Mike Collins wechselt zum ERC Ingolstadt


 
Der 27-jährige US-Amerikaner wechselt vom Ligakonkurrenten Krefeld Pinguine an die Donau.

(ir) Der ERC Ingolstadt hat den Stürmer Mike Collins verpflichtet. Der 1,82 Meter große US-Amerikaner kommt von den Krefeld Pinguinen, bei denen er in der Saison 2015/16 sein DEL-Debüt gab: 26 Tore und 33 Vorlagen steuerte er in den vergangenen beiden Spielzeiten bei.

„Ich freue mich sehr, dass sich Mike für Ingolstadt entschieden hat. Er hat einen astreinen Charakter, was mir sehr wichtig war. Er gibt immer alles für seine Mannschaft und kann nicht nur Tore schießen, sondern auch Tore verhindern“, sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell über den Linksschützen.

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Der in Boston geborene Collins spielte vier Jahre für das Merrimack College in der NCAA, bevor er in der AHL erste Profierfahrungen sammeln konnte. 2014 wagte er den Schritt nach Europa. Er schloss sich den Kassel Huskies an und wurde auf Anhieb punktbester Akteur der DEL2, bevor er von den Krefeld Pinguinen verpflichtet wurde.

„Ingolstadt hat traditionell ein starkes Team und ich finde, Larry Mitchell hat einen tollen Job bei der Zusammenstellung des diesjährigen Kaders gemacht“, freut sich Collins auf seine neuen Kollegen. Der Stürmer sagt über sich: „Mich kann man an beiden Enden des Spielfelds einsetzen. Ich gehe dahin, wo mich der Trainer braucht.“

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Mitchell sieht den 27-jährigen Unterzahlspezialisten im perfekten Eishockeyalter und erwartet, dass sich Collins beim ERC noch weiterentwickelt: „Ich habe Mike auf meiner Scoutingreise getroffen. Es geht bei diesen Reisen nicht immer nur darum, neue Talente zu entdecken, sondern auch abseits des Ligaalltags herauszufinden, ob ein Spieler zu uns passt. Bei Mike Collins bin ich davon absolut überzeugt.“

Mike Collins spielt beim ERC Ingolstadt mit der Rückennummer 13.







Profivertrag: Thalhammer unterschreibt bis 2020


 
Mit Maximilian Thalhammer schafft der nächste Jungschanzer den Sprung in den Profikader des FC Ingolstadt 04. Der 19-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. 

(ir) abei trainiert der Mittelfeldspieler schon seit geraumer Zeit regelmäßig bei den Profis mit und wusste auch bei den DFB-Junioren zu überzeugen. Geschäftsführer Sport und Kommunikation Harald Gärtner zeigt sich erfreut über den Verbleib eines vielversprechenden Talents: „Max kam als 16-Jähriger zum FCI und entwickelt sich seitdem ausgezeichnet weiter. Er ist mittlerweile mehrfacher Junioren-Nationalspieler, durchlief die U 18, U 19 und hat aktuell bereits fünf Partien für die U 20 des DFB bestritten. Wenn er weiter so hart an sich arbeitet, wird er seinen Weg bei uns gehen.“

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Ronnie Becht, Leiter des FCI-Nachwuchsleistungszentrums, ist stolz, dass nach Lukas Gerlspeck und Ryoma Watanabe dem dritten Spieler aus dem Schanzer NLZ in diesem Jahr der Schritt zu den Profis gelingt: „Die Strategie unserer Nachwuchsarbeit sieht vor, dass sich unsere Talente auf höchstmöglichem Niveau entwickeln und eines Tages die Lizenzmannschaft verstärken. Wir freuen uns darüber, dass dies erneut gelungen ist und wünschen Max viel Erfolg für den nächsten Schritt beim FCI.“

„Für mich geht ein Traum in Erfüllung! Natürlich bin ich stolz auf meinen ersten Profivertrag, doch ich weiß, dass noch ein langer Weg vor mir liegt. Ich bedanke mich in erster Linie für das Vertrauen und möchte es mit vollem Einsatz sowie guten Leistungen zurückzahlen“, so der gebürtige Freisinger Maximilian Thalhammer.

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Der 1,90 Meter große Youngster wechselte 2014 vom SC Eintracht Freising in die U 19 des FC Ingolstadt 04 und hatte dort entscheidenden Anteil am Aufstieg und dem anschließenden Klassenerhalt. In der vergangenen Spielzeit absolvierte er in der zweiten Mannschaft des FCI seine ersten Spiele im Seniorenbereich (25 Partien, drei Tore, drei Assists).







Red Sox Judodamen siegen in Hof


 
Platz 3 in der Bayernliga ist für die DJK Ingolstadt sicher.

(ir) Nachdem die ersten beiden Plätze in der Judo Bayernliga schon vor dem letzten Kampftag vergeben waren, fuhren die DJK Judodamen zum letzten Auswärtskampf gegen den PTSV Hof, um gegen die Gastgeber um die Bronzemedaille anzutreten. Den Red Sox gelang ein verdienter 9:11 (87:110) Erfolg obwohl sie im Leichtgewicht keine Kämpferin stellen konnten.

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Damit knüpfen die Judoka der DJK Ingolstadt einmal mehr an ihre Erfolge im Erwachsenenbereich an und sind mit dem 3. Platz schon jetzt das erfolgreichste Team der Region in dieser Saison. Aber es war eine harte Auseinandersetzung, denn man musste vier Punkte in der Klasse bis 52 Kilogramm kampflos abgeben. Als dann auch noch Franziska Barnsteiner in der ersten Runde mit einer kleinen Wertung verlor mussten die Red Sox Athletinnen Nerven bewahren und den Rückstand verkraften. Dann aber setzten sie zur Aufholjagd an. Tanja Kupschewski, Leocardia Zheng und Eliana Pielmeier ließen ihren Widersacherinnen keine Chance und motivierten so ihre Mannschaftskameradinnen. Carina Pitow hielt zwar über drei Minuten dagegen, hatte am Ende aber das Nachsehen, während Julia Lebsanft, Josy Kratky und Annemarie Otte die DJK Ingolstadt mit 6:4 aus dem ersten Durchgang in Führung brachten.

Trainer Jens Keidel war guter Dinge und brachte sogar vier neue Judoka ins Spiel, doch Christina Reindl, Laura Braun und Katja Kopp verloren. Gut dass er sich auf seine Stammkräfte Tanja Kupschewski, Eliana Pielmeier und Josy Kratky verlassen konnte. Als dann auch noch Anna-Lena Hackenberg nach hartem Kampf mit vollem Punkt siegte und die ins Schwergewicht gewechselte Julia Lebsanft den Zähler nach Hause brachte, war der Sieg perfekt.

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Zeitgleich holte Red Sox Mitglied Johanna Bloehs beim oberbayerischen Ranglistenturnier der U18 die Goldmedaille und die DJK Jugendlichen kämpften in der Altersklasse U10 und U12 beim Bezirksturnier mit folgenden Erfolgen. Goldmedaille für Johann Albrecht, Silber für Emanuel Theiss und Bronze für Francesco Zumbo, Moritz Koschel, Alexander Koos, Emma und Franziska Eibl, Finn Nemec, Florin Haberling und Simon Sachsenhauser.







TV-Baseballer springen auf Platz drei


 
Einen Spieltag wie fürs Poesiealbum erlebten die Zweitliga-Baseballer des TV Ingolstadt beim Rückrundenauftakt in Lauf. 

(ir) Zwei souveräne Siege (6:1 und 11:5) bei bestem Baseball-Wetter nahmen die Jungs von Spielertrainer Dawson Yates aus Franken mit an die Donau und springen damit bis auf Platz drei der zweiten Bundesliga Südost vor.

Yates zeigte sich nach dem dritten Sieg in Folge sehr glücklich: „Unsere beiden Werfer Michi und Jake haben die Laufer Schlagmänner an die kurze Leine genommen.“

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Gemeint waren die beiden Pitcher Michael Hübner und Jake Carson. Hübner prägte das erste Spiel nach Belieben. Der 25-Jährige punktete zusammen mit Yates auf einen Treffer von Jake Carson zum frühen 2:0 und erhöhte später auf 3:0. Zwar verkürzte Lauf kurz darauf auf 1:3, doch das war der einzige Laufer Zähler, der nur durch Unachtsamkeiten der Ingolstädter Verteidigung zustande kam. Hübner bahnte sich mit seinen harten und gezielten Würfen weiter seinen Weg durch die Laufer Offensivreihe und schickte insgesamt 15 Wölfe per Strikeout zum letztlichen 6:1-Sieg zurück auf die Bank.

Spiel zwei stand im Zeichen von US-Import Jake Carson. Der Junge aus Seattle zeigte sich schon als Schlagmann in der ersten Partie als sehr spielfreudig und wusste mit einer ähnlichen Leistung wie Hübner zuvor vom Werferhügel zu überzeugen. Für die erneut frühe 2:0-Führung sorgte Yates selbst. Mit seinem beeindruckenden Homerun setzte der Kanadier ein Zeichen für die Schlagleute hinter ihm. Martin Beckmann, Holger Koch und Darren Heisel folgten ihm mit scharfen Schlägen. Im vierten Abschnitt zogen die Schanzer durch Treffer von Yates und Keith Pastore vorentscheidend mit 7:3 davon. Lauf konnte Carsons Würfe nicht mehr wirkungsvoll verwerten und es blieb bei einem verdienten 11:5-Sieg

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Somit überspringen die Schanzer mehrere Ränge in der Tabelle und setzen sich auf Platz 3. Doch dahinter stehen mit München, Gauting und Deggendorf drei weitere Teams mit einem ebenfalls ausgeglichenen Punktekonto.

Die Schanzer spielen in zwei Wochen beim Tabellenführer in Haar.

Das Foto zeigt den 24-jährigen Jake Carson, der an vier von sechs Punkten im ersten Spiel beteiligt war und als Werfer den Sieg im zweiten Spiel sicherte.







Thomas Linke verlässt FCI


 
Auf eigenen Wunsch verlässt der Sportdirektor des Ingolstädter Vereins. Harald Gärtner übernimmt übergangsweise seine Aufgaben.

(ir) Sportdirektor Thomas Linke (47) hat den FC Ingolstadt 04 darum gebeten, seinen bis 2018 laufenden Vertrag vorzeitig zum 30. Juni 2017 aufzulösen. Diesem Wunsch ist der FCI nachgekommen. Die Aufgaben des Sportdirektors übernimmt übergangsweise Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der Schanzer.

Thomas Linke erklärt seine Entscheidung: „Mit Ablauf der vergangenen Saison hatte ich das Gefühl, dass ich der Mannschaft und dem Verein nicht mehr die nötigen Impulse geben kann, die sie brauchen, um erfolgreich zu sein. Nach einem vertraulichen Austausch mit Harald Gärtner haben wir vereinbart, dass ich in einem längeren Urlaub Abstand zum Tagesgeschäft gewinne und neue Kraft für die Bewältigung der kommenden Aufgaben tanke. In den vergangenen Wochen verfestigte sich allerdings das Gefühl, eine Pause einzulegen. Nach Gesprächen mit meiner Familie und Harald habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen, auch wenn mir dieser alles andere als leicht gefallen ist. Das Entgegenkommen und die Unterstützung des Vereins weiß ich dabei sehr zu schätzen.“

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Der frühere Nationalspieler hatte die Position des Sportdirektors bei den Schanzern im Herbst 2011 angetreten. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der 2. Bundesliga 2012 folgten die stetige Weiterentwicklung der Mannschaft und als größte Erfolge der Bundesliga-Aufstieg 2015 sowie der Bundesliga-Klassenerhalt 2016.

Harald Gärtner zum Entschluss des gebürtigen Thüringers: „Ich möchte Thomas ausdrücklich für das Geleistete bei den Schanzern danken. Wir alle bedauern sehr, dass er seine Arbeit für unseren Verein nicht fortsetzt. Ich hatte gehofft, dass wir unseren gemeinsamen Weg weitergehen. Wir haben jedoch Verständnis für seinen Wunsch und haben diesem schweren Herzens entsprochen. Unsere Kaderplanungen für die kommende Spielzeit sind weitestgehend abgeschlossen. Alle weiteren Aufgaben werden wir vorerst intern bewältigen.“

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Vorstandvorsitzender Peter Jackwerth sagt: „Thomas Linke war ein ganz wichtiger Bestandteil einer sehr erfolgreich arbeitenden sportlichen Leitung. Daher wird er uns als Sportdirektor, aber insbesondere als Mensch sehr fehlen. Wir danken ihm im Namen des gesamten Vereins für die großartige Arbeit und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.“







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