Dem Schmerz die kalte Schulter zeigen


 
Das Ingolstädter Klinikum lädt am 25. April zu einem Expertenvortrag ein.

(ir) Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk in unserem Körper. Doch die hohe Beweglichkeit hat ihren Preis: die Schulter ist sehr anfällig für Verletzungen und Verschleiß, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Deshalb lädt das Klinikum Ingolstadt im Rahmen der Reihe „Gesundheit im Fokus“ zum Vortrag „Die schmerzende Schulter“ in den Raum Oberbayern ein. Referenten am Mittwoch, 25. April um 17:30 Uhr sind Prof. Dr. Michael Wenzl und Dr. Markus Peyerl. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Heben, werfen, schleudern, reißen – unsere Schulter macht fast jede Armbewegung mit. Doch nicht immer kann sie den Kräften standhalten, die dabei entstehen. „Gerade beim Sport kommt es häufig zu akuten Verletzungen der Schulter. Das Auskugeln, etwa bei Handballern in Folge eines Sturzes, ist dabei ein Klassiker“, weiß Prof. Dr. Wenzl, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie. Von den akuten Schmerzen sind immer chronische Beschwerden zu unterscheiden, wie sie vor allem ältere Menschen betreffen. Eine besonders häufige Erkrankung ist das Impingement (oder Engpass)-Syndrom. Durch jahrelange Überlastung, Reizung, Verkalkung oder Verschleiß der Sehnen und Schleimbeutel entstehen Schmerzen, häufig bei Menschen, die eine sitzende Tätigkeit haben oder viel über Kopf arbeiten, etwa Maler oder Mechaniker. Eine Vielzahl weiterer Faktoren, wie Arthrose, Probleme mit der Halswirbelsäule oder chronische Muskelverspannungen können ebenso zu langwierigen Schulterschmerzen führen. „Probleme mit der Schulter sind sehr häufig und sehr vielfältig. Auf der Rangliste der Gelenkschmerzen befindet sich die Schulter deutschlandweit auf Platz zwei, gleich nach dem Knie“, erklärt Dr. Peyerl, Leiter der Sektion Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik.

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In ihrem Vortrag am 25. April werden Prof. Dr. Wenzl und Dr. Peyerl darüber sprechen, woher Probleme in der Schulter kommen können, wie man diesen vorbeugt und welche Behandlungsmöglichkeiten es bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern gibt. Ebenso klären sie darüber auf, in welchen Fällen eine konservative Therapie, also beispielsweise mit Physiotherapie oder Medikamenten ausreichend ist, und in welchen Fällen über eine Operation nachgedacht werden sollte. Nach dem Vortrag stehen die Referenten für individuelle Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.







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