Selbsthilfegruppen für ein „Leben mit dem Defi“


 
In den Ilmtalkliniken Pfaffenhofen und Mainburg findet eine Gründungsveranstaltung statt.

(ir) Viele Menschen empfinden das Implantat eines lebensrettenden sogenannten Defi, eines Implantierbarer Cardioverter Defibrillators, bei Herzrhytmusstörungen als Fremdkörper und haben Probleme damit. Theodor Denzer, selbst Träger eines Defi, möchte nun Betroffenen Gelegenheit geben, sich in einer Selbsthilfegruppe zusammenzufinden. Damit die Wege überschaubar sind, soll es an beiden Standorten der Ilmtalklinik eine Selbsthilfegruppe geben.

Zur Gründungsveranstaltung sind Betroffene mit implantiertem Defibrillator und deren Angehörige eingeladen. Termine sind in Pfaffenhofen am Donnerstag 29. Juni 2017 ab 18:00 Uhr im Kleinen Sitzungsaal der Ilmtalklinik (Personalwohnheim). In Mainburg am Donnerstag, 13. Juli 2017 ab 18:00 Uhr im alten Personalspeisesaal des Krankenhauses.

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Für beide Veranstaltungen ist Theodor Denzer Ansprechpartner. Er ist unter der Telefonnummer (0 87 51) 84 15 95 oder per E-Mail an theodor.denzer@t-online.de erreichbar.

Bei Herzerkrankungen kann es zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, Kammerflimmern oder Kammerflattern kommen, die nur durch starke Stromstöße in Form einer Defibrillation beendet werden können. Viele Patienten, die aufgrund einer stark reduzierten Pumpfunktion ihres Herzens gefährdet sind, erhalten vorbeugend einen sogenannten implantierbaren „Defi“ – ein ICD (Implantierbarer Cardioverter Defibrillator) in Schrittmachergröße.

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Angestrebt wird eine Mitgliedschaft bei der Defibrillator (ICD) Deutschland e.V. einem Netzwerk deutschlandweiter Selbsthilfegruppen. Neben dem Erfahrungs- und Informationsaustausch der Mitglieder zum „Leben mit dem Defi“ sind auch Vorträge zu medizinischen und technischen Entwicklungen, Informationen zu Ernährung, Aktivitäten und Mobilität geplant sowie gemeinsame Ausflüge.

Das Foto zeigt Dr. Andrea Riemenschneider-Müller und Theodor Denzer.







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