Wer nach der Ausbildung noch keine Weiterbeschäftigung hat, der hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Lehrlinge, die am Ende ihrer Ausbildung noch keine Zusage für die Übernahme haben, sollten sich möglichst früh bei ihrer Arbeitsagentur melden. Die Chancen für Fachkräfte stehen derzeit sehr gut und damit auch die Chancen auf eine direkte Weiterbeschäftigung.

Ausgebildete Fachkräfte gesucht wie nie
„Wer zu spät aktiv wird läuft Gefahr, nicht rechtzeitig etwas Neues zu finden. Dabei stehen die Chancen für Fachkräfte derzeit so gut, dass ausgelernte Lehrlinge gar nicht erst arbeitslos werden sollten. Wichtig ist es, früh genug aktiv zu werden und sich bei uns zu melden“ empfiehlt Manfred Jäger, Leiter der Agentur für Arbeit Ingolstadt.

Im Fall der Fälle abgesichert
Es gibt aber noch weitere wichtige Gründe die dafür sprechen, nicht unnötig Zeit zu verlieren. Denn wer nach der Ausbildung arbeitslos wird, bekommt nur nahtlos finanzielle Unterstützung, wenn sein Antrag auf Arbeitslosengeld rechtzeitig bei der Arbeitsagentur vorliegt. Auch für die Krankenversicherung gilt: Nur wenn das Arbeitslosengeld bewilligt ist, wird man bei der Krankenkasse angemeldet und ist versichert.
Telefonisch ist die Arbeitsagentur unter der gebührenfreien Rufnummer (08 00) 4 55 55 00 erreichbar.

 

 

Mit über 2 Promille Unfall verursacht und dann in Ausnüchterungszelle gelandet

Der Fahrer eines Kleintransporters scherte kurz nach der Anschlussstelle Wolnzach auf der Autobahn A93 zum Überholen aus und übersieht einen nachfolgenden Pkw. Bei der Unfallaufnahme stellt sich heraus, dass der Fahrer über zwei Promille hatte.

Am Mittwoch gegen 7:10 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann aus Tschechien mit einem Kleintransporter auf der A93 von Regensburg kommend in Richtung Autobahndreieck Holledau. Kurz nach der Anschlussstelle Wolnzach scherte der Fahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen aus, um zu überholen. Hierbei übersah er einen nachfolgenden Mercedes einer 36-jährigen Frau, die bereits mit ihrem Fahrzeug auf gleicher Höhe war. Dabei kam es zu einer seitlichen Berührung der beiden Fahrzeuge. Nach dem Anstoß konnten beide Fahrzeugführer auf dem Standstreifen anhalten und verständigten die Polizei. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand, der Sachschaden beläuft sich auf knapp 1.000 Euro.
Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei dem tschechischen Fahrer deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, weshalb vor Ort ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Da dieser einen Wert von weit über zwei Promille erbrachte, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt eine Blutentnahme angeordnet sowie der Führerschein sichergestellt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 50-jährige aufgrund seiner starken Alkoholisierung in Schutzgewahrsam genommen.

 

 


Tödlicher Verkehrsunfall auf der B16

Auf der B16 zwischen Münchsmünster und Ernsgaden hat sich heute gegen 17:30 Uhr ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet.

Ein 33-jähriger Kroate fuhr auf der Bundesstraße in Richtung Ingolstadt. Auf Höhe der Abzweigung Birkenheide kam er aus bislang unbekanntem Grund auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Alfa-Romeo. Der Kroate, der in Reichertshofen lebte, wurde bei dem Aufprall so stark verletzt, dass er auf der Stellt tot war.

Der Alfa-Romeo wurde aufgrund der Kollision noch gegen einen Audi geschleudert, der wiederum gegen ein weiteres Fahrzeug gestoßen ist. Dabei wurde der Audi-Fahrer leicht verletzt.

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, entstand an allen vier Autos Totalschaden in Höhe von ca. 68.000 Euro. Vor Ort waren neben der Polizei der Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehren aus Vohburg und Ernsgaden, die zur Stunde immer noch den Verkehr regeln, da die Bundesstraße beidseitig gesperrt ist.

„Gute Arbeit nur mit guten Tarifverträgen“
Aktion der ver.di Mitglieder am 14. Juni 2015 ab 14 Uhr beim BRK Kreisverband Pfaffenhofen – „Tag der offenen Tore“


Beschäftigte des BRK machen mobil, da sich ihr Arbeitgeber, das Bayerische Rote Kreuz bisher weigert mit ver.di eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes zu tarifieren.
ver.di hat den Manteltarifvertrag (MTV) gekündigt, um für die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Arbeitsverdichtung der vergangenen Zeit, die veränderten Strukturen und Rahmenbedingungen im Rettungsdienst erfordern eine Modernisierung des Manteltarifvertrages.
„Insbesondere geht es uns darum, Verbesserungen bei der Arbeitszeit, der Dienstplangestaltung, den Pausenregelungen und der Arbeitsbereitschaft durchzusetzen.“ so ver.di Gewerkschaftssekretären Arina Wolf. ver.di fordert aber auch Verbesserungen beim Entgelt und 30 Tage Urlaub für alle.
Auch die Situation im BRK Kreisverband Pfaffenhofen zeigt deutlich den enormen Handlungsbedarf bei der Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit, bei der Begrenzung von Überstunden und bei einer verlässlichen Dienstplangestaltung. „Die Mitarbeiter im Rettungsdienst Pfaffenhofen arbeiten 45 Stunden in der Woche. In der Altenpflege gibt es Beschäftigte mit über 400 Überstunden. Dienstpläne werden kurzfristig geändert.“ so eine Sprecherin von ver.di.
„Deswegen werden die Beschäftigten am ‚Tag der offenen Tore‘ auf ihre Situation aufmerksam machen und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen.“ ver.di Gewerkschaftssekretärin Arina Wolf hofft, dass die Beschäftigten für ihre Belange in der Bevölkerung viel Verständnis bekommen. „Letztendlich geht es um die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen.“

Siehe dazu auch BKK Pfaffenhofen zeigt Leistungsspektrum

 


 

Einbruch in Schweitenkirchen

 Am Dienstagnachmittag gegen 14.00 Uhr verschafften sich zwei unbekannte Täter unberechtigten Zugang in ein freistehendes Einfamilienhaus am Schweitenkirchener Südring. Ein Täter griff durch ein gekipptes Fenster neben der Eingangstüre hindurch, um so die Türklinke der Eingangstüre zu erreichen. Direkt nach der Eingangstüre wurden die Täter von einem 39-jährigen Hausbewohner auf frischer Tat ertappt. Die Täter flüchteten sofort aus dem Haus und flohen in südliche Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich, zu der auch Polizeihubschrauber eingebunden wurde, verlief ohne Erfolg.

Sachdienliche Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Pfaffenhofen unter der Telefonnummer (0 84 41) 80 95-0 entgegen.

 


 

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