Landrat Wolf meldet sich aus Reha



Pfaffenhofens Landrat bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die große Anteilnahme. Er braucht aber seine Kräfte noch für seine Genesung.
 
(ir) Heute erreichte unsere Redaktion eine Mitteilung des Pfaffenhofener Landrats Martin Wolf, die wir nachfolgend veröffentlichen:

„Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 2. August 2017 hat meine zweite Amtszeit als Landrat begonnen. Ich bedanke mich für das große Vertrauen, das Sie mir durch die Wiederwahl entgegenbringen und freue mich auf den Zeitpunkt, wenn ich meine Kräfte wieder voll und ganz auf die Aufgaben des Amtes konzentrieren kann.

Im Moment brauche ich diese noch für meine vollständige Genesung. Die Rehabilitationsmaßnahmen bringen mich gut voran; ich spüre, dass es mit jedem Tag etwas besser wird. Ich gehe viel spazieren, was mir sehr gut tut, und bin zuversichtlich und hoffe, dass ich im Herbst meine Arbeit im Landratsamt wieder aufnehmen kann. Der genaue Termin wird von den Ärzten festgelegt.


Anzeige


Ich sage ‚Vergelt‘s Gott‘ für die vielen Genesungswünsche, die mich erreicht haben und immer noch bei mir ankommen. Es sind wohl über 1000. Die große Anteilnahme freut und motiviert mich sehr.

Ich möchte auf diesem Weg neben meiner Familie, die sich intensiv um mich kümmert, vor allem meinen Stellvertretern Anton Westner und Josef Finkenzeller danken. Ich weiß, dass sie jetzt viel Arbeit haben. Ich bin mir aber sicher, der Landkreis ist bei ihnen in guten Händen. Nochmals herzlichen Dank für Ihre guten Wünsche und Ihr Verständnis!“

Ihr Martin Wolf








Kräuterbüschelweihe zu Mariä Himmelfahrt


 
Zum Fest Mariä Himmelfahrt am 15. August werden nach altem Brauch Kräuter gesammelt, als Kräuterbüschel gebunden und von den Gläubigen zur Weihe in die Kirche getragen. 

(ir) Diesem Brauch nehmen sich auch heuer wieder viele Gartenbauvereine im Landkreis Pfaffenhofen an. In verschiedenen Vorführungen zeigen Fachkundige, worauf es beim Kräuterbüschelbinden ankommt und aus welchen Pflanzenarten er sich zusammensetzt. „Traditionsgemäß soll er sich aus lebensnotwendigen und heilkräftigen Pflanzen wie Brotgetreide, Heil- und Gewürzpflanzen zusammensetzen“, erläutert Andreas Kastner, Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege am Landratsamt Pfaffenhofen. Den Mittelpunkt bildet in der Regel die Königskerze, auch Wetterkerze oder Muttergotteskerze genannt. Hinzugeordnet werden der Rohrkolben, der Rainfarn oder das Muttergotteskraut sowie auch das Johanniskraut. Als Heilpflanzen finden weiter Verwendung: Baldrian, Lavendel, Dost, Ringelblume, Melisse, Wegwarte, Holunder, Salbei, der beim „Hepp“ oder Keuchhusten unterstützend hilft, Schafgarbe und Kamille. Aus dem Gewürzgarten kommen hinzu: Basilikum, Thymian, Salbei, Minze, Liebstöckel und Bibernelle. Nicht fehlen sollten die Hauptgetreidearten Hafer, Gerste, Weizen und Roggen. Einen farbigen Akzent setzen beim Kräuterbuschen Gartenblumen wie die Malve oder die Glockenblume.

Anzeige


Andreas Kastner: „Nach altem Volksglauben steht der geweihte Kräuterbuschen in hohem Ansehen. Man misst ihm außerordentliche Heil- und Wirkkräfte bei. In bäuerlichen Anwesen werden die geweihten Kräuter nach dem Trocknen gut aufbewahrt. Sie kommen in den Herrgottswinkel, aber auch über Türen, unters Dach und in den Stall.“ Früher warf man bei heranziehenden Gewittern oder drohendem Unwetter einige der geweihten Kräuter in das Herdfeuer, um es abzuwenden. Zum Schutz vor Krankheiten im Stall mischte man einige Kräuter dem Viehfutter bei. Wenn ein Familienmitglied erkrankte, zupfte man vom entsprechenden Heilkraut und fügte es einem Tee bei.

„Die Kräuterweihe hat eine lange Tradition. Aus der Literatur ist zu entnehmen, dass sie sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen lässt“, so der Kreisfachberater. Der Brauch einer Kräuterweihe zu Mariä Himmelfahrt dürfte entstanden sein, um heidnische Bräuche abzuwehren beziehungsweise zu verchristlichen. Aus dieser Zeit findet sich in einem römisch-deutschen Pontifikalbuch bereits ein Segensgebet über die Kraft der Heilkräuter.

Anzeige


Auch wenn nicht jeder einen Kräuterbüschel binden kann oder sich der Tradition verbunden fühlt, haben die Pflanzen einen hohen Stellenwert in Küche und Medizin. In fast jedem Garten gibt es Platz für die eigenen Kräuter und Heilpflanzen. Auch wenn nur ein Balkon vorhanden ist, lassen sich dennoch viele Pflanzen im Topf kultivieren. Vor allem frische Kräuter haben einen fantastischen Geschmack und bereichern jedes Gericht. Liebstöckel, auch als Maggikraut bekannt, kann für Suppen oder deftige Speisen verwendet werden. Aus Minze kann ganz einfach ein wohlschmeckender Tee aufgegossen werden. Thymian, Salbei, Oregano oder Basilikum sind allseits sehr beliebte Gewürze, die saisonal, teilweise sogar mehrjährig zu kultivieren sind.







Kooperation zwischen Ilmtalklinik und Jugendamt


 
Das Sachgebiet Familie, Jugend und Bildung des Landratsamts Pfaffenhofen und die Ilmtalklinik werden künftig bei der Erkennung von Kindesmisshandlungen noch enger zusammenarbeiten.

(ir) Dies ist das Ergebnis einer Fortbildungsveranstaltung, die kürzlich stattfand. Dr. Florian Wild vom Kinderkrankenhaus St. Elisabeth Neuburg zeigte hierbei die medizinischen Erkennungsmerkmale einer körperlichen Kindesmisshandlung auf. Das Sachgebiet Familie, Jugend, Bildung ergänzte diesen medizinischen Überblick mit den Vorgehensweisen des Jugendamtes bei Bekanntwerden von Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung.

Sachgebietsleiterin Elke Dürr gab einen Überblick über die Arbeit des Jugendamtes. „Im Jahr 2016 wurden über 1.600 Kinder und Jugendliche im Rahmen des Allgemeinen Sozialdienstes betreut. 97 Mal nahm das Jugendamt dabei eine Gefährdungseinschätzung vor. 25 Kinder und Jugendliche mussten in Obhut genommen werden“, berichtete Elke Dürr.

Anzeige


Marina Grasl (Foto), Bereichsleiterin des Allgemeinen Sozialdienstes, stellte anhand von praktischen Beispielen dar, welche einzelnen Schritte die Mitarbeiter des Jugendamtes vollziehen, wenn eine Kindeswohlgefährdung gemeldet wird.

„Die Abstimmung der Vorgehensweise ist auch für die Ilmtalklinik hilfreich und wichtig“, so der Prokurist der Ilmtalklinik, Christian Degen. „Beim Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass die Kooperation zwischen Medizin und Jugendhilfe erforderlich ist, da der Schutz der Kinder an erster Stelle stehen muss“, so Elke Dürr.

Die Fortbildungsveranstaltung wird 27. September wiederholt. Dazu sind neben den Mitarbeitern der Ilmtalklinik auch alle niedergelassenen Kinder- und Allgemeinärzte eingeladen.







Margit Scheininger und Josef Moll geehrt


 
Landrats-Stellvertreter Anton Westner gratuliert den besten Landwirten.

(ir) Kürzlich erhielten bei der Berufsabschlussfeier im Berufsfeld Landwirt/Landwirtin die Absolventen in Weichering ihre Zeugnisse und Urkunden. Anton Westner, der Stellvertreter des Pfaffenhofener Landrats gratulierte den Nachwuchskräften herzlich. „Ich spreche den Prüflingen meine Anerkennung aus, dass sie dem bäuerlichen Stand die Treue halten. Die Rahmenbedingungen sind nicht einfach: Mit gesetzlichen Auflagen muss man zu Recht kommen und das richtige Maß für betriebliches Wachstum finden. Die Schule gibt das Rüstzeug“, so Westner. Er wünschte den Absolventen eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Anzeige


Als beste Landwirte im Landkreis Pfaffenhofen wurden Margit Scheininger, vom Ausbildungsbetrieb Josef Grienberger in Buxheim und Josef Moll, von den Ausbildungsbetrieben Daniel Birgmeir, Hardt und Kramerbräu Pfaffenhofen geehrt.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Josef Konrad vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – AELF - Pfaffenhofen, Manfred König, der Kreisobmann des BBV, Anton Westner, der Stellvertreter des Landrats, Margit Scheininger, Josef Moll, Michael Forster, der Bildungsberater beim AELF Ingolstadt und Else Greßmann, ebenfalls vom AELF Ingolstadt.







Dem Schmerz die kalte Schulter zeigen


 
Im Mainburger Krankenhaus findet eine Patientenschule zu Operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Schultererkrankungen statt.

(ir) Schulterschmerzen sind häufig und können die Lebensqualität deutlich einschränken. Solche Beschwerden können durch Unfälle oder schleichend durch Abnutzung entstehen. Dr. Florian Mayer, Oberarzt an der Ilmtalklinik und Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, erläutert am Dienstag, 8. August um 17:00 Uhr in seinem Vortrag die Ursachen und die Möglichkeiten der operativen Behandlung. Der Vortrag findet im Personalspeiseraum im Erdgeschoss des Mainburger Krankenhauseses statt. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen, Fragen zu stellen.







Zum Seitenanfang