„Bin für alle Fragen offen“


 
Die von politischen Gruppierungen in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe, er würde dem Kreistag Informationen vorenthalten, hat Anton Westler, der Stellvertreter des Landrats jetzt zurückgewiesen.

(ir) „Ich bin für alle Fragen offen, sowohl für die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger als auch der Kreistagsmitglieder“, betonte Westner. Er sei täglich laufend in Besprechungen und Gesprächen und gebe gerne alle Informationen weiter, die nicht dem Datenschutz unterliegen. Anton Westner: „Die Mitglieder des Kreistags können mich jederzeit anrufen oder einen Termin vereinbaren. Wir können alle Kreisangelegenheiten diskutieren", so Westner. Er stehe für Offenheit und transparente Verwaltungsverfahren, sofern nicht Interessen einzelner Personen oder der Allgemeinheit entgegenstehen.

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Bei der letzten Kreistagssitzung seien alle Tagesordnungspunkte umfangreich vorbereitet, vorgestellt und diskutiert worden. „Im öffentlichen Teil wurde die Entwicklung der Ilmtalklinik vom Geschäftsführer und vom Prokuristen ausführlich dargestellt“, so Westner. Im Rahmen der Präsentation der aktuellen Zahlen bestand auch die Möglichkeit zur Fragestellung und Diskussion. Die von der FDP – Fraktion angesprochene Frage zur Kostenstellenrechnung der Ilmtalklinik bezog sich auf einen Tagesordnungspunkt im nicht-öffentlichen Teil, der eine ganz andere Thematik zum Inhalt hatte. Insofern habe er eine spezielle Frage eines Mitglieds bei diesem Tagesordnungspunkt nicht zugelassen, was den Regeln der Geschäftsordnung des Kreistags entspreche.

Unabhängig davon hält es der Stellvertreter des Landrats für „nicht zweckmäßig“, operative Detailfragen zur Aufbau – und Ablauforganisation der Ilmtalklinik im Kreistag zu diskutieren. „Nicht ohne Grund haben wir dafür den Aufsichtsrat der Ilmtalklinik GmbH, der sich mit diesen Inhalten befasst“, betonte Westner. Der Kreistag befasse sich mit Grundsatzfragen, die den Landkreis als Gesellschafter betreffen. Dies entspreche den Vorgaben des Gesellschaftsrechts, ansonsten laufe die Aufgabenstellung des Aufsichtsrats „ins Leere“. Er gehe davon aus, dass die jeweiligen Aufgabenbereiche der Gremien von den Fraktionen beachtet und nicht in Frage gestellt werden.

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Soweit es nach den gesetzlichen Vorschriften des GmbH – Gesetzes möglich ist und keine Geheimhaltungsvorschriften verletzt werden, könnten die Kreisräte in Sachen Ilmtalklinik sowohl mit ihm als derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden als auch mit der Geschäftsführung Kontakt aufnehmen. Für alle die Klinik betreffenden Fragen und Angelegenheiten stehe man gerne zur Verfügung. Man sei für jede fachliche Anregung dankbar, „die die Ilmtalklinik weiter bringt“. Diesbezügliche Informationswünsche aus der Mitte des Kreistags habe er jedoch bisher nicht vernommen. Insofern sei er erstaunt über die Diskussion.

Was das Thema „Hähnchenmastanlage Eschelbach“ betrifft, sei dies eine Aufgabe des staatlichen Teils Landratsamts und keine kommunale Aufgabe. Es sei „unbestritten“, dass dieses Thema der Diskussion im Kreistag nicht zugänglich ist. Dies sei in der Landkreisordnung und der Geschäftsordnung des Kreistags so geregelt. Westner: „Die Mitglieder des Kreistags wissen auch, wofür der Kreistag zuständig ist und wofür nicht. Ich bin bisher damit gut gefahren, mich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten und werde dies auch in Zukunft tun.“







Ilmtalklinik wird generalsaniert


 
Die Ilmtaklinik-Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat über den aktuellen Sachstand der Generalsanierung, die nach derzeitigem Planungsstand Anfang 2018 starten soll, informiert.

(ir) Das bisherige Konzept beinhaltete nach Aussagen der Geschäftsführung größtenteils förderfähige Bereiche des Krankenhausbetriebes. Dagegen wurden nicht förderfähige Bereiche wie Praxen im Erdgeschoss, Physikalische Therapie und Küche bislang nicht in die Planungen miteinbezogen. Weitere Detailprüfungen in der Bauablaufplanung haben nunmehr ergeben, dass es zukunftsträchtiger für das Gesamthaus ist, alle Bereiche vollumfänglich in der Generalsanierung zu berücksichtigen. Zudem steht mittlerweile fest, dass einzelne niedergelassene Arztpraxen, die derzeit im Erdgeschoss der Ilmtalklinik verortet sind, ihren Betrieb künftig an einem anderen Standort weiterführen werden. Damit ergibt sich eine neue Planungsgrundlage, aufgrund derer das ursprüngliche Raumkonzept erweitert werden musste.

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Dieses erweiterte Planungskonzept wurde im Hinblick auf mögliche zeitliche und kostenseitige Faktoren jetzt in der Aufsichtsratssitzung diskutiert, um Verzögerungen in der Gesamtschau zu vermeiden. Abschließende zeitliche sowie finanzielle Auswirkungen werden zeitnah in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 20.09.2017 durch die jeweiligen Fachplaner vorgestellt.

Die Geschäftsführung informierte die Mitglieder des Aufsichtsrats, dass die bisherigen Geschäftsführungen bislang keine Berechnungen für einen optionalen „Ersatzneubau“ der Klinik zu einem späteren Zeitpunkt eingeholt haben. Insofern erfolgte keine unmittelbare Gegenüberstellung der Kosten für einen Neubau im Vergleich zur Generalsanierung. Auch dieses Papier soll zeitnah bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung vorliegen.

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Die Ilmtalklinik GmbH mit den Standorten Pfaffenhofen und Mainburg ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung in kommunaler Trägerschaft mit insgesamt 320 Betten und akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München. Rund 740 Mitarbeiter versorgen jährlich über 40.000 Patienten. Das Krankenhaus besitzt ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum am Standort Mainburg und ein zertifiziertes Bauchzentrum am Standort Pfaffenhofen. Seit dem Jahr 2013 gehört die Ilmtalklinik GmbH der "Klinikallianz Mittelbayern GmbH" an.







Da tanz der Bauch


 
Bäuche, Babys und Bewegung – die Schwangerenberatung Pfaffenhofen präsentierte sich auf der Gartenschau.

(ir) Bei dem diesjährigen Aktionstag der Schwangerenberatung Pfaffenhofen waren Schwangere und Mütter herzlich dazu eingeladen bei Bewegungs-Workshops mitzumachen, das Gespräch mit unseren Beraterinnen zu suchen oder sich untereinander auszutauschen.

Gestartet wurde mit „Sanfter Gymnastik“. Unter professioneller Anleitung der Trainerin Angie Eller wurde ein sanftes Faszientraining absolviert, sich viel gestreckt und gedehnt. Abschluss bildete eine wohltuende Fußmassage mit einem Tennisball.

Danach konnten die Teilnehmerinnen zu fröhlichen Rhythmen bei Kanga mit Franziska Wack mitmachen. Dabei wird das Kind während des Trainings am Körper der Mutter getragen und ist somit mit von der Partie.

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Bei orientalischen Klängen konnten die Frauen zusammen mit der neuen Präventionsbeauftragen Susanne Hager die Hüften wiegen und sich im Bauchtanz üben.

Zum Schluss wurde eine professionelle Tragetuchberatung von Angelika Grienberger angeboten. Mit unterschiedlichen Modellen konnte unter Anleitung das korrekte Binden des Tragetuchs geübt werden.

Wer Glück beim Loseziehen hatte, konnte einen Babybody mit dem Aufdruck „Pfahofa – do bin ich geboren“ gewinnen. Nieten hab es keine. Denn die „Entschleunigungslosbox“ enthielt Sprüche welche die Schwangeren unterstützen sollten, Achtsamkeit sich selbst gegenüber zu üben und die eigenen Bedürfnisse in den Fokus zu rücken. Alle Beteiligen genossen den Tag in vollen Zügen, die Stimmung war sehr gelöst und fröhlich.

Die Schwangerenberatung Pfaffenhofen ist für sie da. Sie bietet Beratung im Schwangerschaftskonflikt und im Rahmen der allgemeinen Schwangerenberatung Begleitung vor und nach der Geburt oder Beratung bei Partnerschafts-und Familienproblemen. Wir informieren Sie über ihre Rechte und gesetzlichen Ansprüche, soziale und finanziellen Hilfen sowie über Angebote vor Ort wie Mutter-Kind-Gruppen, die Liste der Babyflohmärkte im Landkreis (Baflo) etc.

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Bei Fragen können Sie sich an die folgende Adresse wenden und gegebenenfalls einen Termin vereinbaren.
Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
Im Gesundheitsamt
Krankenhausstraße 70
85276 Pfaffenhofen

Das Foto zeigt den Bauchtanz für Schwangere, ein Angebot auf dem Aktionstag der Schwangerenberatungsstelle des Gesundheitsamtes Pfaffenhofen auf der Gartenschau.







Problemabfallsammeltermine im August


 
Auch im August werden im Landkreis Pfaffenhofen wieder Problemabfälle eingesammelt.

(ir) Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Pfaffenhofen (AWP) mitteilt, findet die nächste Problemabfallsammlung am Dienstag, 22. August von 11:00 Uhr bis 14:30 Uhr am Wertstoffhof Rohrbach und von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr am Wertstoffhof Geisenfeld statt.

Am Mittwoch, 23. August kann Problemabfall von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr am Wertstoffhof Reichertshausen und von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr am Wertstoffhof Gerolsbach abgegeben werden.

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Alle Rohrbacher, Geisenfelder, Reichertshausener und Gerolsbacher Bürger aber auch Bürger aus den umliegenden Gemeinden können bei dieser Sammlung Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Lacke, usw. in Kleinmengen anliefern.

Nähere Informationen zur Problemabfallsammlung erteilt der AWP telefonische unter der Rufnummer (0 84 41) 78 79 50.







Projekt „Energiesparen in Gemeinden“


 
THI-Studenten lieferten Ideen und Verbesserungsvorschläge.

(ir) Eine Energieeinsparung von knapp 250.000 kWh jährlich – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Elf Studenten der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) analysierten in den Gemeinden Ernsgaden, Jetzendorf und Pörnbach kommunale Einsparpotenziale und Maßnahmen, mit denen die Energiekosten gesenkt und Energie gespart werden kann. „Im Fokus standen konkrete Aufgabenstellungen, die im Rahmen eines studentischen Projekts des Lehrstuhls für Projekt- und Kostenmanagement der THI im Sommersemester untersucht wurden“, so Doris Rottler vom Fachbereich Energie und Klimaschutz am Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm, die die Kooperation initiiert hatte. Die Gemeinden Ernsgaden, Jetzendorf und Pörnbach nahmen als Projektpartner teil.

Untersuchungsgegenstand in Ernsgaden war die Abwasserentsorgung. „Durch Investitionen in neue Pumpen könnte die Vakuumpumpstation mit einem erheblich geringeren Energieaufwand und damit auch niedrigeren Kosten für die Gemeinde betrieben werden“, so das Ergebnis der Studenten. Weitere Energiekosten könnten mit einer Photovoltaikanlage für den Betrieb der Vakuumpumpstation eingespart werden. Dazu Bürgermeister Karl Huber: „Die Ergebnisse sind für uns eine wertvolle Grundlage zur technischen Verbesserung unserer Entwässerungsanlage.“

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In Jetzendorf haben sich die Studenten mit der Wasserversorgung auseinander gesetzt. Allein in diesem Bereich könnte nach dem Ergebnis der Studenten die Gemeinde ihren Energieverbrauch um etwa ein Viertel reduzieren. Dazu müsste in eine neue Pumpe investiert werden. Der Strombedarf könnte hier ebenfalls über eine Photovoltaik-Anlage gedeckt werden. Als weiteres Projekt haben die Studenten in Jetzendorf die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage auf einem Lärmschutzwall geprüft, Abnehmer des Stroms könnte ein ortsansässiger Gewerbebetrieb sein.

In Pörnbach betrachteten die Studenten das Wasserwerk Puch. Die Pumptechnik dort ist stark abgenutzt und passt nicht auf das Anforderungsprofil. Durch eine technische Umrüstung könnte ein gutes Viertel an Strom eingespart werden, durch die Erneuerung der Pumpe könnte der Gesamtstromverbrauch sogar geviertelt werden. Mit einer Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromerzeugung am Wasserwerk könnte die Gemeinde zusätzlich profitieren. Der Pörnbacher Bürgermeister Helmut Bergwinkel zeigte sich vom Projektverlauf sehr angetan: „Die Ergebnisse sind sehr gut und für die Gemeinde gewinnbringend. Wir werden die Ergebnisse weiter verfolgen.“

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Projektleiter Professor Peter Weitz äußert sich zum Projektverlauf und den Ergebnissen ebenfalls sehr erfreut: „Das Studentenprojekt zeigt, dass unsere Ergebnisse nicht nur unseren Lehrauftrag im Studentenprojekt erfüllen, sondern den Gemeinden auch interessante Ansätze geben konnten, Energie und Kosten zu sparen. Es würde uns freuen, wenn die Gemeinden den ein oder anderen Ansatz weiter verfolgen und umsetzen könnten.“

Das Foto zeigt die elf Studenten der TH Ingolstadt mit Projektleiter Professor Peter Weitz (hintere Reihe 2. von links) sowie Ernsgadens Bürgermeister Karl Huber (3. Reihe, links), Jetzendorfs Bürgermeister Manfred Betzin (hintere Reihe rechts) und Pörnbachs Bürgermeister Helmut Bergwinkel (hintere Reihe, 2. von rechts).







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