Ryoma Watanabe bleibt ein Schanzer



Der FC Ingolstadt 04 bindet Ryoma Watanabe langfristig und verlängert den Vertrag des vielversprechenden Talents um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2019.

(ir) Gute Nachrichten aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Ingolstadt 04: Die Schanzer gehen den Weg, junge und hungrige Spieler an den Profikader des FCI heranzuführen, konsequent weiter. Die Weichen für die Zukunft von Ryoma Watanabe, der vor zwei Jahren als Kapitän der japanischen U 17 Nationalmannschaft aus Japan nach Oberbayern wechselte, wurden nun gestellt. Der 20-Jährige unterschrieb einen Vertrag bei den Donaustädtern und bleibt somit bis mindestens 2019 bei den Schanzern.

Thomas Linke, Sportdirektor des FC Ingolstadt 04, freut sich über die Vertragsunterzeichnung: „Ryoma Watanabe hat bei uns in der U 23 eine fantastische Entwicklung genommen. Er ist auch regelmäßig bei den Profis im Training sowie bei Testspielen dabei und konnte uns mit seiner Technik und Spielintelligenz überzeugen.“

Der Offensivspieler soll ab der kommenden Saison 2017/2018 einen festen Platz im Profikader des FCI einnehmen.







Voll im Soll



Einen gelungenen Nachmittag erlebten die Zweitliga-Baseballer vom TV 1861 Ingolstadt beim Heimspiel gegen die Deggendorf Dragons.

(ir) Mit 15:7 und 10:2 blieben beide Spiele auf der Schanz, weshalb sich die Ingolstädter mit nun vier Siegen aus sechs Spielen auf den vierten Tabellenrang schieben.

„Uns ist heute sehr viel gelungen“, zeigte sich Trainer Matthias Rucker glücklich. „Wir haben uns heute vor den Spielen einen festen Plan vorgenommen und jeder Spieler hat sich diszipliniert daran gehalten.“

Eine Schlüsselrolle übernahm dabei Werfer Holger Koch, der die Schanzer möglichst lange im Spiel halten sollte. Der 33-Jährige lieferte und übergab nach fünf Spielabschnitten eine 7:4-Führung an Einwechselwerfer Michael Hübner. Julian Dambacher, Martin Beckmann und Keith Pastore waren mit ihren Treffer maßgeblich für die 3-Punkte-Führung verantwortlich. Die Schanzer ließen sich vom Konter der Niederbayern zum 7:8-Anschluss auch nicht aus der Ruhe bringen. Denn im Schlagdurchgang danach machten die Hausherren den Sack zu. Darren Heisel (16) legte einen absichtlich kurz gespielten Ball mustergültig an die linke Linie und besetzte so alle Bases. Dambacher ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und erhöhte mit seinem Treffer zum 10:7. Weite Schläge von Hübner und Jake Carson bedeuteten dann den 15:7-Sieg.

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Das zweite Spiel begann spannend. Deggendorf zog mit zwei Punkten gleich davon. Pastore wollte für Ingolstadt gleich ausgleichen, doch sein Ball blieb nach gut 95 Metern am Zaun hängen und verhinderte so den Homerun zum Ausgleich. Für die Wende sorgten zwei Youngster. Der gut aufgelegte Heisel schlug den Punkt zum 2:2-Ausgleich nach Hause und Max Schwab (17) setzte einen weiten Schlag genau an die rechte Linie zur 3:2-Führung. Die warm gelaufene Ingolstädter Offensive baute die Führung weiter aus, die US-Boy Carson sicher nach Hause fuhr.

Am 7. Mai erwarten die Schanzer Aufsteiger Freising zum vierten Heimspiel in Folge.

Das Foto zeigt Darren Heisel, der mit einer guten Schlagleistung gegen Deggendorf überzeugte.







Verteidiger Sullivan kommt zum ERC



Der 33-jährige Verteidiger kommt von Ligarivalen Straubing Tigers und unterschrieb für die kommende Saison 2017/18.

(ir) „Sean ist ein guter Zwei-Wege-Verteidiger, der seine Stärken unter anderem im Läuferischen besitzt“, sagt Larry Mitchell. Der Sportdirektor des ERC Ingolstadt war in der vergangenen Saison noch Sullivans Trainer. „Er hat mich mit seiner Spielübersicht beeindruckt und auch als Quarterback im Powerplay“, sagt Mitchell. „Auch wegen ihm waren wir das drittbeste Team der Liga in Überzahl.“

Sullivan eilte in den vergangenen Jahren der Ruf des reinen Offensivverteidigers mit 185 DEL-Spielen und 95 Punkten voraus. Mitchell sagt: „Sean ist auch defensiv zuverlässig. Deswegen hatte er in der vergangenen Saison mit die meiste Eiszeit in Straubing.“

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Der Sportdirektor hatte sich über Sullivan informiert und der persönliche Eindruck in der Vorsaison bestätigte seine Informationen. „Sean ist auch menschlich top. Auch das ist mir bei der Kaderzusammenstellung sehr wichtig.“

Der ERC-Neuzugang kam 2013 über die Tigers in die Liga und kehrte dann nach den Stationen Iserlohn und Hamburg zu den Niederbayern zurück. 20 Mal, davon mit Iserlohn siebenmal in den Playoffs 2015, trat er bereits gegen den ERC an. Sullivan sagt darum: „Ich habe schon einige Male gegen Ingolstadt gespielt. Ich mag, wie der ERC spielt und wie er taktisch agiert. Wir passen gut zusammen. Ich freue mich auf die neue Saison mit dem ERC Ingolstadt.“







Achterbahnfahrt mit Happy End



Die TV-Baseballer erlebten an ihrem zweiten Spieltag der 2. Bundesliga eine Achterbahnfahrt der Gefühle. 

(ir) Im ersten Spiel gegen den letztjährigen Regionalligameister Haar 2 mussten die Hausherren eine derbe 1:25-Klatsche verkraften. Doch die Achterbahn fuhr im zweiten Spiel wieder steil nach oben, das die Schanzer mit 12:8 für sich entscheiden konnten.

„Abhaken, wieder von vorne anfangen“, beruhigte Trainer Matthias Rucker zwischen den Spielen. „Die Haarer meinen jetzt, das zweite Spiel wird ein Selbstläufer, das ist unsere Chance.“ Und das Team nutzte diese.

Doch zunächst galt es, die Niederlage aus der ersten Begegnung zu verarbeiten. Dabei sah es bis zur Hälfte des Spiels gut aus für die Ingolstädter, die mit Michael Hübner den Neuzugang aus Haar gegen sein Ex-Team als Startwerfer schickten. Doch im fünften Durchgang kollabierte die Ingolstädter Verteidigung unter dem wachsenden Druck der Münchner Vorstädter. Einige Feldspielfehler öffneten die Tür für weitere gute Treffer der Disciples, die ganze 17 Punkte erzielten. Die Ingolstädter gaben die Begegnung verloren.

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Das zweite Spiel brachte die moralische Wende gleich im ersten Abschnitt. Die Haarer verunsicherten sich durch einen Wechselfehler selbst und die Gastgeber nutzten es mit Treffern von David Tietmann, Hübner und Keith Pastore. Darren Heisel schlug dann das 5:0 nach Hause. Ein bärenstarker Hübner legte vier weitere Zähler nach. Währenddessen übernahm US-Import Jake Carson die Kontrolle auf dem Werferhügel. Als die Schanzer schon 11:0 in Führung lagen, strauchelte die Feldverteidigung erneut und es wurden Erinnerungen an das katastrophale erste Spiel wach. Haar verkürzte durch gute Schläge auf 7:11. Doch Carson blieb der Fels in der Brandung, an dem sich das Team wieder aufbaute. Standesgemäß beendete der 24-Jährige mit einem Strikeout das Spiel und sorgte für ein Happyend nach der heftigen Schlappe im ersten Spiel.

An Ostern pausieren die Baseballer und greifen erst am 23. April wieder beim Heimspiel gegen Deggendorf zu Ball und Schläger.

Das Foto zeigt Keith Pastore, der im zweiten Spiel den Ball zur 2:0-Führung trifft.







Vor dem letzten Kampftag auf Platz 3



KG Kösch-Ing kassiert knappe 9:11 Niederlage in der Judo Bezirksliga.

(ir) Am vierten Kampftag der Judo Bezirksliga Oberbayern Nord musste die KG Kösch-Ing beim JC Freising antreten. Dieser hat sich in der laufenden Saison verstärkt und stellte mit den Moosburgern Judoka eine starke Truppe auf die Matte, die mit 11:9 (101:87) Punkten siegreich blieb. Damit steht die KG Kösch-Ing vor der letzten Runde auf Rang drei der Tabelle und den gilt es am 13. Mai beim Heimkampf zu verteidigen.

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Wieder zeigte sich, dass die Kampfgemeinschaft aus dem TSV Kösching und der DJK Ingolstadt die richtige Entscheidung war, denn man konnte vollbesetzt in Freising antreten. Mit einer Mischung aus Judoka beider Vereine sowie Nachwuchsathleten und erfahrenen Kämpfern, ging die KG mit einem 6:4 Vorsprung in die Pause. Leider lief der zweite Durchgang nicht ganz so glücklich und die Gastgeber hatten am Ende mit 11:9 die Nase vorn. Die erfolgreichste Gewichtsklasse war bei der KG Kösch-Ing das Schwergewicht mit Markus Kirschnig und Gabriel Lutz, die alle Kämpfe vorzeitig mit sehenswerten Techniken gewannen. Auch der DJK Judoka Tobias Wunsch zeigte bis 90kg keine Schwäche und sicherte beide Zähler. Die restlichen Punkte steuerten Stephan Liefeldt (bis 81kg), Patrick Foschum und Felix Maier (beide bis 66kg) bei, während Robert Göllinger, Julius Rost, Florian Frey, Lukas Bieringer, Rainer Wagner und Eric Schönhut nicht gewinnen konnten.







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