Ausbildung-eine Investition in die Zukunft


 
Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen startet mit neuem Ausbildungskonzept.

(ir) Landrat Roland Weigert und seine Stellvertreter Alois Rauscher und Sabine Schneider hatten allen Grund zur Freude. Gemeinsam unterzeichneten sie mit Sonja Auer‐Strobl (Personalratsvorsitzende), Anja Karpf (Jugend‐ und Auszubildendenvertretung), Florian Mauerberger (Personal‐ und Organisationsmanagement) und Birgit Foerstl‐Wolf (Ausbildungsleitung) das zuvor vom Personal‐ und Organisationsausschuss des Landkreises befürwortete neue Ausbildungskonzept für das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen.

Das Konzept bildet die Grundlage für eine fundierte betriebliche Ausbildung der Nachwuchskräfte. „Ausbilden lohnt sich“, hält Landrat und Behördenleiter Roland Weigert fest: „Konsequenter denn je verfolgen wir damit das Ziel, uns für die Zukunft hervorragend ausgebildete Fachkräfte zu sichern.“ Um das bereits hohe Ausbildungsniveau weiter zu steigern, hat die Ausbildungsleiterin Margit Hiller (fehlt auf dem Bild) in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren das neue Ausbildungskonzept erarbeitet. In allen Ausbildungsrichtungen legt das Landratsamt großen Wert auf eine ausgewogene Mischung aus fachlichen Qualifikationen sowie sozialen und persönlichen Kompetenzen. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ist dabei ein wesentlicher Bestandteil einer fundierten Ausbildung in der Behörde. Mit dem Ausbildungskonzept sollen in Zukunft sowohl die Ausbilder als auch die Nachwuchskräfte durch eine intensive Betreuung sowie Kommunikation und Praxisanleitung unterstützt werden. „Dass das Landratsamt hier bereits den richtigen Weg eingeschlagen hat, zeigen die guten und sehr guten Abschlüsse unserer bisherigen engagierten Auszubildenden“, hebt Landrat Weigert hervor, „wir möchten unsere Nachwuchskräfte auch in Zukunft nachhaltig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und eine gute Vorbereitung auf ihre Prüfungen und das spätere Berufsleben sicherstellen.“

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Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen bietet folgende Ausbildungsberufe und Studiengänge an:

• Verwaltungsfachangestellte/r
• Verwaltungsfachwirt/in
• Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)
• Fachinformatiker/in Systemintegration
• Straßenwärter/in

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Derzeit befinden sich insgesamt 22 junge Fachkräfte in einem Ausbildungsverhältnis. Auch für das neue Ausbildungsjahr 2018/19 schreibt das Landratsamt wieder Ausbildungsstellen aus. Die Ausschreibungen beginnen in den nächsten Wochen und werden in der Presse sowie auf der Internetseite des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen unter www.neuburg-schrobenhausen.de/Ausbildungsangebote veröffentlicht.

Das Foto zeigt von links: Alois Rauscher (Stellvertretender Landrat), Sabine Schneider (Stellvertretende Landrätin), Sonja Auer-Strobl (Personalratsvorsitzende), Landrat Roland Weigert, Anja Karpf (Jugend- und Auszubildendenvertretung), Florian Mauerberger (Personal- und Organisationsmanagement) und Birgit Foerstl-Wolf (Ausbildungsleitung), die sich über das neue Ausbildungskonzept des Landratsamtes freuen.







Kostenlose Führung


 
Nächste Woche findet eine Führung im Auenzentrum und ums Schloss Grünau in Neuburg statt.

(ir) Im Rahmen der BayernTourNatur bietet die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen am Mittwoch, 14. Juni eine kostenlose Führung im Auenzentrum auf Schloss Grünau bei Neuburg an. Treffpunkt für Teilnehmer ist um 15:00 Uhr am Schlosseingang. Im Mittelpunkt steht eine Führung durch das Aueninformationszentrum, das Besuchern vielfältige Informationen zur Bedeutung des Ökosystems Auwald, das lokale Auendynamisierungsprojekt und den Einfluss der Auen auf das Hochwasser der Donau bietet.

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Ein anschließender Spaziergang rund um das Schloss Grünau beleuchtet das hohe Engagement des Hauses Wittelsbach für den Erhalt der Auwälder und der landschaftlichen Entwicklungen. Anmeldungen nimmt die Untere Naturschutzbehörde bis zum 12. Juni unter der Telefonnummer (0 84 31) 57-4 47 oder per E-Mail an jan.tenner@lra-nd-sob.de entgegen.

Das Foto zeigt Schloss Grünau vor den Toren Neuburgs, im dem das Auenzentrum mit Aueninstitut, Auenforum und Aueninformationszentrum beheimatet ist.







Naturkundliche Auwald-Führung



Im Rahmen der Bayern-Tour-Natur bietet die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises am kommenden Samstag eine Führung durch die Donauauen an.  

(ir) Die rund fünf Kilometer lange Rundtour startet am Samstag, 27. Mai um 14:00 Uhr am Weicheringer Bahnhof und dauert etwa zwei Stunden. Auf dem Spaziergang durch die Auen entlang der Donau entdecken die Teilnehmer nicht nur gewässerreiche Lebensräume, sondern eine vielfältige Landschaft, die trocken und feucht, schattig und sonnig, dicht und offen ist.

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Eindrucksvoll ist das vor allem auf den blüten- und orchideenreichen Brennen zu erleben.
Die Tour ist für Familien geeignet. Erforderlich sind festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Anmeldungen nimmt die Naturschutzbehörde bis zum Freitag, 26. Mai, unter der Telefonnummer (0 84 31) 57-4 47 oder per E-Mail an jan.tenner@lra-nd-sob.de entgegen.

Das Foto zeigt die Mücken-Händelwurz, das ist eine Orchideenart, die auf den blütenreichen Brennen in den Donauauen zu finden ist.







Expertentagung des Aueninstituts



Der Auwald zwischen Ingolstadt und Neuburg hat eine gute Wirkung auf vom Aussterben bedrohte Arten.

(ir) Dass die Dynamisierung des Auwaldes zwischen Neuburg und Ingolstadt positive Wirkung auf vom Aussterben bedrohte Arten hat, die auf der Roten Liste stehen, zeigte eine Fachtagung, die das Neuburger Aueninstitut der Katholischen Universität gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt und der Arbeitsgemeinschaft Donau-Auwald (getragen vom Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt) im Schloss Grünau abhielt. Zu Wort kamen dabei auch Forscherinnen und Forscher, die neben dem Aueninstitut und dem Wasserwirtschaftsamt daran beteiligt waren, den Erfolg der Renaturierung in diesem Gebiet zu dokumentieren. Schon seit

2005 fanden biologisch-chemische Untersuchungen statt, die der Beweissicherung dienten bzw. mit denen bestimmte Tier- und Pflanzengruppen beobachtet wurden. Diese Arbeiten sollten in der Fachtagung dargestellt und zusammengeführt werden.

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So berichteten unter anderem Mitarbeiterinnen des WWA Ingolstadt über ihre Arbeiten zu Wasserorganismen. Vor dem Dynamisierungsprojekt wurde der Auwald nur vom Wasser des „Zeller Kanals“ aus dem Donaumoos durchflossen, der im Sommer häufig über mehrere Wochen, teilweise Monate hinweg austrocknet. Bachflohkrebse oder Fliegen- und Libellenlarven starben in diesen Trockenphasen ab und mussten sich jedes Jahr erneut erst ansiedeln. Durch die Dynamisierung fließt nun regelmäßig Wasser, wenn auch in unterschiedlicher Menge, durch den Auwald. Dies reicht solchen Tierarten aus, um eine stabile Population auszubilden. „Dazu gehören sogar vom Aussterben bedrohte Arten, wie etwa die Libellenart „Gemeine Keiljungfer“, die im Larvenstadium im Ottheinrichbach vorkommt“, erklärt der Leiter des Aueninstituts, Prof. Dr. Bernd Cyffka.

Die Gemeine Keiljungfer steht auf der Roten Liste und wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz deshalb zur „Libelle des Jahres 2017“ gekürt.

Auch die Fische profitieren – wie weitere Vorträge der Tagung zeigten – von dem neuen Gewässer. Nicht nur, weil sie dadurch die Staustufe bei Bergheim umwandern können, sondern auch weil der acht Kilometer lange Ottheinrichbach für sie einen neuen Lebensraum bildet. So wurden schon einige Exemplare des seltenen Strebers (Zingel streber) gefunden, der stark an kiesige Gewässer gebunden ist – ein Untergrund, welcher in den verschlammten Stauräumen fehlt. Auch der Streber steht als Fischart auf der Roten Liste. Weitere Themen des Treffens waren unter anderem die Kartierung des Biberbestandes sowie Untersuchungen zu Weichtieren und Stechmücken.

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Christian Leeb (Leiter des WWA Ingolstadt), Prof. Dr. Benno Kügel Leiter des Bereichs Monitoring) beim WWA), Siegfried Geißler (Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen) sowie Professor Cyffka freuten sich über die gelungenen Vorträge, neu geknüpfte Kontakte und das reichhaltige Datenmaterial, welches das Bild von Fauna und Flora im Auwald zwischen Neuburg und Ingolstadt zu vervollständigen hilft. Die Dynamisierung könne als Erfolgsstory bezeichnet werden.

Das Foto zeigt den Teilnehmerkreis der Fachtagung „Monitoring in den Donauauen“ vor dem Schloss Grünau mit den Initiatoren Bernd Cyffka (links), Benno Kügel (5. von links), Siegfried Geißler (2. von rechts) und Christian Leeb (rechts).







In Karlskron geht die Heizung nicht aus



Die Stadtwerke Ingolstadt betreiben mindestens zehn weitere Jahre das Erdgasnetz in der Gemeinde Karlskron.

(ir) Eine Unterschrift, die für mindestens zehn Jahre die Weichen stellt: Im Sitzungssaal der Gemeinde Karlskron verlängerten Erster Bürgermeister Stefan Kumpf und Hubert Stockmeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH, den seit 30 Jahren bestehenden Erdgas-Konzessionsvertrag. Die Stadtwerke betreiben damit weiterhin das Erdgasnetz in Karlskron.

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„Wir führen die erfolgreiche Zusammenarbeit gerne weiter und sind froh, mit den Ingolstädter Stadtwerken einen verlässlichen Partner für die sichere und zuverlässige Versorgung unserer Bürger mit Erdgas an unserer Seite zu haben“, sagte Kumpf bei der Vertragsverlängerung. „Unsere Erdgas-Gemeinden sind uns sehr wichtig. Wir sind sehr glücklich, dass Karlskron von unserer Leistungsfähigkeit überzeugt ist und sichern der Gemeinde zu, unsere Arbeit engagiert wie gewohnt fortzusetzen“, freute sich Stockmeier über den Vertrauensbeweis.

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Der jetzt verlängerte Vertrag läuft mindestens zehn Jahre, wenn keine der Vertragsparteien kündigt sogar bis 2037. Seit der Erschließung von Karlskron mit Erdgas im Jahr 1987 haben die Stadtwerke auf Gemeindegebiet rund 16 Kilometer an Versorgungsleitungen und knapp sechs Kilometer an Hausanschlussleitungen gebaut. Aktuell wird das Erdgasnetz im Karlskroner Ortsteil Pobenhausen erweitert.

Das Foto zeigt Karlskrons Ersten Bürgermeister Stefan Kumpf (links) und Stadtwerke Ingolstadt-Netze-Geschäftsführer Hubert Stockmeier, die den neuen Konzessionsvertrag unterzeichnen.







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