Marcel Gaus (27) wechselt zum FCI


 
Der FC Ingolstadt 04 treibt seine Kaderplanungen für die neue Spielzeit 2017/2018 voran. Jetzt wurde Offensivspieler Marcel Gaus verpflichtet. 

(ir) Dem FC Ingolstadt 04 ist es gelungen, einen erfahrenen und umworbenen Außenbahnspieler zu verpflichten. Marcel Gaus, dessen Vertrag beim Liga-Konkurrent 1. FC Kaiserslautern ausläuft, wechselt ablösefrei auf die Schanz. Der 27-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 bei den Donaustädtern.
 
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„Nach vier Jahren auf dem Betzenberg möchte ich eine neue Herausforderung annehmen. Auch wenn ich die Bemühungen des 1. FCK, meinen Vertrag zu verlängern, zu schätzen weiß, habe ich mich nach Gesprächen mit den sportlich Verantwortlichen beim FCI bewusst für den Weg der Schanzer entschieden. Ich freue mich darauf, das Team, das Umfeld und die Fans kennenzulernen. Ich kenne die 2. Bundesliga genau und möchte mit meiner Erfahrung und meinen Leistungen dazu beitragen, dass wir gemeinsam viele Erfolge feiern!“

Der 1,83 Meter große Marcel Gaus absolvierte mit seinen ehemaligen Clubs Fortuna Düsseldorf, FSV Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern insgesamt 162 Zweitliga-Partien. Dort erzielte der gebürtige Düsseldorfer insgesamt 22 Tore und steuerte weitere 22 Torvorlagen bei.

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„Marcel Gaus ist ein auf beiden Außenbahnen variabel einsetzbarer Spieler, der unserem Kader mit seiner Art auf und neben dem Platz sofort weiterhelfen kann. Er ist ein sehr schneller Mann, kennt die 2. Liga zudem sehr gut und hat selbst hohe Ziele, die er mit uns erreichen möchte“, freut sich Maik Walpurgis, Cheftrainer des FCI 04, auf den Schanzer Neuzugang.







Konstanz auf der Schanz


 
Henke & Hajou bleiben Co-Trainer beim FC Ingolstadt 04.

(ir) Der Schanzer Trainerstab bleibt zusammen: Die Co-Trainer Michael Henke und Ovid Hajou werden auch in Zukunft mit Torwarttrainer Martin Scharrer sowie Athletiktrainer Jörg Mikoleit das Trainerteam um Chefcoach Maik Walpurgis bilden.

„Wir freuen uns, dass unser Trainerteam auch in Zukunft den Weg des FC Ingolstadt 04 mitgehen wird. Wir haben gesehen, dass sich die Trainer sehr gut ergänzen, die Mannschaft weiterentwickeln und die Spieler sehr gut erreichen. Deshalb blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind davon überzeugt, dass wir in der 2. Liga unsere Ziele gemeinsam erreichen werden“, so Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation beim FC Ingolstadt 04.
 
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Unter dem Cheftrainer Maik Walpurgis und seinem Trainerteam erkämpften sich die Schanzer in der zurückliegenden Saison 30 Punkte in 24 Partien und lagen somit in diesem Zeitraum über dem Punkte-Schnitt der erfolgreichen ersten Bundesliga-Saison des FCI.

Michael Henke, seit Februar 2013 bei den Donaustädtern, freut sich darauf, wieder anzugreifen: „Es wird eine spannende Aufgabe, die Herausforderung in der 2. Bundesliga anzunehmen und gemeinsam als Team erfolgreich zu sein. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“

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Die beiden Schanzer Co-Trainer unterzeichneten, genau wie zuvor Cheftrainer Maik Walpurgis, einen ligaunabhängigen Vertrag bis 30. Juni 2018.

„Die Arbeit in Ingolstadt macht mir großen Spaß und ich bin jetzt schon heiß darauf, mit der Mannschaft und meinen Trainerkollegen wieder loszulegen. Wir werden alles dafür geben, um den FCI-Fans in der neuen Saison viel Freude zu bereiten“, so Ovid Hajou, der die Arbeit beim FCI gemeinsam mit Maik Walpurgis im November 2016 aufnahm.







ERC verpflichtet Brett Olson


 
Der 30-jährige US-amerikanische Stürmer stand zuletzt beim EC Red Bull Salzburg unter Vertrag.

(ir) „Ich freue mich sehr, dass Brett Olson sich für den ERC Ingolstadt entschieden hat. Ich hatte schon seit drei, vier Jahren starkes Interesse an ihm“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell. „Ich habe ihn über die Jahre bestimmt zehn Mal beobachtet und mir viele gute Notizen gemacht.“

Olson kam 2012 über das Universitätseishockey, in dem er zwei Jahre Kapitän der Michigan Tech war, in den Profi-Bereich. Nach vier Spielzeiten in der AHL unternahm er im Vorjahr den Sprung nach Europa und bewies nicht erst dort seine Qualitäten.

„Ich sehe mich als Zwei-Wege-Stürmer und erledige die Arbeit, die die Trainer von mir erwarten“, sagt Olson. Auch im Scoring trägt Olson zum Team-Erfolg bei. In 50 Ligaspielen für Salzburg kam er auf 14 Tore und 30 Vorlagen. In der Champions Hockey League markierte er in sechs Spielen drei Tore und bereitete drei weitere vor.
 
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Mitchell schätzt den Neuzugang vor allem als „Unterzahlspezialist und harten Arbeiter, der sein Herz am rechten Fleck hat." Ein Indikator dafür ist der Wert von +23 in der letztjährigen Plus-Minus-Statistik (Eiszeit bei Toren des eigenen Teams minus Eiszeit bei Gegentoren). Mitchell weiter: „Brett ist Mittelstürmer, kann aber alle drei Stürmerpositionen besetzen. Er ist vielseitig einsetzbar. Das macht ihn für uns wertvoll.“

„Ich freue mich auf Ingolstadt und die DEL“, sagt Olson. „Larry Mitchells Interesse über all die Jahre war mit ein Grund, zu den Panthern zu wechseln. Außerdem habe ich in verschiedenen Gesprächen viel Gutes über den ERC und Ingolstadt gehört. Wir wollen als Mannschaft in der neuen Saison erfolgreich sein.“

Brett Olson wird beim ERC Ingolstadt im Trikot mit der Nummer 16 auflaufen.

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Brett Olson – seine bisherige Karriere
2005 bis 2008: Ausbildung in Highschool-Liga USHL Sioux City Musketeers, Waterloo Black Hawks)
2008 bis 2012: Ausbildung in College-Liga NCAA (Michigan Tech)
2012 bis 2015: Profi-Jahre in American Hockey League (Abbotsford Heat, San Antonio Rampage, Portland Pirates)
2016 bis 2017: Erste Europa-Station in EBEL und in Champions Hockey League (EC Red Bull Salzburg)

ERC Ingolstadt: Kader für 2017/18 (Stand: 28. Mai 2017)
Tor: Timo Pielmeier.
Verteidigung: Patrick McNeill, Fabio Wagner, Benedikt Schopper, Dustin Friesen, Matt Pelech, Benedikt Kohl, Patrick Köppchen, Simon Schütz, Sean Sullivan.
Angriff: Thomas Oppenheimer, Brandon Buck, Jacob Berglund, John Laliberte, Brett Olson, Petr Taticek, Christoph Kiefersauer, Thomas Greilinger, Joachim Ramoser, David Elsner, Dennis Swinnen.
Trainer: Tommy Samuelsson, Fabian Dahlem.







Bittere Niederlagen der Baseballer



Eine besonders bittere Doppelniederlage kassierten die Baseballer vom TV 1861 Ingolstadt beim Zweitliga-Heimspiel gegen die München Caribes.

(ir) Da bei den Hausherren vor allem offensiv bei der 3:9-Niederlage im ersten Spiel wenig zusammenlief, wollten es die Schanzer im zweiten Spiel unbedingt besser machen. Doch trotz einiger hundertprozentigen Chancen, das Spiel zu entscheiden, ging auch die zweite Partie mit 5:6 an die Landeshauptstädter.

„Wir haben heute echt die Seuche am Schläger“, stellte Centerfielder Max Mürling schon während des laufenden Spiels fest. Das zeigte sich in der ersten Partie deutlich. Erst im sechsten Spielabschnitt gelang Keith Pastore mit seinem Treffer der Anschluss zum 2:4. Doch die Aufholjagd fiel aus, die Offensive blieb schwach. Gegen Gäste-Werfer Steven Walker erarbeitete sich das Team von Trainer Matthias Rucker zu wenige Chancen.

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Das wollten die Ingolstädter in der zweiten Begegnung ändern. Es sollte sich ein spannendes Pitcher-Duell der beiden US-Boys Jake Carson (Ingolstadt) und Nick Angstman (München) entwickeln. Die frühe 2:0-Führung konterten die Münchner nach drei Abschnitten mit einem 3:2. Im sechsten von sieben Durchgängen gelang dem Rückkehrer Marco Gennrich der 3:3-Ausgleich auf einen Treffer von Alex Rucker unter höchstem Druck. Im siebten Inning legten sich die Schanzer praktisch den Siegpunkt schon parat, indem sich David Tietmann bis ans dritte Base kämpfte. Doch diese hundertprozentige Chance ließen die Schanzer liegen, weder Gennrich noch Mürling konnten den Matchball verwandeln. Die Strafe folgte auf den Fuß. In der Verlängerung erhöhte München auf 6:3. Die Ingolstädter bäumten sich nochmal auf, verkürzten auf 5:6 und postierten den Ausgleich auf die zweite Base. Doch der letzte Ingolstädter Schlagmann Carson belohnte sich selbst für seine starke Werferleistung nicht mit dem entscheidenden Schlag und kassierte ein bitteres Strikeout.

Damit verpassen die Schanzer den Sprung auf den dritten Platz und müssen nächsten Samstag zum Ligafavoriten Regensburg.







Almog Cohen bleibt ein Schanzer



Der israelische Nationalspieler verlängerte seinen Vertrag bis Juni 2021.

(ir) Der FC Ingolstadt 04 freut sich, einen von der Konkurrenz stark umworbenen Leistungsträger langfristig an den Club binden zu können. Almog Cohen verlängerte seinen bis 2018 laufenden Vertrag bei den Schanzern vorzeitig um drei weitere Jahre und wird somit mindestens bis zum 30. Juni 2021 das Trikot des FCI tragen.

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„Almog Cohen ist längst ein fester Bestandteil unseres Teams und hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Führungsspieler entwickelt, der nicht mehr aus unserer Mannschaft wegzudenken ist. Er geht auf dem Platz mit seinem unbedingten Siegeswillen, maximalem Einsatz und voller Leidenschaft voran", erklärt Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation.

Mit seinen Eigenschaften stehe der 28-Jährige für die Vision der Schanzer und sei für die jungen Spieler dank seiner professionellen Einstellung ein Vorbild. "Auch neben dem Rasen identifiziert er sich zu 100 Prozent mit unserem Verein. Seine Vertragsverlängerung ist im Hinblick auf die kommende Saison ein tolles Signal", so der 48-Jährige weiter.

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Insgesamt 83 Mal stand der Mittelfeldmotor für die Schanzer in der Bundesliga und 2. Bundesliga auf dem Platz. In der abgelaufenen Saison erzielte der 1,69 Meter große Defensivspieler sieben Tore für die Schanzer und steuerte zwei Assists bei.

Der israelische Nationalspieler zeigt sich nach der Vertragsunterzeichnung glücklich: „Ich freue mich über die Wertschätzung und das Vertrauen der sportlich Verantwortlichen und will das auch in Zukunft mit Leistung zurückzahlen. Ich fühle mich in der Schanzer Familie sehr wohl und habe mit meinem Verein noch eine Menge vor.“ Auch in der zweiten Liga, gelte daher für ihn wie für alle Spieler, Mitarbeiter und Fans: „Jetzt erst recht. Ich freue mich darauf, in ein paar Wochen wieder anzugreifen und alles für eine erfolgreiche Saison zu geben.“







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