ERCI: Larry Mitchell ist neuer Sportdirektor


  
Der 49-jährige Deutsch-Kanadier tritt die Nachfolge Jiří Ehrenbergers an, von dem sich der Club vor knapp drei Wochen wegen ausbleibenden sportlichen Erfolges trennte. 

(ir) „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei den Ingolstadt Panthern“, sagt Mitchell. „Ingolstadt ist ein Club, der in nicht allzu langer Vergangenheit Erfolge gegen die großen Clubs der DEL nachweisen konnte mit einer Meisterschaft und einer Vizemeisterschaft. Auch wegen der kurzen Entfernung zu meinem Lebensmittelpunkt in Landsberg am Lech war ich sehr an der Position beim ERC interessiert.“

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„Wir haben mit Larry Mitchell einen ausgewiesenen Fachmann gewonnen“, sagt ERC-Geschäftsführer Claus Gröbner. „Er erfüllt perfekt das Anforderungsprofil. So kennt er die DEL seit vielen Jahren und leistete an seinen Stationen gute Arbeit. Dazu hat er ein feines Näschen beim Scouting des nordamerikanischen Marktes und kennt sich mit der Kaderzusammenstellung aus.“

Mitchell, zuletzt bei den Straubing Tigers tätig, hat als Trainer und teils in Doppelfunktion als Sportdirektor bereits für Aufsehen gesorgt. Mit den Außenseiterclubs Augsburg und Straubing erreichte er fast jedes Jahr die K.o.-Runde. 2010 stieß er mit den Schwaben überraschend gar bis ins DEL-Finale vor, 2016 warfen seine Tigers den ERC aus dem Playoffrennen.

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Heutige DEL-Größen wie Darin Olver, Barry Tallackson und Brady Lamb fanden über Mitchell in die Liga. Auch den vielfachen deutschen Nationalspielern Dennis Endras, Benedikt Kohl und Florian Kettemer ebnete er den Weg in die oberste deutsche Spielklasse.

„Nicht zuletzt haben wir in unseren Gesprächen festgestellt“, so Gröbner, „dass Larry mit seinen Wertevorstellungen und seiner Philosophie zum ERC Ingolstadt passt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“







Wieder in der 2. Bundesliga


  
Schanzer Baseballer starten am Sonntag mit einem Heimspiel in die 2. Bundesliga.

(ir) Nach sieben Spielzeiten in der Regionalliga sind die Baseballer vom TV 1861 Ingolstadt zurück in der 2. Bundesliga. Der neue Zuschnitt der 2. Bundesliga Südost beschert den Schanzern kurze Fahrtwege, die Gegner sind allesamt in Bayern beheimatet. Doch die Konkurrenz ist stark und den Schanzern steht eine schwere Spielzeit bevor. Weil auch noch neun Teams in der Südost-Gruppe antreten, müssen gleich drei Konkurrenten hinter sich gelassen werden, um sicher die Klasse zu halten. Am Sonntag empfangen die Ingolstädter die Laufer Wölfe zum ersten Heimspiel.

Matthias Rucker wird als Trainer die Mannschaft erneut aufs Feld führen. „Wir sind in einer neuen Liga und müssen gleichzeitig einen Generationenwechsel im Team bewältigen. Das ist keine leichte Aufgabe“, so der 36-Jährige. Denn mit Gregor Piehler, Ralf Klein, Marco Gennrich und Roland Zeitler haben sich gleich vier etablierte Stammkräfte der vergangenen Jahre zurückgezogen.

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Doch mit Julian Dambacher, Max Schwab und Darren Heisel konnten schon letzte Saison drei junge Nachwuchskräfte ins Team integriert werden. Um die Lücken der Abgänge zu schließen, konnten die Schanzer mit Michael Hübner, Keith Pastore und Martin Beckmann drei erfahrene Spieler an die Donau holen. Mit Hübner und Pastore kommen zwei Allrounder, die fast überall auf dem Feld eingesetzt werden können, auch auf der so wichtigen Position des Pitchers. Mit hohen Erwartungen nehmen die Schanzer den 25-jährigen Hübner auf, der in Haar schon Erfahrungen als Werfer in der Euro League sammeln konnte. Pastore kommt aus Garching, wo der groß gewachsene Venezuelaner mit italienischem Pass neben seiner Vielseitigkeit auch als Schlagmann überzeugen konnte. Martin Beckmann (31) hat es beruflich nach Ingolstadt verschlagen. Der Ex-Ratinger bringt Spielerfahrung aus der Regionalliga mit und wird als Linkshänder auf dem Werferhügel eine weitere Option sein.

Letzter Baustein im Zweitliga-Kader ist Jake Carson, der den letztjährigen US-Import Seth Powers ersetzen soll. Die Fußstapfen sind groß, prägte Powers das Schanzer Spiel als Werfer und Schlagmann doch deutlich. Der 24-jährige Carson spielte zuletzt noch erfolgreich als Werfer für die Oklahoma City University. Carson wird einige Tage vor dem ersten, richtungsweisenden Heimspiel gegen Lauf auf der Schanz erwartet.

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Die Vorbereitung der Schanzer verlief diesmal besser als in den vergangenen Jahren. Am Sonntag zuvor testeten die Ingolstädter den gesamten Kader mit Ausnahme von Jake Carson gegen den ambitionierten Bayernligisten Augsburg.

Spiel eins im Stadion am Audi-Kreisel beginnt am Sonntag um 13:00 Uhr. Spiel zwei startet gegen 16:00 Uhr.

Das Foto zeitgt die Neuzugänge mit ihrem Trainer: Michael Hübner, Keith Pastore, Matthias Rucker und Martin Beckmann.







DJK Judoka holt Silbermedaille


 
Beim Bundessichtungsturnier wurde Jule Ziegler Zweite.

(ir) Am heutigen Sonntag fand das Judo-Bundessichtungsturnier der U15 in Backnang statt. Nach Bronze 2015 und Gold 2016 konnte sich Jule Ziegler von der DJK Ingolstadt dieses Jahr die Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm sichern.

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Die Ingolstädterin konnte ihre ersten vier Kämpfe alle souverän vorzeitig mit sehr variablem Judo gewinnen und besiegte je zwei Gegnerinnen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Im Finale wartete Anja Vishnevskaja vom 1. JC Mönchengladbach. Letztes Jahr konnte Jule Ziegler zweimal gegen diese starke Kämpferin gewinnen. Dieses Mal entwickelte sich jedoch ein spannender Kampf auf Augenhöhe, in dem sich beide nichts schenkten.

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Der Kampf konnte in der regulären Kampfzeit nicht entschieden werden und es ging in die Verlängerung. Hier musste die DJK Athletin leider eine Bestrafung für Passivität hinnehmen und ihrer Gegnerin diesmal den Vortritt lassen. Im April findet das nächste Bundessichtungsturnier in Bottrop und im Mai dann in Erfurt statt, wo sich Jule Ziegler dann hoffentlich revanchieren kann. Trotzdem war diese Platzierung wieder wichtig, um in den Fokus der Bundestrainer zu rücken.







Souveräner Sieg gegen Ammerland-Münsing


 
Judo Kampfgemeinschaft Kösching-Ingolstadt ist an der Tabellenspitze.

(ir) In der dritten Begegnung der Judo Bezirksliga Oberbayern Nord kämpfte die KG Kösch-Ing die Gäste des JV Ammerland-Münsing mit einem deutlichen 15:5 (144:50) Vorsprung nieder und stehen nun als Tabellenführer fest. Austragungsort war die Halle der DJK Ingolstadt, wo auch in drei Wochen der erste Bayernligaheimkampf der „Red Sox“-Damen die Saison einläutet.

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Wie schon am ersten Kampftag holte die Kampfgemeinschaft im ersten Durchgang eine komfortable 7:3 Führung heraus, so dass in Runde zwei auch fast alle Nachwuchskämpfer zum Zug kamen. Das ist die Strategie der beiden Judovereine TSV Kösching und DJK Ingolstadt und sie scheint sich bezahlt zu machen. Aber noch stehen zwei Auseinandersetzungen auf dem Programm und der JC Freising und die KG Aibling-Grafing werden harte Gegner, da sie sich ebenso aus jeweils zwei Teams rekrutieren, die sich zusammengeschlossen haben. Die „Blue Hornets“ des JV Ammerland-Münsing hingegen haben dieses Jahr bewusst auf Fremdstarter verzichtet und konnten deshalb auch eine Kategorie nicht besetzen.

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Besonders erfolgreich setzten sich mit zwei Siegen Patrick Foschum (bis 66kg), Gabriel Lutz (plus 90kg) und Robert Kohlhuber (bis 90kg) in Szene. Je einen Punkt steuerten David Kurle (plus 90kg), Kai Grundbrecher (bis 73kg), Julius Rost (bis 73kg), Tobias Wunsch (bis 90kg), Alexander Krassler (bis 81kg), Felix Maier (bis 66kg), und Stefan Liefeldt (bis 81kg) bei. Den längsten Wettstreit lieferte Michael Deindl (plus 90kg), der im Golden Score siebeneinhalb Minuten kämpfte bevor er mit einer Wertung erfolgreich war. Eine Gewichtsklasse aufgerückt hatte Stefan Danner (bis 81kg) zunächst eine Wertung durch Kontertechnik gegen sich, die er aber mit einer tollen Wurftechnik ausgleichen konnte, um am Ende in der letzten Sekunde sein Gegenüber mit vollem Punkt zu Boden zu bringen und so seinen ersten Punktgewinn in der Männerklasse holte. Ohne Sieg blieb diesmal nur Florian Frey (bis 66kg).







ERC Ingolstadt hält bayerisches Trio


 
Der ERC Ingolstadt hat drei junge Kräfte aus der Region mehrjährig an sich gebunden. David Elsner, Fabio Wagner und Simon Schütz werden auch künftig für die Panther auflaufen. 

(ir) David Elsner hat einen Vertrag bis 2019 mit clubseitiger Option bis 2020 unterzeichnet. „David hat eine super Saison gespielt“, sagt ERC-Cheftrainer Tommy Samuelsson. „Er hat hart gearbeitet und sich den Erfolg verdient. Seine Entwicklung ist noch nicht zu Ende, er kann noch zulegen.“
Der 24-jährige Angreifer schaffte in dieser Saison der Durchbruch zum festen DEL-Spieler. Zehn Tore und neun Vorlagen gelangen ihm in 49 Hauptrundenspielen, in den Playoffs legte er drei Tore in zwei Partien obendrauf. Die ERC-Fans wählten ihn zum „Panther des Jahres“, Elsner wurde dafür auf der Saisonabschlussfeier durch das Fanprojekt ausgezeichnet.

Fabio Wagner spielt bis 2020 für die Panther, sehr zur Freude von Trainer Samuelsson: „Fabio hat alle Qualitäten, um ein Topverteidiger zu sein. Er arbeitet hart, spielt sehr gut Mann-gegen-Mann und steht defensiv geschickt. Er hat eine gute Zukunft im Eishockey.“
Der 21-jährige Verteidiger hat in seinem dritten Jahr beim ERC einen weiteren Entwicklungsschritt genommen und den Sprung in die feste Rotation geschafft. Wagner (vier Punkte in 47 Spielen) besitzt seine Stärken in der Defensive und geht furchtlos in die Zweikämpfe. Wie Elsner stammt er aus Landshut.

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Simon Schütz hat bis 2022 beim ERC unterschrieben. „Unser Ziel war, dass Simon in dieser Saison in der DEL2 bei Kaufbeuren eine wichtige Rolle spielt“, sagt Trainer Samuelsson über den gebürtigen Regensburger. „Das hat er geschafft und hat auch in der DEL bereits gute Leistungen gezeigt. Er wird seinen Weg in der DEL gehen.“
Der 19-jährige Verteidiger debütierte in der abgelaufenen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (13 Spiele, 1 Assist). Dazu ist er auch für Kooperationspartner ESV Kaufbeuren im Einsatz und kommt vor dem Playoffstart in der DEL2 auf 19 Punkte in 35 Einsätzen. Im Dezember führte er die U20-Nationalmannschaft bei der Heim-Weltmeisterschaft als Kapitän aufs Eis.

Der ERC Ingolstadt verabschiedete sich am heutigen Sonntag von seinen Fans mit einer Feier in die Sommerpause. Gut 1.000 Anhänger waren dazu am Sonntag in die Saturn Arena gekommen. Nach der Ehrung von Ehrenamtlichen und der Präsentation der Mannschaft rundete eine Autogrammstunde den Saisonausklang ab.

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ERC Ingolstadt-Kader für 2017/18 mit Stand vom 12. März 2017:
Tor: Timo Pielmeier.
Verteidigung: Patrick McNeill, Fabio Wagner, Benedikt Schopper, Dustin Friesen, Benedikt Kohl, Patrick Köppchen, Simon Schütz.
Angriff: Thomas Oppenheimer, Brandon Buck, John Laliberte, Petr Taticek, Christoph Kiefersauer, Thomas Greilinger, David Elsner.
Trainer: Tommy Samuelsson.







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