Landrat erhält druckfrisches Telefonbuch



Vom Telefonbuch-Verlag hat Landrat Anton Knapp ein druckfrisches Exemplar der neuen Ausgabe von „Das Örtliche für Eichstätt und Umgebung“ erhalten.

(ir) Ab sofort liegt die neue Ausgabe 2017/2018 in einer Auflagenhöhe von rund 19.000 Exemplaren für alle Bürger kostenlos unter anderem bei der Deutschen Post und in Eichstätter Einkaufsmärkten aus. Das handliche Büchlein enthält neben den überarbeiteten Einträgen auch die Stadt- und Ortspläne von Eichstätt und verschiedener Gemeinden der Region sowie aktuelle Heimservice Karten. Ein Sonderteil im Buch informiert über Ärzte und viele weitere Gesundheitsberufe. Informationen über die Region, auf den Bürgerserviceseiten und das Ortsverzeichnis inklusive Postleitzahlen wurden ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

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Die Bürgerserviceseiten und das Ortsverzeichnis inklusive Postleitzahlen ist im neuen Heft ebenso aktualisiert, weiterhin findet der Bürger die aktuell gültigen Post- und Portopreise für nationale und internationale Postkarten, Briefe, Päckchen und Pakete der Deutschen Post. Darüber hinaus ist es dem Verlag ein Anliegen, Jugendliche bei der Arbeitsplatzsuche unter der Rubrik „Ausbildungsbetriebe in deiner Region“ zu unterstützen. „Ich freue mich, dass wir im Örtlichen ein umfassendes, aber dennoch übersichtliches und kompaktes Nachschlagewerk für Eichstätt und Umgebung haben. Somit sind wir bestens gerüstet“, freute sich der Landkreischef.

Das Foto zeigt Eichstätts Landrat Anton Knapp mit Aleksandra Antonić (rechts) und Saskia Florack (links) vom Kunze-Verlag bei der Buchübergabe in Eichstätt.







Interkulturelles Projekt



In Morsbach fanden ereignisreiche Kultur- und Erlebnistage statt.

(ir) Kleber, Scheren, Stifte und Papierschnipsel sind über den Boden verteilt. Inmitten dieses Durcheinanders ein großes buntes Plakat mit Gebäuden, Natur, Tieren, Einkaufsmöglichkeiten und Menschen. Im Raum herrscht konzentrierte Ruhe. Alle Leute betrachten das gemeinsam geklebte Kunstwerk, überlegen, ob noch etwas fehlt: Das Plakat soll die Traumstadt der Teilnehmer präsentieren, zuvor hatten homogene Kleingruppen jeweils ihre Traumstadt gemalt, die nun gemeinsam eine neue gemeinsame Stadt ergeben sollen. Dies war nur eine der Aufgaben, welche die Gruppe Jugendlicher während der diesjährigen Kultur- und Erlebnistage zu lösen hatte.

In der bunt gemischten Gruppe interkulturelles Zusammenleben zu gestalten und zu erleben stand im Fokus der Erlebnis- und Kulturtage im Jugendübernachtungshaus „Alte Schule Morsbach“. Die Kommunale Jugendarbeit Eichstätt möchte damit gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner der DPSG Pfadfinder Dom Eichstätt unter der Leitung von Matthias Christ ein Band zwischen den Kulturen knüpfen und die Jugendarbeit für Jugendliche jeglicher Herkunft öffnen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Pfadfinder Roverstufe, die jungen Geflüchteten aus Afghanistan, Äthiopien, Somalia und Pakistan und weitere junge Menschen aus dem Landkreis handelten daher gleich zu Beginn gemeinsam Aspekte wie Motivation, Rücksicht, Zuhören, Pünktlichkeit und Respekt aus, die ihnen für ihr Zusammenleben besonders wichtig erschienen. Die ersten zwei Tage gestaltete dann Orientalistin Eva Ambros mit einem interkulturellen Training. Familie, Wertvorstellungen, Kultur waren nur einige der Themen zu denen mit abwechslungsreicher Methodik und in Gesprächen Austausch stattfand.

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Auf die Frage: „ Was ist euch denn aufgefallen, als ihr nach Deutschland gekommen seid? Was ist für euch typisch deutsch?“, waren zunächst einfache Antworten schnell klar: „Ihr esst viel Kartoffeln“. Doch im Laufe der Tage und angeregt durch viele emotionale Gruppenprozesse rückten mehr und mehr kontroverse und intensive Diskussionen wie zum Beispiel „Umgang mit Alten“, Respekt vor den Eltern oder Bedeutung von Familie in den Fokus der Gruppe. Angeregt durch die kritische Betrachtung der Geflüchteten des Phänomens „Altenheim“ im Rahmen der Traumstadt entstand ein reger Austausch von Meinungen, der nachhaltigen Eindruck –auch bei den Betreuern- hinterließ. „Wir können eben viel voneinander lernen und auch eingefahrenes Verhalten und Meinungen im Gespräch kritisch reflektieren“, so Jugendpflegerin Theresa Burger. Beim Kartenspiel, bei dem jede Gruppe nach anderen Regeln spielte, ohne davon zu wissen oder auch bei der Outdoor-Rallye, bei der sich die Gruppen über Funk den Weg erklären mussten. Und natürlich bei der gemeinsamen Zubereitung der Speisen, deren Höhepunkt das „Galadinner“ am letzten Abend bildete, für das die Jugendlichen in einzelnen Gruppen komplett eigenständig ein Vier-Gänge-Menü zauberten.

Die Erlebnistage fanden im Rahmen des interkulturellen Projekts „Change yourself to change the world“ statt. Das langfristig angelegte Projekt wird nicht nur durch den Landkreis Eichstätt, sondern auch aus Mitteln zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung und aus dem Fachprogramm Integration aus Mitteln von Flüchtlinge werden Freunde des Bayerischen Jugendrings gefördert. Die interkulturelle Projektgruppe beschäftigt sich mit Themen rund um interkulturelles demokratisches Zusammenleben und Nachhaltigkeit und möchte diese Themen in Jugendarbeit und Gesellschaft tragen und damit Vorbehalten und Ängste abbauen, um eine vertrauensvolle Basis für ein friedliches Zusammenleben zu schaffen. Die vier Tage haben jedenfalls schon mal dazu beigetragen. Es wurden Freundschaften und eine gute Basis für die weitere gemeinsame Arbeit geschaffen.

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Als man am Ende der vier Tage den Seminarraum begutachtete, fand man alle Wände mit bunten selbstgestalteten Plakaten und Postern beklebt. „Schade dass wir alles wieder abhängen müssen, aber wir nehmen natürlich unglaublich viel mit“, so einer der Jugendlichen am letzten Tag. Und das Poster mit der Traumstadt der Jugendlichen hat einen Ehrenplatz im Büro der Kommunalen Jugendarbeit! Wie es weitergeht? Beim Eichstätter Altstadtfest wird sich die Gruppe mit einem Teezelt, das zum Verweilen und Diskutieren einlädt, allen Interessierten vorstellen. Die Kommunalen Jugendpflegerinnen Claudia Treffer und Theresa Burger werden auf Anfrage interkulturelle Workshops gemeinsam mit Teilen der Gruppe gestalten, so geschehen beim Anti-Diskriminierungs-Tag an der Mittelschule Gaimersheim. Auch die Medienarbeit will die Gruppe weiterführen, gipfeln soll das Ganze in einem eigenen Spielfilm. Was schon entstanden ist, kann im Instagram-Account der Kommunalen Jugendarbeit aufgerufen werden: koja.ei oder auf der Facebookseite „Kommunale Jugendarbeit Landkreis Eichstätt“

Wer mitmachen möchte oder sich näher informieren will, kann sich gerne jederzeit unter der Telefonnummer (0 84 21) 70-3 27 oder (0 84 21) 70-3 18 sowie per E-Mail an koja@lra-ei.bayern.de wenden.


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„Zu Hause daheim“



Erfolgreicher Auftakt der Aktionswoche im Landkreis Eichstätt.

(ir) Wie könnte und wie möchte ich im Alter leben? Wie können wir, auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, unsere Wohn- und Lebensräume neu denken und gestalten? Die Aktionswoche „Zu Hause daheim“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bietet eine Bühne für Ideen und ein Forum für die Diskussion mit Fachleuten, Vordenkern und Akteuren. Den Auftakt in Eichstätt bot eine Messe zum Thema „ Möglichst lange zuhause wohnen bleiben“ im Landratsamt Eichstätt. Organisatorin Carmen Albrecht von der Fachstelle für Seniorenarbeit und Bedarfsplanung hatte Experten und Ansprechpartner für die Themen Betreuung und Vorsorge, ambulante Versorgung, Hausnotruf, Wohnberatung und Grundsätzlichkeiten zu Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz mit vor Ort geholt. Eichstätter Bürgerinnen und Bürger nutzten denn auch den ganzen Tag über die Gelegenheit, sich ausgiebig über die jeweiligen Themengebiete informieren und beraten zu lassen.

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Highlight war auch einen Aussteller mit Elektromobilen als Alternative zum Auto: Stellvertretende Landrätin Rita Böhm, welche die Messe im Namen des Landkreises eröffnete, nutzte denn auch die Möglichkeit, bei einer kleinen Proberunde im Innenhof der Residenz die Vorzüge dieser E-Mobile eigenhändig auszuprobieren. Diverse thematische Vorträge im Großen Sitzungssaal rundeten das Angebot der Messe zur Aktionswoche gekonnt ab: Maria Landerer von Compass informierte über „Pflegegrade-Einstufungen und Wissenswertes zu den Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz“, Elisabeth Kehr vom BRK Eichstätt und Kathrin Wintergerst von der OBA Caritas Eichstätt gaben Auskunft zu „Wohnberatung zur Barrierefreiheit – Zuhause, aber auch im öffentlichen Bereich“, Hermann Wein von der Polizeiinspektion Eichstätt hatte „Senioren sicher im Straßenverkehr“ als Thema, Manfred Berger von der Kreisverkehrswacht Eichstätt und Ulrich Trojer von EMM informierten über „Elektromobilität – Lebensqualität im Alter“. „Rundum eine gelungene Veranstaltungen, die nicht nur für Senioren viele Informationen bietet, sondern generell für das gesamte Themengebiet sensibilisiert“, bekräftige Rita Böhm.







Semesterticket für die KU Eichstätt-Ingolstadt



Seit vielen Jahren ist es ein wichtiges Thema in der Studierendenschaft der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: Das Semesterticket an der KU.

(ir) Aufgrund der auf zwei Städte aufgeteilten Hochschulstandorte stehen die Studierenden vor einer besonderen Situation, denn Pendeln zwischen Eichstätt und Ingolstadt lässt sich häufig nicht vermeiden. Selbst wenn einfach nur ein Buch aus der Teilbibliothek der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät benötigt wird, steht eine Reise in die große Nachbarstadt an. Zudem ist es schon seit geraumer Zeit ein großes Anliegen von allen Mitgliedern der Hochschulfamilie, ein engeres Zusammenwachsen der Uni zu fördern. Dem Studentischen Konvent war das sogar die Einrichtung eines eigenen Ausschuss „Eine Uni“ wert.

Eine der größten Hürden hierbei ist aber die Reise selbst. Diese schlägt teuer zu Buche: Selbst das vergünstigte Monatsticket des Schnellbusses X80 kostet über 100 Euro. Zu viel für die meisten Studierenden, die oft auf Bafög oder andere Zahlungen angewiesen sind, um überhaupt studieren zu können. Eine Lösung wäre, endlich ein richtiges Semesterticket zumindest zwischen den beiden Unistädten anzubieten.

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Gescheitert ist dies bisher unter anderem auch daran, dass es keinen einheitlichen Tarif für die Region gab. Das wird sich nun bald ändern: Die Kommunen der Region 10, die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sowie die Stadt Ingolstadt, einigten sich kürzlich auf einen Gemeinschaftstarif, der möglicherweise bereits ab Herbst umgesetzt werden könnte. Das ist die Chance, nun darauf aufbauend auch ein Semesterticket zu etablieren. Für die Studierenden der KU wäre das eine gewaltige Erleichterung. Und es böte eine perfekte Grundlage, um die Idee der „einen Uni“ weiter zu fördern.

„Wir Studierenden hoffen nun, dass durch die Lösung des Tarifchaos endlich der Weg frei ist für das Semesterticket. Dieses Projekt sollte so bald wie möglich angegangen werden“, so der Sprecherinnen und Sprecherrat des Studentischen Konvents.







Juso-Vorsitzende kommt nach Eichstätt



Es wird am Donnerstag darüber diskutiert, wie viel junge Politik die SPD braucht.

(ir) Johanna Uekermann, die Vorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) in der SPD kommt am kommenden Donnerstag, 11. Mai um 19:30 Uhr nach Eichstätt. Sie ist seit dreieinhalb Jahren Bundesvorsitzende der Jusos in der SPD und für die kommende Bundestagswahl Kandidatin im niederbayerischen Wahlkreis Straubing-Regen. Nicht nur wegen der für die Jusos aufreibenden bayerischen Listenaufstellung im letzten Dezember, bei der Johanna Uekermann auf den relativ aussichtslosen Listenplatz 26 gewählt wurde, ist das Diskussionsthema ein sehr Aktuelles: „Wie viel junge Politik braucht und kann die SPD?“ heißt es am Donnerstagabend ab 19:30 Uhr im Wirtshaus zum Gutmann, Am Graben 36 in 85072 Eichstätt.







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