Bilanz der Malteser-Flüchtlingshilfe


 
Über 100 Malteser, fast drei Jahre und viele hundert Geflüchtete.

(ir) Im Sommer 2014 zeigte die große Flüchtlingswelle auch in Eichstätt ihre Folgen. Ab Oktober 2014 wurden nach und nach immer mehr Geflüchtete hier aufgenommen. Bischof Gregor Maria Hanke stellt dafür die ehemalige Realschule Maria Ward zur Verfügung.

Fast zeitgleich nahmen sich die Malteser der Flüchtlinge an. Joanna Lang-Eder, später dann Dr. Cordula Klenk sowie die beiden Koordinatorinnen Judith Prantl und Julia Ferstl kümmern sich darum, die Geflüchteten so weit wie möglich zu unterstützen. Sie bauten ein Team von teilweise über 100 ehrenamtlichen Helfern auf, das in ganz unterschiedlichen Bereichen und auf ganz verschiedenen Wegen den Geflüchteten unter die Arme greift.

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Neben der medizinischen Erstversorgung vor allem durch die Preither Malteser und das BRK kümmerten sich die Malteser in der Erstaufnahmeeinrichtung Maria Ward besonders um die Betreuung und Begleitung der Flüchtlingskinder. So verschenkten die Malteser zusammen mit der Sixt-Stiftung Willkommenspäckchen, schmückten die Osterbrunnen, nahmen Woll- und Stoffspenden für Spiel- und Bastelarbeiten entgegen oder beteiligten sich am Volksfestumzug. Auch der Nikolaus besuchte die kleinen und kleinsten Flüchtlingskinder in Eichstätt. Von Montag bis Freitag wurde nachmittags immer eine Kinderbetreuung angeboten, bei der gespielt und gebastelt wurde. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben sich dabei mit viel kreativem Engagement, Freude, Geduld und Zeit eingebracht.

Die Malteser ließen es sich nicht nehmen, sich bei allen ehrenamtlichen Helfern gebührend zu bedanken. Dazu lud das Referat Flüchtlingshilfe alle zu einem gemeinsamen Abschiedsabend ein. Nach einer kurzen Andacht mit Dr. Cordula Klenk überreichte Diözesangeschäftsführer Christian Alberter den Ehrenamtlichen die „Order of Malta Refugee Aid Medal“ (Flüchtlingshilfe-Medaille) und lud alle zu einem schönen Buffet ein.

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Der Abend klang mit freundlichen Gesprächen bei gemütlichem Beisammensein in lockerer Runde aus. Ein bisschen Wehmut bei der Erinnerung an die Zeit mit den Kindern war auch dabei, so dass die Hinweise auf weitere Möglichkeiten des Engagements in der Begleitung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen gerne aufgenommen wurden.







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