoffspiel in DEL, 4 Spiele in Champions Hockey League, 4 Punkte)
1 DEL2-Spiel für ESV Kaufbeuren (1 Punkt)

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Zur Förderlizenz
Unter einer Förderlizenz versteht man ein Zweitspielrecht für einen Spieler in einer weiteren Liga. Folgende Punkte zur Förderlizenz im Überblick:
Den Regularien nach können nur Spieler mit einer Förderlizenz ausgestattet werden, die nach dem 31. Dezember der jeweiligen Saison das 24. Lebensjahr vollenden. Für die Saison 2017/18 ist also der Geburtsjahrgang 1994 der älteste, der mit einer Förderlizenz ausgestattet werden kann.
Der Spieler muss, entsprechend der Vorschriften des Eishockeyweltverbandes IIHF, für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt sein.
Der Spieler darf nicht schon mehr als 120 DEL-Spiele bestritten haben.
Jeder DEL-Club muss zu jeder Zeit mindestens drei Förderlizenzspieler lizenziert haben.
Pro DEL2-Club können maximal sechs Spieler mit doppelter Spielberechtigung an einem Spieltag eingesetzt werden. Bei der DEL gibt es keine Beschränkung.
Um für einen DEL2-Club auch in den Playoffs spielberichtig zu sein, muss ein Förderlizenzspieler zumindest 20 Spieler in der Hauptrunde für den DEL2-Club absolviert haben (Torhüter: 300 Einsatzminuten).
Jeder DEL2-Club kann bezüglich Förderlizenzen nur einen Partner aus der DEL haben (Ausnahme: Torhüter).








Behinderten-Fußballturnier-Finale beim FCI


 
FCI und SchanzenGeber richten Finalturnier der Lebenshilfen Bayern aus.

(ir) Anpfiff zum Fußballturnier für Menschen mit Behinderungen in Bayern: Unter dem Motto „Wir bleiben am Ball“ treten auch in diesem Jahr wieder rund 650 aktive Sportler beim mittlerweile 35. landesweiten Fußballturnier für Menschen mit Behinderungen in Bayern an. Gastgeber ist dieses Mal der FC Ingolstadt 04 und seine soziale Dachmarke „SchanzenGeber“. Am kommenden Samstag, 22. Juli ab 10:00 Uhr startet der Wettkampf auf dem Trainingsgelände des Audi Sportparks.

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Alexandra Vey, CSR-Beauftragte des FC Ingolstadt 04 freut sich auf das kommende Turnier: „Wir sind stolz, dieses Finale ausrichten zu dürfen, auch wenn unsere eigene Mannschaft, die 'Elf Freunde' die letzte Runde knapp verpasst haben. Wir als Schanzer haben uns soziales Engagement auf die Fahnen geschrieben und fördern seit Jahren aktiv den Bereich Inklusion. Wir hoffen, allen Teilnehmern einen unvergesslichen Tag und einen fairen sportlichen Wettkampf im Schatten des Audi Sportparks liefern zu können!“

Schirmherrin des beliebten Wettkampfs ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die gleichzeitig Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern ist. Das landesweite Fußballturnier 2017 startete mit den Vorrunden in verschiedenen Ligen am 3. Juni in Hof. Weiter ging es am 10. Juni in Irchenrieth, am 17. Juni in Landshut, am 24. Juni in Wernberg-Köblitz und Dietmannsried sowie am 8. Juli in Donauwörth. In den Vorrunden traten insgesamt rund 60 Fußballmannschaften an. Sie kämpften dabei um den Einzug ins Finale, das am 22. Juli bei den Schanzern stattfinden wird.

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Das landesweite Fußballturnier wird seit 1983 von der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Bayern (LAG WfbM) und der „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Bayern“ veranstaltet. Die gut 650 Sportler kommen aus Werkstätten und anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe, unabhängig von deren Trägerschaft. Seit mehreren Jahren wird das Fußballturnier tatkräftig vom Bayerischen Fußball-Verband unterstützt. Die diesjährigen Partnervereine sind der TSV Dietmannsried, der ETSV 09 Landshut, der VfB Moschendorf sowie der FC Ingolstadt 04. Partner-Werkstätten bzw. Partner-Einrichtungen sind HPZ Irchenrieth, Loew aktiv, Stiftung St. Johannes sowie Hochfränkische und Allgäuer Werkstätten.







Pflichtaufgabe gelöst


 
Die Baseballer vom TV Ingolstadt nahmen den Tabellenletzten der 2. Bundesliga Südost, die Fürth Pirates, nicht auf die leichte Schulter. 

(ir) Die Franken reisten mit nur vier Siegen auf dem Habenkonto und einer Serie von zwölf Niederlagen an die Donau. Doch der letzte Sieg gelang den Seeräubern beim Hinspiel gegen die Schanzer mit 11:0. Die Ingolstädter waren also gewarnt.

Den Unterschied machte dabei ein Mann im Dress der Hausherren aus, der im Hinspiel noch gar nicht im Team stand. Seit dem Rückrundenstart werden die Schanzer von Dawson Yates trainiert. Und dass der Kanadier auch spielen kann, bewies er gleich im ersten Spiel des Tages.

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„Ich habe den Ball genau richtig erwischt. Das war der Startschuss für alle anderen!“, beschrieb Yates die spielentscheidende Szene. Die war im fünften Spielabschnitt. Bis dahin hatten sich die Fürther eine 2:0-Führung erarbeitet. Der Ingolstädter Offensivmotor wollte nicht anspringen. Als sich Darren Heisel und Michael Hübner in Position gebracht hatten, schritt Yates zum Vollzug und drosch einen Ball von Gäste-Werfer Chris Metcalf die rechte Linie entlang. Heisel und Hübner erzielten den Ausgleich. Jake Carson, Marco Gennrich und Max Mürling legten noch drei Punkte drauf. Danach punkteten die Gastgeber regelmäßig und Yates setzte mit seinem Homerun über die weiteste Ecke des Stadions den 10:3-Schlusspunkt.

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Im zweiten Spiel mussten die Schanzer durch einen 0:1-Rückstand auch erst geweckt werden. Gennrich und Beckmann konterten zum 2:1 und der entschlossen aufspielende Holger Koch erhöhte auf 4:1. Werfer Carson strauchelte nur im vierten Inning als Fürth nochmal auf 3:4 herankam. Doch der Amerikaner beherrschte in den letzten drei Durchgängen die Pirates eindrucksvoll und fuhr nach zwei weiteren Punkten von Yates und Keith Pastore den 6:3-Sieg ein.

Die Ingolstädter festigen damit den sechsten Tabellenplatz und können am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Freising den Abstand zu den Abstiegsplätzen nochmal vergrößern.







ERCI-Kaderplanung ist abgeschlossen




Der ERC Ingolstadt hat sich für die kommende Saison noch mit Angreifer Kael Mouillierat verstärkt.
 
(ir) Der 29-jährige Kanadier kommt vom schwedischen Club Luleå HF und ist als Leistungsträger für eine der beiden Topreihen eingeplant. 

„Kael ist ein Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Er ist sich aber gleichzeitig nicht zu schade, Schüsse zu blocken und harte Arbeit zu verrichten“, sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell. „Er ist in der Lage, eine Schlüsselrolle auf dem Eis zu übernehmen, ob nun bei Fünf-gegen-Fünf oder Vier-gegen-Vier oder in anderen wichtigen Phasen des Spiels.“

Der 1,83 Meter und 85 Kilogramm schwere Mouillierat kam über die College-Schiene zur Profi-Laufbahn und schwang sich in der AHL zum Star auf. Dort erzielte er drei Jahre in Folge zumindest 20 Tore und 50 Punkte pro Saison. So kam er sogar zu ersten NHL-Einsätzen, 2014/15 für die New York Islanders und 2015/16 für den späteren Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins. Im Vorjahr unternahm er den Sprung über den Großen Teich und spielte in der SHL und der Champions Hockey League.

„Das erste Jahr in Europa war natürlich mit Umstellungen verbunden und wir haben uns als Mannschaft schwer getan“, sagt Mouillierat über seine Spielzeit in Schweden. Mitchell ist dennoch von dem Angreifer überzeugt: „Die Bewertungen in den schwedischen Scoutingreports, die wir über unseren Cheftrainer Tommy Samuelsson bekommen haben, waren durchaus positiv. Ich habe ihn in Nordamerika auch selbst mehrmals beobachtet und da hat er mich überzeugt. Wir haben in Kael Mouillierat einen sehr guten Spieler verpflichtet, der unsere Mannschaft 2017/18 nochmal ein Stück besser macht.“

Mouillierat wird erstmals in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielen. Er sagt: „Die DEL hat viele nordamerikanische Einflüsse, was mir entgegen kommen wird. Ich kenne in fast jeder Mannschaft Spieler, so auch beim ERC. Ich habe mich bei meinem alten Kumpel Dustin Friesen, der bei den Panthern verteidigt, erkundigt. Er berichtete mir, dass Ingolstadt eine schöne Stadt in einem reizvollen Teil Deutschlands ist. Er sagte auch, dass die Fans im Stadion die Mannschaft lauthals unterstützen und das Team nach zwei schwächeren Jahren wieder voll angreifen will. Ich freue mich auf den ERC!“

Kael Mouillierat wird beim ERC Ingolstadt im Trikot mit der Nummer 22 spielen.

Mit diesem Transfer hat der ERC seine Kaderplanungen für die im September startende Saison abgeschlossen.

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Die bisherige Karriere von Kael Mouillierat:
2006-2010 Minnesota State University Mankato (NCAA)
2009-2013 Idaho Steelheads (ECHL), Texas Stars, Bridgeport Sound Tigers und St. John’s IceCaps (alle AHL)
2013-2014 St. John’s IceCaps (AHL)
2014-2015 Bridgeport Sound Tigers (AHL) und New York Islanders (NHL)
2015-2016 Wilkes-Barre/Scranton Penguins (AHL) und Pittsburgh Penguins (NHL)
2016-2017 Luleå HF (SHL und Champions Hockey League)

Die Erfolge von Kael Mouillierat:
2010 NCAA (WCHA) All-Academic-Team
2010 ECHL Rookie des Monats (November)
2011 Berufung ins ECHL All-Rookie-Team
2011 Berufung ins ECHL All-Star Game

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Der Kader des ERC Ingolstadt für 2017/18
Tor: Jochen Reimer, Timo Pielmeier.
Verteidigung: Patrick McNeill, Fabio Wagner, Benedikt Schopper, Dustin Friesen, Matt Pelech, Benedikt Kohl, Sean Sullivan, Simon Schütz.
Angriff: Brandon Buck, Jacob Berglund, Mike Collins, John Laliberte, Brett Olson, Petr Taticek, Brock Trotter, Christoph Kiefersauer, Kael Mouillierat, Thomas Greilinger, Darin Olver, Joachim Ramoser, David Elsner, Dennis Swinnen, Laurin Braun.
Trainer: Tommy Samuelsson, Clayton Beddoes, Fabian Dahlem, Maritta Becker.







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