Willkommensturnier für Flüchtlinge


 
Am Sonntag rollt der Ball beim großen „Willkommen im Fußball“-Turnier auf dem Gelände des Audi Sportparks. 

(ir) Bereits zum zweiten Mal trägt „SchanzenGeber“, die soziale Dachmarke des FC Ingolstadt 04, das Turnier für Flüchtlings- und gemischte Teams aus und hofft auf einen Erfolg wie bei der Premiere, als über 200 Sportler einen fantastischen Wettkampftag bei den Schanzern erleben durften.

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Gespielt wird im Modus „Kleinfeld“ mit 6+1 Spielern. Insgesamt werden sich bis zu zwölf Teams im Alter zwischen 16 und 35 Jahren messen. Beginn der Anmeldung ist am Sonntag, 16. Juli um 9:00 Uhr, ehe nach einer kurzen Begrüßung durch Wolfgang Scheuer, Referent der Stadt Ingolstadt für Soziales, Sport und Freizeit und den Verantwortlichen des FCI dann ab 10:00 Uhr der Ball rollt. Voraussichtliches Ende des Turniers ist um 15:00 Uhr.

Leiter Marketing und Merchandising beim FC Ingolstadt 04, Thorsten Brieger, freut sich über das weiterhin große Interesse am Turnier: „Es stimmt uns sehr glücklich, dass auch ein Jahr nach unserem ersten Willkommensturnier das Projekt dank zahlreicher engagierter Helfer lebt. Das Projekt „Fußballfans im Training“, dessen Highlight das Willkommensturnier darstellt, lebt vom ungebrochenen Willen, Integration durch Einsatz und Leidenschaft zu ermöglichen. Dafür danken wir unseren Partnern und allen Ehrenamtlichen.“

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Gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Bundesliga-Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration beteiligt sich der FC Ingolstadt 04 an dem Bündnis „Willkommen im Fußball“. In diesem Willkommensbündnis sollen die Flüchtlinge über den Fußball nachhaltig an verschiedenen Standorten integriert werden. Dabei wird den jungen Flüchtlingen und einheimischen Spielern ein offenes Training in zwei Stadtteilen von Ingolstadt angeboten. Die Bündnispartner stehen gemeinschaftlich für dieses Projekt: Der FC Ingolstadt 04, die Audi AG, das Diakonische Werk Ingolstadt, die Stadt Ingolstadt und der MTV 1881 Ingolstadt. Das Projekt „Willkommen im Fußball“ ist ein für die Schanzer wichtiger Beitrag zur Integration, der nur durch den unermüdlichen Einsatz von ehrenamtlichen Helfern und Fußballbegeisterten möglich ist.







Rückschlag für Zweitliga-Baseballer


 
Nach vier Siegen in Serie, unter anderem gegen den Tabellenführer Haar, müssen die Baseballer vom TV Ingolstadt einen Rückschlag verkraften. 

(ir) Beim Tabellennachbarn Deggendorf kassierten die Schanzer eine 1:3- und 3:9-Doppelniederlage und rutschen auf den sechsten Tabellenplatz der zweiten Liga ab.
„Im Angriff lief nichts zusammen, so gewinnt man auch trotz guter Defensivarbeit keine Spiele“, resümierte Spielertrainer Dawson Yates.

Die einzigen Fehler im Feldspiel unterliefen den Ingolstädtern in den ersten Minuten der ersten Begegnung. Die Dragons zogen mit 2:0 davon. In der Folge ließ Pitcher Michael Hübner zusammen mit seinen Hinterleuten keine weiteren Zähler der Hausherren zu. Doch gegen Deggendorfs Werfer James Larsen blieb für die Schanzer lange kein Kraut gewachsen. Erst im neunten und letzten Abschnitt gelangen die ersten Schläge ins Feld. Doch der Anschlusspunkt zum 1:3 durch Keith Pastore war zu wenig, um nochmal Druck aufzubauen.

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Unbefriedigend verlief auch das zweite Spiel. Zwar gingen die TVler durch Yates und Max Mürling 2:1 in Führung. Allerdings schlugen die Hausherren zurück und übernahmen im dritten Abschnitt mit 3:2 die Führung. Nach einem weiten Schlag von Michael Hübner gelang kurz darauf noch der 3:3-Ausgleich. Doch US-Pitcher Jake Carson geriet im fünften Durchgang unter Bedrängnis und musste die Niederbayern davonziehen lassen. Der Ingolstädter Konter fiel aus, zu schwach blieben die Schlagleute an diesem Tag.

Am kommenden Sonntag kann die Truppe von Dawson Yates Wiedergutmachung betreiben. Nach mehreren Auswärtsspielen in Folge treten die Schanzer um 13:00 Uhr am Baseballplatz am Audi-Ring wieder im eigenen Stadion auf und empfangen das Tabellenschlusslicht aus Fürth.







Seniorenkegeln beim DJK


 
Die Sieger des diesjährigen Ingolstädter Kegler-Seniorenpokal heißen beide Frey. 

(ir) Manfred Frey gewann bei den Herren und seine Ehefrau Monika bei den Damen. Beim 7. und letzten Start auf den Bahnen des DJK ging es bei den Herren im Kampf um die ersten drei Plätze bis auf den letzten Wurf knapp her. Da der bisher Führende Richard Zauner beim Finale mit 512 Holz nicht übermäßig glänzte, nutzte Manfred Frey mit 549 Holz diese Chance und ging zuletzt mit 5 Holz Vorsprung als Sieger hervor. Fritz Guth stand an diesem Spieltag mit 557 Holz als Tagesbester auf der Liste, doch es reichte auch für ihn nur knapp auf Platz drei.
Endstand: 1. Manfred Frey 3672, 2. Richard Zauner 3667, 3. Fritz Guth 3658, 4. Christian Wurzer 3578, 5. Franz Benesch 3512.

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Bei den Damen konnte Monika Frey ihren Vorsprung mit 478 Holz knapp in das Ziel vor Heidi Schermaul retten, da letztere mit 492 Holz an diesem Tag auch nicht zum großen Wurf ausgeholt hatte. Tagesbeste Dame war Karen Boysen mit 504 Holz beim Finalstart auf den DJK-Bahnen.
Endstand: 1.Monika Frey 3479, 2.Heidi Schermaul 3463, 3.Hanna Schwarzburger 3388, 4.Gretchen Ehrenstrasser 3362, 5.Elke Diesner 3354.

Das Foto zeigt von links nach rechts die Sieger auf dem Treppchen beim diesjährigen Ingolstädter Kegler-Seniorenpokal: Herren: Richard Zauner (2. Platz) Manfred Frey (1. Platz) Fritz Guth (3. Platz). Damen: Heidi Schermaul (2. Platz) Monika Frey (1. Platz) Hanna Schwarzburger (3. Platz)







ERC holt Brock Trotter in die Liga


 
Brock Trotter verstärkt die Panther zur neuen Saison. Der 30-jährige Kanadier ging zuletzt für den finnischen Spitzenclub Kärpät Oulu auf Punktejagd.

(ir) Larry Mitchell beobachtete den Stürmer schon seit dessen frühen AHL-Jahren. Der ERC-Sportdirektor sagt: „Lange war es eher ein Traum, Brock mal in meinem Team zu haben. In der American Hockey League war er ein absoluter Star. Er kam auch in der NHL und der KHL zum Einsatz. Umso mehr freue ich mich, dass es nun geklappt hat und Brock Trotter für den ERC Ingolstadt spielt.“

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Dass der 1,78 Meter große und 84 Kilogramm schwere Rechtsschütze überhaupt in Reichweite der DEL-Teams kam, hängt auch mit seiner Verletzungspause von 2012 bis 2014 zusammen. Der Stürmer unternahm sein Comeback in der russisch-dominierten KHL, ehe es über die schwedische Allsvenskan im Vorjahr nach Finnland ging.

Trotter spielte besonders in der zweiten Saisonhälfte stark auf und erzielte nach seinem Wechsel zu Oulu in elf Spielen 14 Punkte. Scoutingreports, die ERC-Coach Tommy Samuelsson aus Nordeuropa organisierte, untermauern Trotters gute Form.

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Der Angreifer sagt: „Ich will diesen Schwung nach Ingolstadt mitnehmen und gleich in der Vorbereitung eine Stütze der Mannschaft werden. Ich bin ein offensiv ausgerichteter Stürmer und möchte meinen Teil zum Teamerfolg beitragen. Auch darum komme ich zum ERC – weil ich gute Chancen sehe, mit den Panthern Erfolg zu haben und auch in den Playoffs gute Vorstellungen zu zeigen. Ich freue mich auf die neue Saison und die DEL.“

Brock Trotter wird beim ERC Ingolstadt das Trikot mit der Nummer 19 tragen.







ERC mit neuer medizinischer Abteilung


 
Der ERC Ingolstadt hat zwei neue Mannschaftsärzte. Sie werden von Netzwerkärzten unterstützt.

(ir) Dr. Ramon Kral und Stephan Ehler betreuen ab sofort die Spieler des ERC Ingolstadt. Ein Netzwerk aus drei weiteren Medizinern steht den neuen Mannschaftsärzten dabei zur Seite. Die Steuerung des medizinischen Sektors der Panther übernimmt Alexander Meierl, Standortleiter des Rehazentrums Passauer Wolf.

Dr. Kral und Ehler sind Orthopäden und Unfallchirurgen. Sie folgen nicht nur als ERC-Mannschaftsärzte auf Dr. Olaf Büttner, der aus beruflichen Gründen in die Schweiz gegangen ist. Sie führen zu gleichen Teilen auch dessen Praxis weiter. Ehler ist bereits seit 2011 am Klinikum tätig. Dr. Kral, seit eineinhalb Jahren am Klinikum, betreute den Olympia-Stützpunkt Schwerin und weist damit bereits Erfahrung als Arzt im Leistungssportbereich aus. Sie sind Ärzte des Medizinischen Versorgungszentrums Ingolstadt (MVZ) und arbeiten im Team des Prof. Dr. Michael Wenzl, Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Ingolstadt, der bereits seit Jahren zum ERC-Ärzteteam gehört.

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„Wir freuen uns auf eine spannende Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit den Panthern“, sagen Kral und Ehler. Beim ERC werden sie künftig die Heimspiele der Panther besetzen. Sie sind auch für die Leistungsdiagnostik, die medizinische Diagnostik, die Akutbehandlung und die Nachsorge zuständig.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Wenzl unterstützen auch Dr. Michael Grubwinkler und Dr. Stefan Triebel die neuen ERC-Mannschaftsärzte mit ihrem Wissen und ihrer Fachlichkeit. Meierl, der den medizinischen Sektor des ERC steuern wird, sagt: „Wir gewährleisten die optimale Versorgungskette für die Spieler.“

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Für die Physiotherapie stehen neben Alexander Meierl Dominik Gerzer und Stephan Retzer zur Verfügung. Sie begleiten im Wechsel auch die Auswärtsspiele und sind vor, neben und nach den Trainingseinheiten bei der Mannschaft.

„Wir sind sehr froh und stolz, auf so eine gute medizinische Abteilung zurückgreifen zu können“, sagt Claus Gröbner, Geschäftsführer des ERC Ingolstadt. „Für die Spieler ist es wichtig, stets zu wissen, dass sie im Falle einer Krankheit oder einer Verletzung sofort die optimale Versorgung erhalten.“







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