Steuartstraße für Verkehr wieder frei


 
Die Kanalbaustelle der Ingolstädter Kommunalbetriebe wurde vorzeitig fertiggestellt.

(ir) Ab sofort kann die Ingolstädter Steuartstraße wieder befahren werden. Am gestrigen Mittwoch haben die Bauarbeiter die Baustelle fertiggestellt und geräumt, wodurch diese nun für den Verkehr frei gegeben werden konnte. Die Baumaßnahme konnte damit um einige Tage früher als geplant beendet werden.

„Letzte Restarbeiten am Pflaster und der Litfaßsäule, die erst im August fertig gestellt werden können, werden den Verkehr nicht wesentlich behindern“, so eine INKB-Sprecherin.







10 Jahre Die Linke in Ingolstadt


 
10 Jahre ist es her, dass in Die Linke für die Region Ingolstadt gegründet wurde. Im August wird gebührend gefeiert.

(ir) Vor zehn Jahren, am 16. Juni 2007, wurde in Berlin die Partei Die Linke gegründet. Vorangegangen war ein zwei Jahre dauernder Prozess des Zusammengehens und Zusammenwachsens von Linkspartei.PDS und WASG. Heute ist Die Linke eine Kraft, die aus der politischen Landschaft nicht mehr wegzudenken ist.

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„In Ingolstadt fand die Gründung am 26. Juli 2007 statt. Grund für uns in einem festlichen Rahmen ein Festes mit Zeitzeugen und Musik als Rückblick auf die vergangenen erfolgreichen Jahre zu feiern. Wer mit uns feiern möchte ist herzlich eingeladen“, erklärt Liliana LaPerna, Vorsitzende der Ingolstädter Linken.

Die Feier findet am Samstag, 12. August ab 18:00 Uhr im Gasthaus Schwalbe, Am Pulverl 74 in Ingolstadt statt.







150 Euro für ein weggeworfenes Taschentuch


 
Die Ingolstädter Stadtverwaltung beantragte für die heutige Stadtratssitzung eine Erhöhung von Verwarngeldern. FDP-Stadtrat Ettinger wird dagegen stimmen.

(ir) Unsere Redaktion erreichte eine Pressemitteilung von FDP-Stadtrat Karl Ettinger, die wir nachfolgend veröffentlichen:

„Unter dem Tagesordnungspunkt 14 der Stadtratssitzung am 27. Juli beantragt die Verwaltung eine Erhöhung von Verwarnungsgeldern um teilweise 300 Prozent. Bereits jetzt liegt Ingolstadt bei den Verwarnungsgeldern teilweise doppelt so hoch wie die anderen bayerischen Städte im Durchschnitt. Ginge es nach der Verwaltung, wäre beispielsweise das Verwarnungsgeld beim Wegwerfen eines Papiertaschentuches beim Zehnfachen von München, also 150 Euro in Ingolstadt und 15 Euro in München.

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Wollen wir wirklich das Singapur Bayerns werden? Passt das zu uns? Saubermänner in Ingolstadt - aber nur, wenn es um die Verwarngelder geht? Der mediale Schuss könnte überregional nach hinten losgehen, hier würde es uns wohl besser zu Gesicht stehen, etwas vorsichtiger aufzutreten.

Hier lässt die Verwaltung jedes Augenmaß vermissen und die Ingolstädter FDP wird dem Antrag in dieser Form keinesfalls zustimmen.


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Stattdessen fordert sie die Ausschöpfung der vorhanden Mitteln, vor allem, wenn es darum geht, Glasscherben auf Spielplätzen zukünftig zu verhindern und die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Hier liegt eine echte Gefährdung von Leib und Leben unserer Kinder vor. Auch die Anbringung weiterer Abfalleimer, beispielsweise im Luitpoldpark oder entlang der Schutter, damit Gassigeher die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht kilometerweit mit sich herumschleppen müssen. Es sollte den Menschen auch leichter gemacht werden.“







„Der feine Unterschied“


 
Das Ingolstädter Klinikum lädt zu einem Vortrag über geschlechtsspezifische Aspekte der Depression ein.

(ir) „Der feine Unterschied – geschlechtsspezifische Aspekte der Depression“, zu diesem Thema lädt das Zentrum für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt ein. Der Vortrag im Rahmen der Reihe Informationsabende für Patienten, Angehörige und andere Interessierte findet am Donnerstag, den 3. August 2017 von 18:00 Uhr bis 19:30 statt. Referentin ist Felizitas Schweitzer, Psychologische Psychotherapeutin des Zentrums für psychische Gesundheit.

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„Auch wenn Frauen ein zweifach erhöhtes Risiko haben, an einer Depression zu erkranken, leiden viele Männer ebenfalls oft unter dieser Erkrankung“, erklärt Schweitzer. „Aufgrund der Unterschiede in den Symptomen und dem Umgang der Männer und ihrer sozialen Umgebung, bleiben depressive Störungen bei Männern oft lange unerkannt und führen zu unnötig langen Krankheitsverläufen.“

Schweitzer wird in ihrem Vortrag deshalb, neben den Grundannahmen zur Entstehung und Behandlung von Depressionen im Allgemeinen, besonders auf die Unterschiede des Krankheitsverlaufes, der geschlechtsspezifischen Verarbeitungsstrategien und der damit verbundenen Therapieunterschiede zwischen Mann und Frau eingehen.

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Der Informationsabend findet im Konferenzraum (Raum 2950) des Zentrums für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt statt und ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Eingeladen sind alle Patienten, Angehörige und andere Interessierte.







Mit dem Auto sicher in den Urlaub


 
Der ADAC gibt wichtige Tipps für einen entspannten Start in den Urlaub.

(ir) Schon vor dem Start in den Urlaub sollten sich alle Autofahrer Gedanken über das richtige Packen des Urlaubsautos machen. Crash-Tests haben mehrfach gezeigt, dass durchaus massive und lebensbedrohliche Verletzungsrisiken allein dadurch minimiert oder verhindert werden können, wenn man sich beim Beladen des Urlaubsautos etwas Zeit nimmt. „Stellen Sie sich beim Beladen vor, die Gegenstände wären etwa fünfzigmal so schwer, denn: jeder Gegenstand, der bei einem Frontalcrash mit einer Aufprallgeschwindigkeit von nur 50 km/h nach vorne katapultiert wird, schießt mit der 30 bis 50-fachen Gewichtskraft nach vorne“ erklärt Ralf Müller-Wiesenfarth, Cheftrainer der südbayerischen ADAC Fahrsicherheitszentren.

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Deshalb rät der Experte beim Packen eines Autos sehr sorgfältig vorzugehen: „Schwere Gegenstände und Koffer gehören immer nach unten und möglichst direkt an die Rücksitzlehne. Darüber hinaus ist ein stabiles Ladegitter oder Netz bei einem Kombi immer dann notwendig, wenn über die Höhe der Rücksitzlehne hinaus geladen wird.“

Wer auf Nummer sicher gehen will, der deckt die gesamte Ladung mit einer Decke ab und sichert das Ganze zusätzlich mit Zurrgurten, die in die Zurrösen am Wagenboden eingefädelt sind. Räder gehören in jedem Fall auf entsprechende Trägersysteme, so dass sie sich während der Fahrt nicht selbständig machen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden können. Auch an vermeintliche Kleinigkeiten denkt Ralf Müller-Wiesenfarth: „Wegen der Bruchgefahr sollte man keine Getränke in Glasflaschen im Innenraum benutzen. Außerdem müssen Warnwesten, Verbandkasten und Warndreieck auch während der Reise leicht zugänglich sein. Sie gehören nicht unter den Kofferraumboden.“

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Auch die Fahrzeuginsassen können mit wenig Aufwand ihre eigene Sicherheit deutlich erhöhen, rät Müller-Wiesenfarth: „Beim Schlafen an die aufrechte Sitzposition denken, damit Sicherheitsgurte optimal wirken können. Und ganz wichtig: Niemals während der Fahrt die Füße auf das Armaturenbrett legen, bei einer Vollbremsung oder bei einem Unfall drohen schwerste Verletzungen im Beckenbereich.“

Dass man nur ausgeruht in den Urlaub starten und schon bei den geringsten Anzeichen von Müdigkeit eine Pause einlegen sollte, das versteht sich von selbst. Und wer ein übrigens tun will, um seine Fertigkeiten beim Autofahren weiter zu verbessern, der sollte einmal über ein Fahrsicherheitstraining, das jetzt auch in Ingolstadt möglich ist, nachdenken.







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