Gute Platzierungen zur Landtags-und Bezirkstagswahl


 
Sehr zufrieden zeigen sich Raimund Köstler und Thomas Thöne mit ihrer Nominierung bei der Listenaufstellung der oberbayerischen ÖDP.

(ir) Der Sozial- und Gesundheitspolitiker Thomas Thöne, der schon 23 Jahre dem Bezirkstag von Oberbayern angehört hat, konnte am gestrigen Samstag die Delegierten von seinen Inhalten und seiner Person überzeugen. Er setzte sich gegen zwei weitere Mitbewerber bei der Kandidatur um den Listenplatz 6 zur Bezirkstagswahl durch. Insgesamt wurden 62 Bewerberinnen und Bewerber für die Bezirkstagsliste von den oberbayerischen ÖDP-Delegierten gereiht und nominiert.

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In seiner Vorstellungsrede erläuterte der Ingolstädter Stadtrat, dass er sich bei seiner Bezirkstagskandidatur für eine weitere Dezentralisierung der psychiatrischen Versorgung im Oberbayern einsetzen will, nach dem Motto „ambulant vor stationär“. Deutlich sprach sich Thöne gegen Privatisierungen im Bereich der psychiatrischen stationären Versorgung aus. Ferner will sich der Gesundheitspolitiker für den weiteren Ausbau von Palliativstationen an Allgemeinkrankenhäusern einsetzen, sowie für den Ausbau der ambulanten Palliativversorgung. Die Integration von behinderten Menschen und die Gemeinwohlökonomie, auch im Bezirk Oberbayern, waren weitere Punkte von Thönes Vorstellung bei der Nominierungskonferenz.

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Als Landtagskandidat wurde der stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende und Stadtrat Raimund Köstler unter 62 Bewerberinnen und Bewerbern für die Landtagskandidatur auf Platz 28 nominiert. Schwerpunkte bei seiner Landtagskandidatur setzt Köstler mit Maßnahmen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs wie beispielsweise die Rücknahme der Lockerung des Anbindegebots bei Gewerbeflächen. Wobei auch Infrastrukturprojekte mit hohem Flächenbedarf, hier sei nicht zuletzt an die dritte Startbahn am Münchner Flughafen erinnert, zu überdenken sind.

Außerdem soll Umwelt- und Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien ein Ziel der Arbeit werden. „Die Rücknahme der 10H-Regel wäre ein wichtiger Schritt für eine postfossile Zukunft Bayerns“ so Köstler.







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