Warnung vor schwerem Gewitter


 
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern, die bis in die Nacht anhalten können.

(ir) Für die Region hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Gewitterwarnung herausgegeben. Dabei sollen ab heute Nachmittag bis in die Nacht hinein heftige teils schwere Gewitter mit der Gefahr von örtlichem Starkregen, auftreten. Der Wetterdienst rechnet mit einer Regenmenge zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, Hagel mit Korngrößen um 3 Zentimeter und Sturmböen bis 100 km/h.

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Ein Sprecher warnt: „Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.“







„Ich will zu meiner Mama!“


 
Die Ingolstädter Alzheimer Gesellschaft bietet im September Kurse für Angehörige und Helfer an.

(ir) Die Alzheimer Gesellschaft bietet je einen Kurs für Angehörige von Menschen mit Demenz mit Beginn am 7. September 2017 sowie für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit Beginn am 14. September 2017, jeweils um 18:00 Uhr an. Beide Kurse enden dann gemeinsam am 25. November 2017. In insgesamt elf Sitzungen werden unverzichtbare Inhalte zum Thema „Alzheimer“ und „Demenz“ behandelt. Veranstaltungsort sind die Räume der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt im Zentrum der Ingenium-Stiftung, Fauststraße 5 in Ingolstadt.

„Ich will zu meiner Mama!“ Diesen Satz hören Angehörige und ehrenamtliche Helfer von Demenzkranken immer wieder. Wie reagiert man auf diesen Wunsch?

Mit der Pflege und Betreuung eines Demenzkranken ändert sich der gewohnte Alltag. Es erfordert sehr viel Kraft, Zeit und Geduld, wobei nicht selten die Bedürfnisse der Angehörigen auf der Strecke bleiben.

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Die Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. möchte die Angehörigen in dieser schwierigen Lage unterstützen, indem sie sowohl für die Angehörigen, als auch für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Schulungen für das Herbst 2017 anbietet. Durch den Einsatz speziell geschulter, ehrenamtlicher Helfer können Angehörige zusätzlich Entlastung erfahren.

Ziel der Schulung ist es, neben einem fundierten Wissen über die Erkrankung, auch unterschiedlichste Handlungsstrategien zu vermitteln, die Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit Demenzerkrankten verleihen. Darüber hinaus wird die Entwicklung geeigneter Strategien zur persönlichen Entlastung sowie rechtliche Fragestellungen im Mittelpunkt des Kurses stehen.

Eine Anmeldung zum Kurs ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 88 177 32.






Wenn der Teddy in den OP muss


 
Vier Kindergärten besuchten das Ingolstädter Klinikum. Eingeladen hat der Verein Morgentau Kinder e.V.

(ir) „Mein Teddy hat ganz starke Bauchschmerzen, meiner hustet immer so viel, meiner ist gerade vom Fahrrad gestürzt!“ Die unterschiedlichsten Beschwerden hatten die plüschigen Lieblinge mit denen knapp 100 Vorschüler aus insgesamt vier Kindergärten aus Stadt und Umland ans Klinikum Ingolstadt gekommen waren, um sie dort verarzten zu lassen. Eingeladen zur jährlichen „Teddyklinik“ hatte der Verein Morgentau Kinder e.V.

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Auf dem Programm standen dabei zahlreiche Stationen: von der Aufnahme über den OP bis hin zur Entlassung. Da wurde abgetastet, geröntgt, narkotisiert und verbunden. Und bei allen Schritten konnten die Kinder dabei sein, zusehen und auch selbst Hand anlegen. Bevor Teddy und Co. dann wieder nach Hause entlassen wurden, wartete am Ende sogar noch „süße Medizin“ in Form von Müsliriegel auf die Teddies – oder vielleicht doch eher deren Besitzer.

„Die Idee dahinter ist ganz einfach: wir möchten Kindern mit dieser Aktion die Angst vorm Krankenhaus nehmen“, erklärt Dr. Micha Bahr, der Anfang April die Leitung der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie übernommen hat und mit seinem Team die erkrankten Schmusetiere behandelte. Gerade bei jungen Patienten sei Vertrauen überaus wichtig: „Verbinden Kinder mit Ärzten positive Erfahrungen – wie etwa die Heilung des Teddies – so sind die Ängste, wenn sie selbst einmal ins Krankenhaus müssen, häufig nicht mehr so groß.“ Deshalb sei er den Mitgliedern des Morgentau Kinder e.V. auch sehr dankbar, dass diese sich regelmäßig einmal im Jahr um die Organisation des Teddybärkrankenhauses kümmern würden. Das sehen auch die beiden Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt Alexander Zugsbradl und Dr. Andreas Tiete so: „Hier wird wirklich großartige Arbeit geleistet, für die wir uns sehr herzlich bedanken möchten.“

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Für den Verein ist das Engagement selbstverständlich: „Uns ist einfach wichtig, dass die Kinder sich in der Klinik wohlfühlen“, erklärt Gabriele Rusch, die Vorsitzende des Morgentau Kinder e.V. Deshalb ist die Teddyklinik auch nicht die einzige Aktion der Ehrenamtlichen. So organisieren diese regelmäßig behagliche und kindgerechte Ausstattungsgegenstände für den Spiel- und Aufenthaltsraum oder kümmern sich um die Umgestaltung des Flures mit bunten Kunstwerken an den Wänden. Auch die Medienbibliothek, die Anschaffung einer Behandlungsliege, ein spezieller Pflegerollstuhl oder die Organisation der beliebten Bastelstunde, gehen auf das Konto des Vereins, um nur einige Dinge zu nennen. An weiteren Aktionen wird schon fleißig geplant. Die Kinder- und Jugendchirurgie kann sich also auch in Zukunft der Unterstützung des Morgentau Kinder e.V. sicher sein.







Arbeitsagenturen schließen früher


 
Am Freitag nächster Woche müssen die Arbeitsagenturen früher schließen.

(ir) Wegen einer dienstlichen Veranstaltung schließen die Arbeitsagenturen in Ingolstadt, Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen am Freitag, 23. Juni, bereits um 11:00 Uhr.







Gespenstisch aber ungefährlich


 
Gespinstmotten fressen auch in der Region Bäume und Sträucher kahl.

(ir) Seit Mitte Mai sind in der ganzen Region Sträucher und Bäume zu sehen, an denen kein Blatt mehr zu sehen ist, die dafür aber von einem dichten Gespinst überzogen sind.

Ursache sind nicht die gefürchteten Raupen des Eichenprozessionsspinners sondern die der ungefährlichen Gespinstmotte. Von der gibt es in Mitteleuropa 74 verschiedene Arten, die sich jeweils auf eine oder zwei Wirtspflanzen spezialisiert haben. Am häufigsten sind Traubenkirschen betroffen, aber auch Weiden, Faulbaum und Pfaffenhütchen werden befallen. Die gefräßigen Raupen der unscheinbaren Schmetterlinge können die Blätter ihrer Wirtspflanze nahezu komplett auffressen, bevor sie sich geschützt vor Fressfeinden unter dem silbrigen Gespinst verpuppen.

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Für die betroffenen Gehölze bedeutet das aber keine dauerhafte Schädigung; mit dem Johannistrieb treiben sie ab Mitte Juni wieder aus. Auch für den Menschen sind Raupen und Gespinst trotz des gespenstischen Aussehens der befallenen Gehölze ungefährlich.

„Die Gespinstmotten werden uns wohl die nächsten Jahre vermehrt begleiten und weiter ausbreiten, da sie vom Klimawandel profitieren“, bedauert Dr. Rupert Ebner, der als Referent für Gesundheit, Klimaschutz und Umwelt für alle Aspekte dieses Naturphänomens zuständig ist. „Eine Bekämpfung ist aber weder sinnvoll noch notwendig.“







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