Beste Mittelschüler geehrt


 
Die 23 landkreisbesten Mittelschülerinnen und -schüler ehrten Anton Westner, der Stellvertreter des Landrats und Schulamtsdirektorin Karin Olesch. 

(ir) Dazu konnte Anton Westner neben den Schülerinnen und Schülern auch die stolzen Eltern, Lehrkräfte und Schulleiter sowie Michael Hoyer, Marktdirektor bei der Sparkasse Pfaffenhofen, bei einer Feierstunde im Rentamtssaal des Landratsamts Pfaffenhofen begrüßen.

Anton Westner beglückwünschte in seiner kurzen Rede die geehrten Schülerinnen und Schüler zu ihren herausragenden Zeugnissen. „Auf Eure Leistungen dürft Ihr zu Recht stolz sein. Es ist der Lohn nach Jahren des Lernens. Ihr habt damit ein gutes Fundament für Euren weiteren Schul- oder Berufsweg erarbeitet“, so der Stellvertreter des Landrats. Mit dem nötigen Fleiß und einer Portion Selbstbewusstsein könne es jetzt jeder weit bringen. Anton Westner: „Vertraut auf Euch selbst, benutzt Euren Verstand und hört zum richtigen Zeitpunkt auf Euer Herz. Dann steht Euch die Zukunft offen.

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Schulamtsdirektorin Karin Olesch führte aus, dass es dem Staatlichen Schulamt sehr wichtig sei, bewusst zu machen, dass in der Mittelschule hervorragend gearbeitet wird und von den Schülerinnen und Schülern deshalb diese ausgezeichneten Ergebnisse erzielt werden konnten. 44 Absolventen der Mittelschulen hätten in ihrem Abschluss in diesem Jahr einen Notendurchschnitt mit der Note 1 vor dem Komma erreicht.

Karin Olesch: „Die heutige Ehrung stellt auch die große Breite der Mittelschule und die breitgefächerten Aufgabenbereiche dar, den die Mittelschule und die darin tätigen Lehrkräfte abdecken. Das Angebot von der Regelklasse, dem Qualifizierenden Mittelschulabschluss bis hin zum Mittleren Bildungsabschluss in der M-10 zeigt, dass die Mittelschule wie keine andere Schulart ein breites Spektrum für alle Begabungen darstellt.“

Im Einzelnen wurden jeweils gleichwertig auf dem ersten Platz geehrt: Nina Promberger und Karin Reim (Mittelschule Pfaffenhofen), Johannes Fischer (MS Scheyern) und Matthias Moll (MS Schweitenkirchen) mit einem hervorragenden qualifizierenden Mittelschulabschluss.

Einen sehr guten mittleren Schulabschluss erzielten Rafael Fuchs, Valentin Pfab (Mittelschule Pfaffenhofen) und Angelika Bervert (Mittelschule Vohburg).

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Besonders geehrt wurden auch sechs ausländische Schülerinnen und Schüler, die ohne deutsche Sprachkenntnisse vor zwei Jahren in die Mittelschule eintraten. Modar Abo Naser aus Syrien ist seit September 2015 in Deutschland und erreichte in der M9 an der MS Pfaffenhofen den Qualifizierenden Mittelschulabschluss mit 1,6. Arza Wafa aus Afghanistan (MS Reichertshofen), Leen Abo Naser aus Syrien (MS Pfaffenhofen), Mantas Kybartas aus Litauen und Dan Leunte aus Italien (MS Reichertshofen) erreichten ebenfalls einen guten Qualifizierenden Mittelschulabschluss. Obada Kartouma aus Syrien legte in der M10 an der MS Pfaffenhofen sogar den mittleren Schulabschluss ebenfalls mit einem guten Ergebnis ab.

Sowohl von der Sparkasse als auch vom Landkreis Pfaffenhofen erhielten die Schülerinnen und Schüler jeweils ein Geschenk als kleine Anerkennung und Ansporn für die Zukunft.

Das Foto zeigt die besten Mittelschülerinnen und -schüler des Landkreises Pfaffenhofen, die vom Stellvertreter des Landrats Westner (unten, 2.von links), Schulamtsdirektorin Karin Olesch (unten rechts) und Michael Hoyer von der Sparkasse Pfaffenhofen (unten links) geehrt wurden.







Gemeindeverbindungsstraße gesperrt


 
Die Straße zwischen Ortsende Eulenried und Abzweigung nach Lindach muss gesperrt werden.

(ir) Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Ortsende Eulenried und der Abzweigung nach Lindach muss ab sofort bis 29. September 2017 wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt werden.

Die Umleitung erfolgt für den Pkw-Verkehr über die B 300 – Eulenried – Gemeindeverbindungsstraße nach Lindach – Gemeindeverbindungsstraße nach Tegernbach und umgekehrt. Lkws müssen über die B 300 – Hohenwart/Thierham – Kreisstraße PAF 4 – Tegernbach und umgekehrt ausweichen.







Der Windsberg – Eine Arche für Bayerns Wildbienen


 
Das Naturschutzgebiet „Windsberg“ ist für seine Vielfalt an seltenen Tieren und Pflanzen bekannt.

(ir) Sandige Böden und oftmals steile Hügel prägen die Kulturlandschaft zwischen Deimhausen und Gotteshofen. Insbesondere das Naturschutzgebiet „Windsberg“ zwischen Freinhausen im Markt Hohenwart und Starkertshofen im Markt Reichertshofen ist bei Kennern geschätzt für seine Vielfalt an seltenen Tieren und Pflanzen. Das BayernNetzNatur-Projekt „Paartaler Sanddünen“ plant und betreut in enger Zusammenarbeit mit Grundeigentümern, Landwirten und der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm Landschaftspflege- und Artenhilfsmaßnahmen, um dieses bayernweit einzigartige Naturerbe zu bewahren.

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die blütenreichen Wiesen und Magerrasen in Verbindung mit dem sandigen Untergrund auch ein Eldorado für Sand- und Wildbienen sind. Doch leider sind die Informationen hierzu bereits älter und recht lückenhaft Deshalb hat der Landkreis mit Hilfe von Fördermitteln des Bayerischen Naturschutzfonds und des Bezirks Oberbayern im Rahmen des Naturschutzprojekts ein Fachgutachten zur Erfassung der Sandbienen im Gebiet in Auftrag gegeben.

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Derzeit ist der Bienenspezialist Erwin Scheuchl in den Sanddünen unterwegs. Die ersten Ergebnisse haben bereits alle Erwartungen übertroffen. Neben dem bekannten Vorkommen der bayernweit vom Aussterben bedrohten Malven-Langhornbiene konnten an nur zwei Geländetagen im Naturschutzgebiet Windsberg und Umgebung über 50 verschiedene Sand- und Wildbienen sowie Hummeln nachgewiesen werden. Darunter die Späte Doldensandbiene, die in diesem Jahrhundert bisher nur zweimal in ganz Bayern gefunden wurde. Auch weitere Arten, wie die Wicken-Langhornbiene und die Ochsenzungen-Sandbiene gelten in Bayern als vom Aussterben bedroht, kommen aber in der Umgebung von Freinhausen ebenfalls noch vor.

Bei den Wildbienen ist der Name Programm: Viele Wildbienen sind so hoch spezialisiert, dass sie nur den Pollen ganz bestimmter Pflanzenarten sammeln. Die Malven-Langhornbiene fliegt nur Malven, die Ochsenzunge-Sandbiene nur die Ochsenzunge usw. an. Verschwinden die Pflanzen, sterben die Wildbienen aus. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, die mageren, kräuter- und blumenreichen Wiesen und Wegränder in dem Gebiet zu erhalten und zu pflegen. Viele Böschungen und Hänge sind jedoch am Zuwachsen. Um die früheren Magerrasen wieder herzustellen, wurden im Rahmen des BayernNetzNatur-Projektes schon zahlreiche Flächen entbuscht und anschließend einer regelmäßigen Pflegemahd zugeführt.

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Sandbienen graben tiefe Gänge in den Boden und legen dort ihre Nester an. Dazu nutzen sie offene Bodenstellen und alte Sandgruben. Der Erhalt jedes dieser Standorte kann für das Überleben der seltenen und hochspezialisierten Sandbienenarten ausschlaggebend sein. Das Sandbienen-Fachgutachten soll Hilfsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Neuschaffung von Brutmöglichkeiten aufzeigen, die im Rahmen des Sandrasen-Projekts umgesetzt werden sollen. Hier können Grundeigentümer unschätzbare Hilfe leisten, wenn sie sich beispielsweise bereit erklären verbuschte Böschungen oder Hänge als Bienenlebensraum wieder freizustellen oder durch Beauftragte des Landkreises wieder freistellen zu lassen.

„Zur Bewahrung dieses einzigartigen Pfaffenhofener Naturerbes mit seinen stark gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Wildbienen können alle Gemeinden, Landwirte, aber auch jeder einzelne Bürger einen wichtigen Beitrag leisten“, gibt der Ansprechpartner und Projektbetreuer Robert Rossa vom Büro FNL-Landschaftsplanung zu bedenken, der auch gerne über Fördermöglichkeiten berät. Ihn würde es besonders freuen, wenn es gemeinsam gelingt, die vorgeschlagenen Pflegemaßnahmen zum Erhalt der Wildbienenvielfalt in den nächsten Jahren umzusetzen. Die Bereitstellung von Flächen hierfür ist im Sinne des kooperativen Naturschutzes natürlich freiwillig, unverbindlich und für jeden kostenlos.







Feuerwehrfest macht Straßensperrung erforderlich


 
Die Klenauer Straße in Singenbach muss am Sonntag gesperrt werden.

(ir) Aufgrund einer Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr von Singenbach muss die Klenauer Straße in Singenbach, das ist die Kreisstraße PAF 5, am Sonntag, 30. Juli von 8:00 bis 20:00 Uhr gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert.







Wanderausstellung: Leben mit Demenz


 
Vorträge zum Ende der Wanderausstellung an der Pfaffenhofener Ilmtalklinik.

(ir) Den ganzen Juli über ist im Foyer der Pfaffenhofener Ilmtalklinik die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Ein Leben mit Demenz“ zu besichtigen und viele Interessenten waren bereits dort. Dr. Peter Grein, Chefarzt an der Ilmtalklinik, konnte zum Ende der Ausstellung Helga Inderwies, 1. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Landkreis Pfaffenhofen e.V. Selbsthilfe Demenz, als Referentin gewinnen. Sie wird am kommende Mittwoch, 26. Juli um 19:00 Uhr im Café Medicus der Ilmtalklinik einen Vortrag zum Thema „Demenz- Umgang mit dem Erkrankten“ halten und anschließend gemeinsam mit den Teilnehmern die Ausstellung besichtigen und Fragen beantworten.

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Dr. Grein lädt am letzten Tag der Ausstellung, am Montag den 31. Juli um 16:00 Uhr nochmals zu einem Impulsvortrag zum Thema „Demenz geht uns alle an“ im Foyer der Klinik ein und steht ebenfalls für Fragen zur Verfügung. „Mit der Ausstellung wollen wir die Bevölkerung in unserem Landkreis für das Thema Demenz sensibilisieren und auf Informations- und Hilfsangebote hinweisen. Demenz ist eine Erkrankung, der wir uns auch an der Ilmtalklinik in Zukunft verstärkt widmen werden“, erklärt Dr. Grein.

Der Bayerischen Staatsregierung ist es ein wichtiges Anliegen, das Thema Demenz und die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Ziel der Bayerischen Demenzstrategie – und auch der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege konzipierten Wanderausstellung – ist es, einen Bewusstseinswandel im Umgang mit der Krankheit zu fördern.

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Die Ausstellung informiert über die Erkrankung und das Leben mit Demenz. Sie hilft, Ängste abzubauen, gibt Tipps zum Umgang mit Demenzkranken und weist auf Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige hin.

Zentrales Element der Ausstellung ist ein großes Regal in Form eines Kopfes. Durch Texte und Objekte in den Regalfächern wird den Besuchern das Thema Demenz in verschiedenen Aspekten nähergebracht und ein Eindruck vermittelt, wie sich das Leben eines von Demenz betroffenen Menschen und seiner Angehörigen verändern kann. Man erfährt, was geschieht, wenn für die Betroffenen und deren Angehörige die Welt buchstäblich Kopf steht. Wie äußert sich die Krankheit? Wo kann ich Hilfe erhalten? Diese und weitere Fragen werden auch in den Begleitbroschüren zur Ausstellung beantwortet. Die Ausstellung macht Mut und liefert Hilfestellungendenn die Krankheit Demenz betrifft nicht nur die Patienten, sondern auch deren Umfeld. „Bei der Betreuung der Erkrankten dürfen die Angehörigen nicht aus den Augen verloren werden“, so Dr. Grein. Mit dem Satz „Auch ein Leben mit Demenz ist lebenswert“ fasst er die Aussage der Initiative zusammen.







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