Neuer Ärztlicher Direktor an der Ilmtalklinik


 
Nach eineinhalb Jahren Vakanz wurde die Position jetzt mit einem Narkosearzt neu besetzt.

(ir) Dr. Hansjörg Aust ist der neue Ärztliche Direktor an der Ilmtalklinik mit den Standorten Pfaffenhofen und Mainburg. Etwa eineinhalb Jahre war die Position vakant. Dem Chefarzt der Anästhesie wurde von der Geschäftsführung die Position angetragen und er hat sie für den Zeitraum von zwei Jahren zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Chefarzt angenommen. „Ich freue mich sehr, dass wir die Position mit einem erfahrenen und qualifizierten Arzt besetzen konnten. Mit seiner Zusatzqualifikation in Health Care Management bringt Dr. Aust auch eine wirtschaftliche Expertise und Denkweise mit, die dazu beitragen wird, die Ilmtalklinik erfolgreich weiter zu entwickeln“, erklärt Geschäftsführer Ingo Goldammer.

Anzeige


Aust ist seit Anfang 2016 an der Ilmtalklinik als Chefarzt der Anästhesie tätig. Als Ärztlicher Direktor übernimmt er nun die ärztliche Leitung der Klinik. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Sicherung der Zusammenarbeit der medizinischen Abteilungen, die Koordination der medizinischen Abläufe, die zentrale Leitung der Krankenhaushygiene, Notaufnahme und der medizinischen Dokumentation.

Er sieht sich in der Position als Sprachrohr der Ärzte bei der Geschäftsführung und möchte gemeinsam mit den Kollegen eine Strategie entwickeln. „Ich möchte die Schnittstellen zwischen den Funktionsbereichen überprüfen, um Prozesse zu verbessern. Auch die Fort– und Weiterbildung liegt mir am Herzen. Die Ilmtalklinik ist ein akademisches Lehrkrankenhaus, das soll wieder spürbar und bekannter werden“, erklärt Aust.

Anzeige


Aust ist Facharzt für Anästhesiologie mit den Schwerpunkten Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin und Notfallmedizin. Vor seiner Tätigkeit an der Ilmtalklinik war er 12 Jahre an der Universitätsklinik Gießen und Marburg tätig, wo er zuletzt die Position des bereichsleitenden Oberarztes für gynäkologische- und geburtshilfliche Anästhesiologie innehatte. Er war dort für vier OP-Säle und die Kreißsäle zuständig, wie dies auch an den Ilmtalkliniken der Fall ist.







Die Mähmaschine wäre ihr Tod gewesen


 
Zusammen mit seinen zwei Geschwistern wurde ein kleiner Brachvogel jetzt vor dem sicheren Tod gerettet. 

(ir) Eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer fand die kleinen Vögel bei einem Erkundungsgang in einer Wiese im Paartal, die kurz darauf gemäht wurde. „Das Problem ist, dass diese Wiesenbrüterküken nicht fliehen, sondern sich nur ducken, wenn sich die Mähmaschine nähert“, so Anita Engelniederhammer, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Pfaffenhofen. Die drei kleinen Brachvögel wurden von den Helfern in die Nachbarwiese umgesetzt, die nun deshalb extra noch zwei Wochen länger stehen bleiben darf.

Anzeige


„Der Große Brachvogel steht auf der Roten Liste der gefährdeten bayerischen Tierarten. Weil der Lebensraum des Wiesenbrüters durch Grünlandumbruch verschwindet, steht er mittlerweile in Bayern vor dem Aussterben. Die Küken sterben oft entweder durch Kälte und Regen oder sie fallen Füchsen oder Mäharbeiten zum Opfer“, so die Expertin.
Möglich wurde die erfolgreiche Rettung der drei kleinen Vögel durch die gute Zusammenarbeit der beteiligten Landwirte mit dem zuständigen langjährigen Naturschutzwächter.







Kreisstraße in Manching voll gesperrt


 
Die Manchinger Sommernacht macht eine Sperrung der Kreisstraße PAF 34 in Manching erforderlich.

(ir) Wegen der Manchinger Sommernacht 2017 muss von kommendem Freitag, 30. Juni um 7:00 Uhr bis Montagnachmittag um 16:00 Uhr die Kreisstraße PAF 34 in Manching von der Einmündung Ingolstädter Straße bis zur Niederfelder Straße 5 voll gesperrt werden.

Die Umleitung erfolgt über die Kellerstraße – Grundstraße – Ingolstädter Straße und zurück.







Auch das Sterben gehört zum Leben


 
Informationen zur Palliativversorgung bietet ein Kurs der SAPV im Krankenhaus Mainburg.

(ir) Aufgrund der großen Nachfrage beim ersten Letzte-Hilfe-Kurs im Frühjahr dieses Jahres wird der Kurs am 30. Juni 2017 im Mainburger Krankenhaus wiederholt. Der Kurs vermittelt Basiswissen zur Palliativversorgung, damit mehr todkranken Menschen ihr letzter Wunsch erfüllt werden kann – zu Hause sterben zu dürfen.

Es gibt viel Informationsbedarf zum Thema Palliativversorgung: Die Themen Sterben und Tod werden oftmals verdrängt, man will sich nicht damit beschäftigen. Der Kurs richtet sich an alle Altersgruppen der Bevölkerung, nicht nur an Betroffene und Angehörige, „denn jeder hat alte oder kranke Menschen in seiner Umgebung und der Umgang mit dem Tod geht alle an“, betont Elisabeth Krull, Kursleiterin und Mitarbeiterin der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung Adiuvantes-SAPV GmbH Landshut.

Anzeige


So ist der Kurs in vier Module unterteilt:
1. Sterben ist ein Teil des Lebens
2. Vorsorgen und entscheiden
3. Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte lindern
4. Abschied nehmen vom Leben.

Der Kurs wird von Elisabeth Krull, Fachkrankenschwester Onkologie und Palliative Care, und Dr. Michael Sohm, ärztlicher Leiter des MVZ in Mainburg geleitet. Ziel des Letzte-Hilfe-Kurses ist aber nicht nur die Vermittlung von Wissen zu Palliativversorgung und -medizin, sondern auch die Ermutigung zum Umsorgen bedürftiger Menschen. Die Teilnehmer sollen es sich zutrauen, einen Menschen zu Hause begleiten zu können.

Beim Kurs in Mainburg wird auch der evangelische Pfarrer Frank Möwes und der katholische Pfarrer Josef Paulus anwesend sein sowie der Bestattungsunternehmer Eisenmann aus Moosburg und Elisabeth Haimerl, fachärztliche Leitung des palliativmedizinischen Dienstes der Ilmtalklinik. Sie stehen gerne für Fragen zur Verfügung.

Anzeige


Der Adiuvantes-SAPV GmbH ist die Verbesserung der Hospiz-und Palliativversorgung insbesondere in ländlichen Regionen ein Anliegen. Durch regelmäßige Palliativkonferenzen wird die regionale Netzwerkarbeit gefördert, aktuelles Wissen vermittelt und Fragen beantwortet. Die Mitarbeiter sind dadurch immer auf dem neuesten Stand und können schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zur Seite stehen.

Der Letzte-Hilfe-Kurs in Mainburg bietet viel Raum für Fragen, Austausch und Diskussion. Er ist ein kleines 1x1 zum Sterben, das Gegenstück zum Erste-Hilfe-Kurs und soll Menschen in die Lage versetzen andere auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Der Kurs findet am Freitag, 30. Juni von 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr im Personalspeisesaal des Mainburger Krankenhauses statt.

Eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer (08 71) 9 66 48 99 oder info@sapv-landshut ist erforderlich, da die Teilnehmeranzahl auf 20 beschränkt ist.

Die Kurs-Kosten betragen 20 Euro.







Tag der offenen Tür im Mainburger Krankenhaus


 
Alle medizinischen Fachbereiche stellen sich vor. Es wird ein Kinderprogramm geboten und ein Festzelt aufgestellt.

(ir) Das Krankenhaus Mainburg öffnet während des Hopfenfestes in Mainburg am Sonntag, 9. Juli 2017 seine Türen und bietet von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein umfangreiches Programm an Vorträgen, medizinischen Demonstrationen und Unterhaltung für alle Altersgruppen. Schwerpunkte sind das Endoprothetikzentrum (EPZ) mit der Simulation von Operationen und die Besichtigung des Herzkatheter-Labors. Die Klinikclowns „Frieda Fröschli und Flotte Lotte“ sorgen für gute Stimmung und auch für das leibliche Wohl ist im Festzelt gesorgt.

Anzeige


„Alle unsere Fachbereiche am Standort Mainburg präsentieren sich am Tag der offenen Tür und gewähren den Besuchern einen Blick in die Welt der Medizin. Seit dem Jahr 2015 verfügt das Krankenhaus über ein modernes zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ). Dazu und aber auch zu unseren anderen Abteilungen bieten wir interessante Informationen und Aktionen“, erklärt Ingo Goldammer, Geschäftsführer der Ilmtalklinik.

Beim Thema Krankenhaus denkt jeder sofort an Operation. Daher öffnet das Krankenhaus den Operationsaal und zeigt Simulationen einer Knieprothesenoperation mit Anästhesie und einer Schlüsselloch-OP bei Wirbelsäuleneingriffen. Das Team der Viszeralchirurgie demonstriert konventionelle und minimalinvasive OP-Methoden und die Fachabteilung Gastroenterologie führt eine Magenspiegelung – am Dummy - vor. Das Herzkatheter-Labor kann besichtigt werden und der Workshop Reanimation bringt die Kenntnisse zur Wiederbelebung auf den neuesten Stand.

Anzeige


Kinder sind in der Ilmtalklinik immer willkommen – am liebsten als Besucher. Gummibärchenfischen, die Besichtigung eines Rettungswagens, Bananennähen, das Glücksrad und unsere Klinikclowns begeistern aber nicht nur die jüngeren Gäste. Ob die Hände nach dem Genuss von Kaffee- und Kuchen, Lollys und Bonbons sauber sind, prüft die Hygieneabteilung. Wer möchte kann sich seinen Blutzuckerspiegel und den Blutdruck kontrollieren lassen. Verschiedene Infostände informieren zum Endoprothetikzentrum, dem Sozialdienst und Ausbildungsmöglichkeiten an der Ilmtalklinik. Die Physiotherapie Reiser informiert zur Physiotherapie nach einem Hüft- oder Kniegelenksersatz und zur Atemphysiotherapie. Interessante Vorträge aus allen Fachbereichen beantworten oft gestellte Fragen, wie beispielsweise zur Vollnarkose, Darmgesundheit oder Oralchirurgie.
Das Mainburger Krankenhaus bietet so ein Programm für die ganze Familie.







Zum Seitenanfang