„Wir sind kein Trauerkloster“


 
Hörfunk-Interview mit Sr. Evamaria Heigl, Priorin der Karmelitinnen in Wemding.

(ir) Ein „Sprung ins kalte Wasser“ ist es für Sr. Evamaria Heigl gewesen, als sich die Priorin der Unbeschuhten Karmelitinnen im Kloster Wemding für ein Hörfunk-Interview zur Verfügung gestellt hatte. Denn Fernsehen oder Radio sind den Schwestern fremd. „Unser Leben spielt sich in der Verborgenheit ab.“ Dennoch erklärte sich die 78-jährige gebürtige Österreicherin bereit für ein 20-minütiges Gespräch mit der Hörfunk-Redaktion der Diözese Eichstätt.

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Darin erzählt sie, wie das Leben im Kloster aussieht, wie der Wechsel zwischen Arbeit und Gebet die Gemeinschaft prägt. Gerade das Miteinander der Schwestern sei bei aller Zurückgezogenheit und Stille sehr wichtig. „Bei uns wird auch gelacht, wir sind kein Trauerkloster“, meint Sr. Evamaria. Das Leben mit Gott mache froh.

Derzeit leben neun Schwestern im Karmelitinnenkloster Wemding. Nachwuchssorgen kenne die Priorin durchaus. Gott berufe zwar nach wie vor Menschen in seine Nachfolge. „Aber eine so starke Bindung wie bei uns können nur wenige fassen“. Eine Trennung der Welt außerhalb und innerhalb des Klosters sieht die Ordensschwester aber nicht. „Die Welt ist auch in uns. Es geht uns darum, Gott als den lebendigen Gott zu bezeugen.“

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Zu hören ist das Interview mit Sr. Evamaria bei Radio K1, dem kirchlichen Hörfunk für das Bistum Eichstätt, am Mittwoch, 18. April ab 18:30 Uhr und am Sonntag, 22. April, ab 8:00 Uhr. Ausgestrahlt wird die Sendung über den Regionalsender Radio IN.

Das Foto zeigt Sr. Evamaria Heigl, die Priorin der Karmelitinnen in Wemding beim Interview.







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