Römische Schröpfgläser in der Mittagsvisite


  
Nächste Woche findet im Deutschen Medizinhistorischen Museum eine Mittagsvisite für Sehende und Blinde statt.

(ir) Am Dienstag, 19. September um 12:30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer inklusiven Mittagsvisite, die für Sehende und Blinde gleich gut geeignet ist. Museumsdirektorin Marion Ruisinger stellt die antiken Schröpfgläser aus der Museumssammlung vor, die zurzeit in der Sonderausstellung „Die Seele ist ein Oktopus“ zu sehen sind.

Diese kostbaren Glasobjekte stehen gut gesichert in einer Vitrine. Für blinde Teilnehmerinnen hält Marion Ruisinger gläserne Schröpfgläser aus moderner Produktion bereit, die in die Hand genommen und ausprobiert werden dürfen. Dies veranschaulicht zugleich das lange Beharrungsvermögen dieser Methode, die heute – nach über 2.000 Jahren – immer noch praktiziert wird. Nebenbei erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Wissenswertes zum Stand der Glasherstellung in der römischen Antike.

Anzeige


Blinde Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen keine sehende Begleitperson. An der Kasse steht eine Mitarbeiterin bereit, die sie, wenn gewünscht, gerne zum Ort der Mittagsvisite begleitet.

Die Mittagsvisite dauert eine halbe Stunde. Der Eintritt ist frei.







Zum Seitenanfang