Ortsdurchfahrt von Altmannstein weiterhin gesperrt



Die Staatsstraße in Altmannstein muss noch bis Ende Juni für den gesamten Verkehr gesperrt bleiben.

(ir) Aufgrund von Hoch- und Tiefbauarbeiten muss die Staatsstraße ST 2231 in Altmannstein, die Riedenburger Straße 8 bis 12 noch bis zum Freitag, 30. Juni 2017 für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die Umleitung ist ausgeschildert und verläuft von Altmannstein auf der Staatsstraße ST 2232 in Richtung Laimerstadt über Lobsing auf die Kreisstraße EI 31 nach Mindelstetten und auf der B 299 Richtung Altmannstein und umgekehrt.







25 Jahre Main-Donau-Kanal



1992 wurde die europäische Wasserstraße offiziell freigegeben. 

(ir) Der Main-Donau-Kanal verbindet den wasserreichen Süden mit dem trockenen Norden Bayerns und ermöglicht die durchgehende Schifffahrt von der Nordsee zum Schwarzen Meer. Die imposanten Wasserbauwerke haben im Altmühltal für Veränderungen gesorgt, nicht zuletzt hat dadurch die Großschifffahrt Einzug gehalten.

Touristisch ist der Kanal eine Erfolgsstory: Zwischen Beilngries und Berching fährt man mit der MS Walhalla durch das Sulztal, auf malerischen Rad- und Wanderwegen entlang des Kanals unternimmt man erlebnisreiche Ausflüge. Stimmungsvolle Feste laden in der Jubiläumssaison zum Mitfeiern ein.

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Bereits zwischen 1837 und 1846 ließ der Bayerische König Ludwig I. eine Verbindung zwischen Donau und Rhein errichten - die bereits Karl der Große 793 mit der Fossa Carolina (bei Treuchtlingen) verwirklichen wollte. Auf der 172 Kilometer langen Kanalstrecke verkehrten allerdings nur Schiffe, die von Pferden gezogen wurden. Bald konnte sich deshalb die Treidelschifffahrt auf dem Kanal gegenüber der mächtigen Konkurrenz der schnelleren Eisenbahn nicht mehr behaupten und wurde eingestellt. Was blieb, ist eine reizvolle Idylle. Am Ortsausgang Richtung Berching gelegen kann heute noch eine alte Hafenanlage mit Hafenmeisterhaus, Güterschuppen und Eisenkran besichtigt werden.

Am 31. Juli 1992 erfolgte bei Beilngries der Durchstich der Main-Donau-Kanaltrasse. Ein Denkmal an der Beilngrieser Schiffsanlegestelle erinnert heute an dieses bedeutsame Ereignis. Der 171 Kilometer lange Wasserweg von Kelheim an der Donau bis Bamberg am Main wurde am 25. September 1992 nach 30 Jahren Bauzeit offiziell freigegeben.

Mit dem nicht unumstrittenen Kanalbau ab 1960 fanden auch umfangreiche Veränderungen der Landschaft statt. Zusammen mit der Errichtung der Wasserstraße wurden im Naturpark Altmühltal, nicht zuletzt auf Grund der Einwände von Naturschützern, großflächige Feuchtgebiete angelegt und Altwasser erhalten, die heute Rückzugsgebiete für geschützte Tier- und Pflanzenarten bieten. Der Fluss Sulz wurde im Bereich der Stadt Beilngries renaturiert und bietet Bürgern und Gästen heute eine attraktive Erholungsfläche direkt neben der historischen Altstadt.

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Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist die Eröffnung der Erlebniswelt Wasserstraße der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in der Gösselthalmühle am 24. Juni 2017. Die WSV ist für 23.000 Quadratkilometer Seewasserstraßen und rund 7300 km Binnenwasserstraßen verantwortlich. Aufgabe der WSV ist es, Flüsse und Kanäle schiffbar zu erhalten, damit ein leistungsfähiges und zukunftsgerechtes Wasserstraßennetz zur Verfügung steht. Auf der Wasserstraße gilt es, die Belange von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie der Schifffahrt in Einklang zu bringen.

Wasserstraßen sind mehr als Verkehrswege. Sie sind integraler Bestandteil der Natur und bieten Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen, eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung und leisten durch die Nutzung der Wasserkraft einen Beitrag zur Energiegewinnung. Bei allen Arbeiten an den Bundeswasserstraßen berücksichtigt die WSV die Belange von Umwelt und Natur.

Das Informations- und Besucherzentrum Erlebniswelt Wasserstraße, direkt am Main-Donau-Kanal, vermittelt den Besuchern spannende Informationen über die Wasserstraße, über Technik, Schifffahrt und Natur. An interaktiven Stationen haben Besucher täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, Themen rund um Schifffahrt und Wasserstraße zu erfahren und zu entdecken. Der Eintritt ist kostenlos.







Ein Mann der Zahlen



Prof. Dr. Götz Pfander ist neuer Inhaber des Lehrstuhls für Wissenschaftliches Rechnen.

(ir) Professor Dr. Götz Pfander (47) ist zum neuen Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik/Wissenschaftliches Rechnen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) berufen worden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit in den Bereichen Wissenschaftliches Rechnen, Numerik und Analysis ist die Entwicklung einer Abtasttheorie für Operatoren, welche unter anderem für Verfahren relevant ist, mit denen die Übertragungsrate in Mobilfunknetzen erweitert werden soll. Dazu ist es erforderlich, parallel zur Übertragung von Information den Kanal zu messen, um dann das Übertragungsverfahren kontinuierlich und in Echtzeit anzupassen. Zudem forscht er zum so genannten „Compressive Sensing“, welches die Signalverarbeitung bei Messungen – wie beispielsweise der Magnetresonanztomographie im medizinischen Bereich – beschleunigen soll.

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Götz Pfander studierte zunächst von 1991 bis 1995 Mathematik in Mainz und Berlin. Er setzte sein Studium dann an der University of Maryland fort, wo er 1998 seinen Masterabschluss erhielt und 1999 promovierte. Anschließend war er unter anderem an einem Projekt der Universität Hohenheim zur Optimierung der DSL-Technologie beteiligt. Vor seiner Berufung an die KU, wo er seinen heutigen Lehrstuhl bereits im Wintersemester 2014/2015 vertrat – war Pfander Professor für Mathematik an der Universität Marburg, der Bremer Jacobs University, John von Neumann-Visiting Professor an der TU München und Visiting Professor am Massachusetts Institute of Technology.


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„Junge Kunstschule“ begibt sich auf Schatzsuche



Auch im Sommersemester haben kunstinteressierte Kinder und Jugendliche wieder die Möglichkeit, an der „Jungen Kunstschule“ der KU teilzunehmen.

(ir) Die jungen Künstlerinnen und Künstler arbeiten dann gemeinsam mit Studierenden in sechs Einheiten unter der Leitung von Ingrid Blümel und Tanja Dirsch. Die Anmeldung startet am kommenden Montag, 15. Mai.

Diesmal machen sich die Teilnehmer als „Schatzsucher“ auf den Weg. Auf ihrer Fantasiereise zur Schatzinsel kleiden sie sich mit selbstbedruckten T-Shirts ein, gestalten eine Seekarte, die ihnen den Weg weist, konstruieren das Boot für die Fahrt, treffen auf hoher See allerlei Meeresgetier oder entdecken auf der Schatzinsel Ruinenstädte und Zauberwälder. Den Kindern werden wieder reichlich Materialien und Techniken angeboten, angefangen vom Zeichnen und Drucken über experimentelle Verfahren bis hin zum Bauen mit Abfallmaterialien und Modellieren mit Ton. Ihrem Alter entsprechend können Interessierte zwischen zwei Veranstaltungen wählen, welche jeweils auf 20 Teilnehmer begrenzt sind. Ein Kurs richtet sich an Kinder von Vorschule bis einschließlich 2. Jahrgangsstufe, ein weiterer Kurs ist für Schüler ab der 3. Klasse geeignet.

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Alle Kurse finden in den zwei Kunsträumen KGB 005 und 009 im Kollegiengebäude, Bau B, Ostenstraße 28, Eichstätt, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, für Geschwisterkinder 10 Euro. Sie wird beim ersten Treffen bezahlt und beinhaltet das Arbeitsmaterial und eine kleine Verpflegung wie Wasser und Obst. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Präsentation der entstandenen Arbeiten, zu der alle Beteiligten, Eltern, Geschwister und Freunde wieder herzlich eingeladen sind. Alle entstandenen Werke dürfen die Kinder mit nach Hause nehmen.

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Termine und Altersgruppen:
Die Montagstermine bei Frau Dirsch mit Altersschwerpunkt ab 5 Jahren bis zur 2. Klasse finden dann jeweils von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr in den Kunsträumen der Universität statt: Am 29. Mai, dann Pause in den Pfingstferien, 19. Juni, 26. Juni, 3. Juli, 10. Juli und 17. Juli, Die Abschlussveranstaltung am 24. Juli findet um 18:00 Uhr statt.

Die Dienstagstermine bei Frau Blümel mit Altersschwerpunkt ab der 3. Klasse finden jeweils von 16:30 bis 18:00 Uhr in den Kunsträumen der Universität statt: Am 30. Mai, dann Pause in den Pfingstferien, 20. Juni, 27. Juni, 4. Juli, 11. Juli und 18. Juli. Die Abschlussveranstaltung am 25. Juli findet um 18:00 Uhr statt.

Die Anmeldung erfolgt ab dem 15. Mai an das Sekretariat der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik. E-Mail: monika.stierstorfer@ku.de.







MINTmacher-Forscherwoche



In der Alten Schule in Landershofen trafen sich kleine Entdecker und lernten die Elemente kennen.

(ir) In die faszinierende Welt der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde tauchten 17 Kinder eine Woche lang im Rahmen des MINTmacher-Ferienangebots der IRMA, Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V., ein. Und die Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und zwölf staunten nicht schlecht, wo überall Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, drin steckt. Mit Feuereifer experimentierten, erforschten und erkundeten sie unter Anleitung von ausgebildeten Pädagoginnen naturwissenschaftliche Phänomene und gingen ihnen spielerisch und dennoch gewissenhaft auf den Grund.

Praktisch und erlebnisorientiert wurden so von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr die unterschiedlichsten Themen aufbereitet, täglich wurden andere Schwerpunkte gesetzt. Zunächst bereiteten die beiden Pädagoginnen Susanne Höltken und Sonja Hornung theoretisch auf, bevor bei spannenden Experimenten das zuvor Erlernte eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde – teilweise mit überraschendem Ausgang.

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Wortwörtlich unter die Lupe genommen wurde das Wasser der Altmühl sowie die Flora und Fauna in dem Gewässer. Eigenhändig bauten die begeisterten Mädchen und Jungen eine einfache Kläranlage und konnten so mühelos deren Funktionsweise nachvollziehen. „Wind ist Luft, die es eilig hat“, vermutete einer der Jungforscher als das Thema Luft auf dem Programm stand und hatte die Lacher auf seiner Seite. Am Ende des Tages wussten die Kinder weit mehr über das Element zu berichten. Das Gewicht, die Kraft und die Verdrängung der Luft wurden an kleinen Beispielen mit selbstgebastelten Kanonen und Fallschirmen augenfällig deutlich.

Auf eine Zeitreise in die Steinzeit begaben sich die Entdecker als sie mit Feuer experimentierten. Dass in einer Handvoll Walderde mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde leben, gehörte auch zu den gleichermaßen erstaunlichen und einprägsamen Erkenntnissen der Woche. Dabei wurde natürlich auch geklärt, was Pflanzen zum Leben benötigen und dies bildete quasi die Klammer zu allen behandelten Elementen. Technisch wurde es beim Komplex Sonne und Energie. Mit Solarzellen wurden handgefertigte Blumen zum Drehen gebracht und auf einem Solarkocher wurde ein leckeres Rührei gebraten. Ohnehin bereiteten die Mädchen und Jungen in der Alten Schule in Landershofen alle Mahlzeiten eigenhändig zu, so dass ganz nebenbei auch das Thema gesunde und nachhaltige Ernährung praxisnah behandelt wurde.

Durchweg positiv fiel entsprechend das abschließende Fazit von Kindern und Eltern aus. Der besondere Mix, spielerisch und unter fachkundiger Anleitung zu forschen, zu entdecken und zu experimentieren, stand bei Groß und Klein hoch im Kurs. Anhand einfacher und anschaulicher Versuche erkannten die Mädchen und Jungen unmittelbar den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. Durch solche Angebote wie die Forscherwoche möchte IRMA das Interesse und die Begeisterung für naturwissenschaftliche Fächer wecken und schon im Kindesalter ein Grundverständnis für die Zusammenhänge vermitteln.

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„Eine gute Bildung in den MINT-Bereichen ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, an der zunehmend technisch geprägten Welt teilhaben zu können und diese mitzugestalten. Das gilt umso mehr, da diese Bereiche sehr wichtig für das wirtschaftliche Wohlergehen unserer Region sind“, bekräftigt Iris Eberl, Leiterin der IRMA-Geschäftsstelle. So ist auch im nächsten Jahr in den Osterferien wieder eine naturwissenschaftliche Forscherwoche geplant.

Das Foto zeigt die jungen Forscherinnen und Forscher, die unter Anleitung von Pädagoginnen spielerisch die Elemente kennen lernten.







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