Juso-Vorsitzende kommt nach Eichstätt



Es wird am Donnerstag darüber diskutiert, wie viel junge Politik die SPD braucht.

(ir) Johanna Uekermann, die Vorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) in der SPD kommt am kommenden Donnerstag, 11. Mai um 19:30 Uhr nach Eichstätt. Sie ist seit dreieinhalb Jahren Bundesvorsitzende der Jusos in der SPD und für die kommende Bundestagswahl Kandidatin im niederbayerischen Wahlkreis Straubing-Regen. Nicht nur wegen der für die Jusos aufreibenden bayerischen Listenaufstellung im letzten Dezember, bei der Johanna Uekermann auf den relativ aussichtslosen Listenplatz 26 gewählt wurde, ist das Diskussionsthema ein sehr Aktuelles: „Wie viel junge Politik braucht und kann die SPD?“ heißt es am Donnerstagabend ab 19:30 Uhr im Wirtshaus zum Gutmann, Am Graben 36 in 85072 Eichstätt.







Staatsstraßensperrung im Landkreis Eichstätt



Nördlich von Preith ist eine Gesamtsperrung der Staatsstraße ST 2225 erforderlich.

(ir) Wegen Asphaltierungsarbeiten bei der Zufahrt zum neuen Baugebiet Preith, Talgebiet II, ist die Staatsstraße ST 2225 zwischen Preith und Pollenfeld voraussichtlich von kommendem Donnerstag, 11. Mai bis Freitag, 19. Mai für den gesamten Verkehr gesperrt.

Die Umleitung ist ausgeschildert und verläuft ab der Lüften auf der Kreisstraße EI 49 zur B13, auf der B13 weiter über die Staatsstraße ST 2047 nach Workerszell und Seuversholz, von dort auf der ST 2228 nach Pollenfeld und umgekehrt.







Kreisstraßen wegen Kreiselneubau gesperrt


 
Der Kreuzungsbreich Wiesenhofen, die Kreisstraßen EI 48 und EI 23 werden gesperrt.

(ir) Wegen des Neubaus eines Kreisverkehrs ist die Kreisstraße EI 23 und EI 48 bei Wiesenhofen von Montag, 15. Mai bis voraussichtlich Samstag, 29. Juli für den gesamten Verkehr gesperrt.

Eine Umleitung ist ausgeschildert und verläuft von Wiesenhofen auf der Kreisstraße EI 23 und RH 29 nach Greding über die Staatsstraße ST 2336 nach Litterzhofen und von dort auf der Staatsstraße ST 2393 nach Beilngries sowie umgekehrt.







Neue Juniorprofessorin an der KU



Jun.-Prof. Dr. Nadin Burkhardt ist neue Juniorprofessorin für Klassische Archäologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). 

(ir) Innerhalb der Archäologie liegt einer ihrer Arbeitsschwerpunkte in der Spätantike, speziell in der Christianisierung des antiken Stadtraums. Weitere Forschungsbereiche von Frau Burkhardt bilden die eisenzeitliche vorrömische Kultur Italiens und die westgriechische Kolonisation. Neben dem Literatur- und Quellenstudium gehört zur Archäologie immer auch eine praktische Seite.

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Aktuell leitet die Juniorprofessorin ein Ausgrabungsprojekt in Pithekoussai auf der Insel Ischia im Golf von Neapel, in der frühesten griechischen Ansiedlung im Westen.

„Ich freue mich darüber, im Altmühltal und damit in einem geschichtsträchtigen Raum zu arbeiten. Hier, am Rande des römischen Reiches, lebten Kelten und Römer als Nachbarn. Die Dörfer, ländlichen Villen und Gräber sowie die lokalen Museen werden Teil des Semesterprogramms werden.“ An einem Ort wie der KU solle außerdem die Wissensvermittlung zu den Wurzeln und Ursprüngen der katholischen Kirche in der griechisch-römischen Kultur eines der Kernthemen bilden. Nadin Burkhardt studierte in Berlin, Paris und Köln Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Archäologie der Römischen Provinzen. Vor ihrer Berufung war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und an der TU Darmstadt. Längere Forschungsaufenthalte in Rom und Athen führten zu ihren Arbeitsschwerpunkten.







Studie zur Therapie von anhaltender Trauer



Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Studie in den kommenden drei Jahren mit rund einer Million Euro. 

(ir) Eine eigenständige Form der Psychotherapie für Menschen, die unter einer anhaltenden Trauerstörung leiden, steht im Mittelpunkt einer bundesweiten Studie, welche in den kommenden drei Jahren unter Leitung von Prof. Dr. Rita Rosner (Lehrstuhl für Klinische und Biologische Psychologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt) durchgeführt wird. Die Psychologen der KU kooperieren dafür mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt, der Philipps-Universität Marburg sowie des Universitätsklinikums Leipzig. Neben der KU können sich Betroffene an den dortigen Studienzentren behandeln lassen.

Trauer an sich ist ein normaler Prozess, der Hinterbliebenen dabei hilft, sich an die neue Lebenssituation anzupassen und eine neue emotionale Beziehung zu dem Verstorbenen aufzubauen. Dem anfänglichen Schockzustand nach dem Tod einer nahestehenden Person folgen in der Regel eine langsame Einordnung der Emotionen und die Akzeptanz des Verlustes. Die emotionalen „Spitzen“ der Trauer gestalten sich dabei im Lauf der Zeit langsam abnehmend. Im Gegensatz dazu verspüren die Betroffenen, die eine anhaltende Trauerstörung entwickeln, auch nach langer Zeit keine wesentliche Linderung. Im Gegenteil: Die Sehnsucht nach der verstorbenen Person bleibt unvermindert groß, manche Betroffenen sind verbittert über den Verlust und knüpfen einen Teil ihrer Identität an den Verstorbenen – im Sinne der Aussage „Ein Teil von mir ist gestorben“. Hinzu kommt, dass sie Anlässe für eine Erinnerung meiden oder sich intensiv und dauernd mit ihrem Verlust beschäftigen. Andere lassen zum Beispiel das Zimmer des Verstorbenen über Jahre hinweg unverändert. Medikamente greifen bei der anhaltenden Trauerstörung nicht. In Deutschland entwickeln etwa fünf Prozent der Trauernden dieses Krankheitsbild.

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Die anhaltende Trauerstörung ist mittlerweile als eigenständige Erkrankung anerkannt, die sich von Depressionen oder posttraumatischen Belastungsstörungen unterscheidet, und wird demnächst auch in die entsprechende Klassifizierung aufgenommen. „Eine Behandlung empfiehlt sich dann, wenn der Verlust länger als ein halbes Jahr zurückliegt und weiterhin schwere psychische und körperliche Symptome den Alltag beeinträchtigen“, erklärt Prof. Dr. Rita Rosner. Die bislang angebotenen Therapieformen, die bei einer Trauerstörung angewendet werden, wirkten eher unspezifisch. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat die Arbeitsgruppe bewährte psychotherapeutische Methoden auf die speziellen Bedürfnisse trauernder Patienten angepasst. Entstanden sind zwei Therapieformen, welche im Rahmen des Projektes angeboten werden: Die eine legt den Schwerpunkt auf die Trauer selbst, die andere konzentriert sich auf die durch Trauer verursachten Alltagsschwierigkeiten. Die zugrunde liegenden Therapieformen haben sich bereits bei verschiedenen Problemen als wirksam erwiesen – neu ist die Anpassung für trauernde Patienten.

Die Behandlungen umfassen 20 wöchentliche Einzeltermine und Nachuntersuchungen unmittelbar nach Abschluss der Behandlung sowie nochmals nach einem Jahr. Wer seit dem Verlust einer nahestehenden Person an körperlichen und seelischen Beschwerden leidet und zwischen 18 und 75 Jahren alt ist, kann sich an eines der vier Behandlungszentren in Ingolstadt, Frankfurt, Marburg oder Leipzig wenden, die im Rahmen des Projektes eingerichtet sind. Betroffene können sich dort eingehend untersuchen lassen und im Gespräch mit den Therapeuten klären, ob die Behandlungsform für sie geeignet ist.

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Weitere Informationen und Kontaktdaten finden sich unter www.trauer-therapie.de 

Das Foto zeigt das Treffen der Studienleiter an der Katholischen Universität, wobei die Therapeuten, die an den vier Studienzentren die Behandlungen übernehmen werden, eingehende Informationen zum Ablauf der Studie erhielten.







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