Landkreisbevölkerung ND-SOB wächst

(ir) Zum Stichtag 31. Dezember 2014 lebten insgesamt 93.505 Einwohner in den 18 Landkreisgemeinden.

Die Zahl der Einwohner im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen steigt weiter an. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, lebten zum Stichtag 31. Dezember 2014 insgesamt 93.505 Einwohner in den 18 Gemeinden. Im Vergleich zu Mitte 2014 bedeutet das eine Zunahme von 441 Personen oder 0,47 Prozent.

14 der kreisangehörigen Gemeinden verzeichnen einen Bevölkerungszuwachs. Den größten Sprung macht Burgheim mit einer Steigerung von 1,20 Prozent (+54 Einwohner), gefolgt von Oberhausen mit 1,18 Prozent (+32 Einwohner) und Karlskron mit 1,15 Prozent (+55 Einwohner). Die Kommunen Ehekirchen (-0,63 Prozent; -23 Einwohner), Brunnen (-0,54 Prozent; -9 Einwohner), Langenmosen (-0,38 Prozent; -6 Einwohner) und Rohrenfels (-0,07 Prozent; -1 Einwohner) haben laut Statistik minimal weniger Gemeindebürger. Die meisten Einwohner zählt nach wie vor Neuburg a. d. Donau (28.910), gefolgt von der Stadt Schrobenhausen (16.404) und der Gemeinde Karlshuld (5.422).

Die beiden kleinsten Gemeinden im Landkreis sind Berg im Gau (1.277 Einwohner) und Rohrenfels (1.502 Einwohner).

Landkreisbevölkerung ND-SOB

 

 

Selbstverteidigungskurs für Mädchen

WenDo-Kurs für Mädchen von 12 bis 14 Jahren zeigt, wie man sich wehren kann.

(ir) Unter der Leitung des Fachbereichs „Hilfe gegen sexuelle Gewalt“ bietet die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Mädchen im Alter von zwölf bis 14 Jahren an. Beim WenDo lernen die Teilnehmerinnen durch Rollenspiele, Wahrnehmungsübungen und Gespräche, wie sie sich schützen können, wenn andere sie bedrohen oder ärgern.

Wer kennt die Situation nicht: Man wird beleidigt oder belästigt, doch anstatt sich zu behaupten, verschlägt es einem die Sprache. Der WenDo-Kurs zeigt, wie man sich dagegen wehren kann und bietet Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen auszutauschen. Hier haben die Ängste, Träume und ungeahnten Kräfte der Mädchen Platz. In Spielen und beim Toben geht es darum, die eigenen Gefühle zu erfahren und zu benennen. Zudem lernen die Mädchen Tricks und Techniken der Selbstbehauptung und der Selbstverteidigung kennen.

Der Kurs findet an sechs Terminen immer Mittwochnachmittag von 14:45 Uhr bis 16:30 Uhr in der Turnhalle des AWO Sozialzentrums in Neuburg statt.
Auftakt ist am 14. Oktober. Es fallen keine Kursgebühren an.

Anmeldung und weitere Informationen unter der Telefonnummer (0 84 31) 10 20 oder per Email an familienberatung@lra-nd-sob.de.

 

 

Kriegsgräberfürsorge: Sammlungsaufruf 2015

Kriegsgräberfürsorge sammelt in Neuburg.

(ir) In der Zeit von Sonntag, 11. Oktober bis Sonntag, 1. November findet die Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt.

Der Volksbund wurde 1919 durch Heimkehrer, Witwen und Hinterbliebene des Ersten Weltkrieges ins Leben gerufen. Er ist damit eine der ersten Bürgerinitiativen in Deutschland. Derzeit pflegt die Organisation in 45 Ländern auf 832 Kriegsgräberstätten die Gräber von über 2,7 Millionen Toten beider Weltkriege. 766 Hektar betreute Friedhofsfläche entsprechen der Größe von 1.000 Fußballfeldern.

Seit 1989 wurden rund 828.000 Kriegstote in Osteuropa aus gefährdeten Grablagen geborgen, viele von ihnen identifiziert, alle jedoch würdig bestattet, die Angehörigen, wo immer dies möglich war, benachrichtigt. Parallel hierzu wird die Gräberdatenbank unter www.volksbund.de ständig erweitert. Aktuell umfasst sie über 4,7 Mio. Verlustmeldungen. Jeder Name steht für ein Kriegsschicksal und damit auch für ein Familienschicksal. Gerade im „Gedenkjahr 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges“ wird auf die kostenlose Möglichkeit der Recherche hingewiesen.

„Lernorte der Geschichte“: Seit 1953 arbeitet der Volksbund mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den Kriegsgräber- und Gedenkstätten Europas. So werden auch heuer wieder über 14.000 Teilnehmer in rund 70 Workcamps und in den vier Jugendbegegnungs- und Bildungseinrichtungen (Golm, Lommel, Niederbronn, Ysselstein) betreut.

Der Volksbund muss 70 Prozent der erforderlichen Mittel selbst aufbringen. Landrat Roland Weigert, Vorsitzender des Volksbund-Kreisverbandes Neuburg-Schrobenhausen, bittet daher um freundliche Aufnahme der ehrenamtlichen Sammler und um eine großzügige Spende, damit der Verband seinen humanitären Auftrag weiterhin erfolgreich fortführen kann. Am verkaufsoffenen Sonntag, 11. Oktober wird er gemeinsam mit den Landkreisbürgermeistern selbst mit der Sammelbox werben.

 

 

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