Kostenlose Führung durch die Weltkriegsausstellung


 
Die Ausstellung im Reduit Tilly zum Ersten Weltkrieg ist die größte ständige Ausstellung zu dieser Thematik in Europa.

(ir) Die Sammlung des Museums ist deutschlandweit einzigartig und wird nicht nur in der Fachwelt intensiv wahrgenommen.

Die Führung will einen Überblick über das Museum geben, das sich dem Ersten Weltkrieg als einer Zäsur in der Geschichte Europas und weit darüber hinaus widmet. Die Vernichtungskraft der Armeen erreichte eine bis dahin unvorstellbare Dimension und erschütterte die Grundfesten der Alten Welt. Ursachen und Verlauf dieser Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts werden anhand ausgewählter Exponate ebenso veranschaulicht wie der zermürbende Alltag an der Front sowie das Leiden der Bevölkerung in der Heimat.
 
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Die abwechslungsreiche Ausstellung zeigt die vielen Facetten dieses Konfliktes, der Millionen von Menschenleben forderte und zu einer tiefgreifenden Veränderung in der europäischen Gesellschaft führte.

Die Führung am kommenden Sonntag, 4. Juni von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr ist kostenlos. Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten.

Treffpunkt ist an der Museumskasse im Reduit Tilly.







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Wer dablost’s im Juni?

Wer dablost’s im Juni?
 
Am 11. Juni sind in der erfolgreichen Show von Andreas Martin Hofmeir zu Gast: Chin Meyer, Josef Brustmann und Lizzy Aumeier.

(ir) Wenn der ECHO Klassik-Preisträger und Tuba-Virtuose Andreas Martin Hofmeir einlädt, lässt sich die Künstlerszene nicht lange bitten. So entstand seine überaus erfolgreiche Kleinkunst-Mixshow „Wer dablost´s?“, in der sich die hochkarätigen Gäste live auf der Bühne daran messen lassen, wie gut sie der übelriechenden Tuba-Antiquität „Rosalinde“ halbwegs annehmbare Töne entlocken.

Durch den ständigen Wechsel von schmissiger Musik, geschmiedetem Kabarett, gekonnter Artistik, tiefgründigem und amüsantem Talk sowie Interaktion mit dem Publikum entsteht eine pulsierende und abwechslungsreiche Show, die Publikum jeden Alters anspricht. Neben den Musikeinlagen der Gäste spielt Hofmeir selbst Tuba, gemeinsam mit der hauseigenen Show-Band SchutterNEUN Jazzorchester.

Wer dablost’s im Juni?

Am Sonntag, 11. Juni um 19:30 Uhr sind Chin Meyer, Josef Brustmann und Lizzy Aumeier zu Gast.

Der Hamburger Kabarettist Chin Meyer macht Halt in Bayern. Oftmals beschäftigt er sich mit politischen und gesellschaftskritischen Themen, die er mit satirischer Schärfe und dabei höchst unterhaltsam vorzutragen weiß. Durch regelmäßige Auftritte in Fernsehshows wie „Die Anstalt“ (ZDF) oder „Schlachthof“ (BR) dürfte sein Name vielen ein Begriff sein.

Hochkarätig geht es weiter mit Josef Brustmann. Mit schlauen Texten und frechen Liedern streift der Träger des Sonderpreises des Deutschen Kabarettpreises seit Jahren durchs bayerische Lebensunterholz. Vielen noch vom jüngst wiederbelebten „Bairisch Diatonischen Jodel-Wahnsinn“ bekannt, begeistert Josef Brustmann sein Publikum mit abstrusen Geschichten, die dem großen Karl Valentin zur Ehre gereichen.

Wer dablost’s im Juni?

Lizzy Aumeier, bekannt als Moderatorin und Gast von TV-Sendungen wie „Kabarett aus Franken“ und dem „Schlachthof“ im BR, ist grandiose Musikerin und Kabarettistin. Ihr Körper ist ihr Kapital („...und sie hat viel davon“ (Ottfried Fischer) und das Markenzeichen der „Barbie-Fehlpressung“, die ihr Publikum mit einer Mischung aus: „das Zwerchfell strapazierender, beißender Ironie, heißer Erotik, ausgefallenen Wortspielen und beispielhafter Musikalität“ in Entzückung versetzt.

Beginn ist am Sonntag, 11. Juni um 19:30 Uhr. Einlass ist um 19 Uhr.

Wer dablost’s im Juni?




Komische Oper wiederentdeckt


 
Mit „Belle Ciarle e tristi fatti“ wurde eine komische Oper von Johann Simon Mayr wiederentdeckt.

(ir) Die Internationale Simon-Mayr-Gesellschaft produziert die komische Oper (Farsa) von Johann Simon Mayr „Belle Ciarle e tristi Fatti“ (Süße Worte – bittere Fakten), die damit zum ersten Mal in Deutschland, in der Heimat des 1763 in Mendorf geborenen Komponisten, aufgeführt wird.

Die vergnügliche komische Oper wird am 2. September 2017 als Open-Air-Aufführung im Innenhof von Schloss Sandersdorf und am 4. September im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt zu erleben sein.

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt unter der Leitung von Andreas P. Heinzmann, ein junges Sängerensemble und ein junges Regie-Team (Kathi Buzin, Lisa Haselbauer) werden für ein hochwertiges spätsommerliches Vergnügen sorgen.

Erben oder Heiraten?
Dem Vater geht es ums Geld, seiner Tochter um die Liebe. Don Ciccio will die Mitgift seiner Tochter Dorina in die eigene Tasche stecken, er hat ihr Erbe wohl schon längst ausgegeben. Also soll sie einen Mann heiraten, der auf ihr Geld verzichten könnte: den Conte Meo. Aber Dorina liebt einen anderen, Medoro, und sieht auch überhaupt nicht ein, warum sie auf ihr Erbe verzichten und irgendeinen affigen Grafen heiraten soll.

Die Diener Peppino und Marianna denken sich eine ziemlich raffinierte Intrige aus, um Dorina zu helfen. Dorinas Liebhaber Medoro spielt einen falschen Advokaten, der sich als Interessenvertreter seines Nebenbuhlers ausgibt, Herrin und Dienerin tauschen die Rollen, um den Grafen Meo hinters Licht zu führen. Aber Menschen handeln nicht immer genau nach Plan, und so müssen alle immer wieder auf unerwartete Komplikationen reagieren – bis am Ende dann doch der richtige Ehekontrakt zustande kommt und alle, außer Graf Meo, über die Farce lachen können.

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Junges Regie-Team, junges Sängerensemble
Das Bühnenbild der Premiere im Innenhof von Schloss Sandersdorf wird die Schlosskulisse sein. Dekorationen wird es nicht geben – wie in der Commedia dell'arte-Tradition üblich.

Regisseurin Kathi Buzin und Kostümbildnerin Lisa Haselbauer „überblenden“ die Commedia dell'arte-Typen des 18. Jahrhunderts mit Versatzstücken unserer Zeit: Denn dass finanzielle Interessen und Liebesgefühle nicht immer in Einklang zu bringen sind, ist aktuell geblieben – und kann durchaus komische Seiten haben. Und wie vor 200 Jahren ist es vergnüglich dabei zuzusehen, wie Männer und Frauen, Väter und Töchter sich gegenseitig an der Nase herumführen und zu überlisten versuchen.

Es singen Christina Bernhardt, Sabrina Henschke, Karolina Plicková, Lemuel Cuento, Sven Fürst, Philipp Gaiser, Andreas Stauber

Andreas P. Heinzmann studierte in München, Paris und Innsbruck Dirigieren bei S. Celibidache und E. Seipenbusch, Musikwissenschaft und Philosophie. 2003 wurde er als Gastdirigent an „Münchens Kleinstes Opernhaus“ eingeladen, welches er seit 2006 als musikalischer Leiter prägt. In über 400 Aufführungen stand Heinzmann in mehreren preisgekrönten Produktionen am Pult in der Pasinger Fabrik. Zur „komischen Oper“ kamen die „Opera seria“ in eigenen Instrumentierungen für Kammerorchester, Kinderopern, Tanztheater und mehrere Gastspiele.

An der „Los Angeles Opera“ ist Heinzmann seit 2008 als „first assistant conductor“ von James Conlon tätig, und er hält regelmäßig Meisterkurse für Opernsänger am „Domingo-Thorton Young Artist Program“.

Als Chefdirigent leitet Heinzmann seit 12 Jahren das „Symphonische Orchester München-Andechs“, sowie die „Münchner Herbstakademie“. Heinzmann war unter anderem von 2000 bis 2003 Chefdirigent beim „Münchener Jugendorchester“, Gastdirigent beim „Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim“, dem „Orchestra of the Opera of Vancouver“, den „Münchner Bachsolisten“, der „Süddeutschen Philharmonie Konstanz“, dem „Ensemble Amadé“ (Wiener Symphoniker), dem „Strauss-Ensemble Linz“ (Bruckner Orchester Linz), an der „A. Everding -Theaterakademie“, dem „Stadttheater Ingolstadt“, beim „Georgischen Kammerorchester Ingolstadt“.

Katharina Buzin ist in München geboren, mit 16 führte sie zum ersten Mal Regie bei Dürrenmatts „Physikern“. Sie sammelte nach dem Abitur als Hospitantin und Regieassistentin Erfahrungen unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, der Theaterakademie „August Everding“ und am Residenztheater München. Von 2012 bis 2015 studierte sie Theaterwissenschaft und Pädagogik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Neben dem Studium leitete sie Schultheatergruppen und begleitete 2014 und 2015 die Carl-Orff-Festspiele in Andechs als Regieassistentin von Marcus Everding. Seit Ende 2015 ist sie Regieassistentin am Staatstheater Darmstadt. Im Dezember 2016 inszenierte sie in Landsberg das Weihnachtsmärchen „Melville, ein Engel für eine Stadt“, seit Anfang 2017 leitet sie die die Veranstaltungsreihe „Andechser Miniaturen“.

Lisa Haselbauer wurde in Fürstenfeldbruck geboren und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität Theaterwissenschaft. Erste Erfahrung im Kostümwesen sammelte sie während der Studienzeit im Rahmen der Werkstattinszenierung des Stückes „Öffentliche Unordnung“ von Évelyne de la Chenelière an der Studiobühne. Es folgten Hospitanzen am Schauspiel Leipzig, sowie die Tätigkeit als Garderobiere bei der Kinderserie Schloss Einstein in Erfurt. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums arbeitete sie als Kostümassistenz für die szenische Aufführung des Händel-Oratoriums „Jephtha“ (Regie: Susanne Frey). Den Sommer 2016 verbrachte sie als Garderobiere bei den Nibelungen-Festspielen in Worms, bevor sie im Herbst des gleichen Jahres das Spielzeitpraktikum der Kostümabteilung im Gärtnerplatztheater München antrat. Parallel dazu entwickelte und produzierte sie das Kostümbild zum Weihnachtsmärchen „Melvin – Ein Engel für eine Stadt“ in Landsberg und ist seither als freie Kostümbildnerin tätig.

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Aufführungen:
1. September: Generalprobe mit Einführung und Blick hinter die Kulissen ab 18:00 Uhr im Rahmen des Ingolstädter Ferienpasses im Innenhof von Schloss Sandersdorf

2. September: Premiere um 19:30 Uhr im Innenhof von Schloss Sandersdorf

4. September: Vorstellung um 19:30 Uhr im Festsaal Ingolstadt

22. September: Schülervorstellung in der Mehrzweckhalle der Ignaz-Günther-Grund- und Mittelschule Altmannstein

Kartenvorverkauf ab 3: Juni an den Ingolstädter Vorverkaufsstellen.







Den Abend im Museum ausklingen lassen


 
Neu ab Juni: Langer Freitag im Deutschen Medizinhistorischen Museum.

(ir) Gibt es einen schöneren Ort in Ingolstadt, um einen entspannten Sommerabend zu verbringen, als den Arzneipflanzengarten der Alten Anatomie? Wohl kaum. Deshalb lädt das Team des Deutschen Medizinhistorischen Museums zusammen mit dem Museumscafé „hortus medicus“ in diesem Sommer erstmals zum „Langen Freitag“ ins Museum ein – mit interessanten Themen, kurzen Führungen, guten Gesprächen, phantasievollen Kreationen aus dem Museumscafé und der passenden musikalischen Begleitung. Immer am ersten Freitag im Monat von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr und bei freiem Eintritt.

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Der erste lange Freitag am 2. Juni ist dem Thema „Kunst im Garten” gewidmet. Um 17:00 Uhr beginnt der Open Air Zeichen-Workshop mit Professor Günther Köppel. Mitmachen kann jeder, der schon immer gerne zeichnet oder Lust hat, wieder einmal mit dem Stift in der Hand die Welt zu betrachten. Als Motive bieten sich die vielfältigen Pflanzen im Museumsgarten an, aber auch das historische Museumsgebäude selbst, die lebendigen Szenen im Museumscafé oder der traumhafte Blick auf das Ingolstädter Münster. Professionelles Zeichenmaterial wird gestellt. Und wenn es dunkel wird, geht es mit Stirnlampen weiter!

Ab 19:00 Uhr präsentieren Professor Marion Ruisinger und die Kunsthistorikerin Maren Biederbick immer zur vollen Stunde Gemälde aus der Sammlung des Museums und berichten von der eben abgeschlossenen Umlagerung der Gemäldesammlung.

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Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Beate Fürbacher an der Harfe. Das Museumscafé „hortus medicus” serviert im Arzneipflanzengarten bunte Bowlen-Kreationen mit und ohne Alkohol. „Wir sind sehr gespannt, wie dieses neue Angebot bei den Ingolstädtern ankommt“, so Museumsleiterin Ruisinger. „Die wunderbare Atmosphäre im abendlichen Arzneipflanzengarten begeistert eigentlich jeden. Nur muss das Wetter mitspielen...“. Im Juli geht es dann weiter mit dem Thema „Bier im Garten“, im August steht der Lange Freitag unter dem Vorzeichen „Lyrik im Garten“.







Heilen mit Laser und Stoßwellen


 
Öffentliche Sonntagsführung durch die Dauerausstellung im Deutschen Medizinhistorischen Museum.  

(ir) Am kommenden Sonntag steht - wie an jedem ersten Sonntag im Monat - eine öffentliche Sonntagsführung durch die Dauerausstellung des Deutschen Medizinhistorischen Museums auf dem Programm.

Am Sonntag, 4. Juni um 15:00 Uhr bietet das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder eine öffentliche Sonntagsführung durch die Dauerausstellung an. Solange die „Alte Anatomie” mit der Dauerausstellung zur Geschichte der Medizin wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist, finden diese Führungen in dem Ausstellungsraum zur Medizintechnik statt.

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Diese von Christa Habrich konzipierte Ausstellung zeigt unter dem Schwerpunkt „Heilen mit Laser und Stoßwellen“, mit welchem Erfindergeist seit der Antike Operationen und Gerätschaften entwickelt worden sind, um die Harnsteine in den Griff zu bekommen – und sie lässt den verzweifelten Mut ahnen, mit dem die Kranken sich in Behandlung begaben. Sonja Stopschinski wird bei der Führung auch das Glanzstück der Dauerausstellung vorstellen, die große „Badewanne“ zum Zertrümmern von Nierensteinen aus dem Klinikum Großhadern – die weltweit erste Anlage dieser Art.

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Treffpunkt ist im Foyer des Neubaus. Die Führung dauert zirka 60 Minuten und die Führungsgebühr beträgt 2,50 Euro. (Bitte vorher an der Museumskasse zahlen.)

Eine vorherige Anmeldung zu der Führung ist nicht erforderlich.







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