Museumsfest im Stadtmuseum


 
Um Ritter und Burgfräulein geht’s am Dienstag und Mittwoch im Ingolstädter Stadtmuseum.

(ir) Am Dienstag, 30. Mai und Mittwoch, 31. Mai, findet von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr auf der Wiese vor dem Kavalier Hepp wieder das Museumsfest des Stadtmuseums für Schulklassen und Kindergärten statt. Wie lebte man im Mittelalter bei uns? Wie sah der Alltag eines Ritters und seiner Knappen aus? Womit vertrieben sich die Burgfräulein die Zeit? Wie befestigte man seine Burg und was aß man eigentlich?

Beim Museumsfest 2017 können die Kinder Antworten auf viele dieser spannenden Fragen finden! Die Wiese vor dem Kavalier Hepp verwandelt sich in ein mittelalterliches Lager. So wird die Zeit zum Leben erweckt, als Ingolstadt zu einer mächtigen Stadt heranwuchs. Die Schülerinnen und Schüler wandeln auf den Spuren unserer Vorfahren durch das Museum und über die Museumswiese und erproben und entdecken die Welt von damals.
 
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Anmeldungen für Schulklassen und Kindergärten sind ab sofort unter der Telefonnummer (08 41) 3 05-18 85 möglich.

Pro Aktivstation sind zirka 45 bis 60 Minuten einzuplanen. Für Themenführungen und Besuche bei den historischen Gruppen wie Stadtwache und Schaukämpfen zirka 30 Minuten. Gegen Mittag ist für alle Museumsfestbesucher das große Spektakulum geplant: Richtige Ritterspiele. Die Schulklassen und Kindergartengruppen werden nach dem Eingang ihrer Anmeldung den gewünschten beziehungsweise bestimmten Stationen zugewiesen. Die Zuteilung zu den verschiedenen Programmpunkten übernimmt das Museum.

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Die Kosten für alle kleinen und großen Besucher betragen 4 Euro pro Person. Um den Stau an der Museumskasse zu entzerren, bitte das Stadtmuseum darum, die Kosten der jeweiligen Schulklasse Klasse in Scheinen, nicht in Münzgeld, sofort nach Ihrem Eintreffen im Museum zu begleichen, sodass alle Klassen pünktlich um 9:00 Uhr mit dem Programm starten können. Wie jedes Jahr gibt es auch eine Verpflegungsstation von den Landfrauen, damit diejenigen, die ihr Pausenbrot vergessen haben, auch nicht hungern müssen.

Museumsfest im Stadtmuseum







Orgelmatinee um Zwölf in der Asamkirche



Das nächste Konzert im Rahmen der Orgelmatinee um Zwölf findet am kommenden Sonntag in der Asamkirche Maria de Victoria statt. 

(ir) Gespielt werden dann Stücke von Jan Pieterszoon Sweelinck, Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Sebastian Bach.

Es musiziert Christoph Schoener an der Orgel.

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Das Programm:

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621)
Fantasia chromatica

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate a-Moll Wq 70, 4

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium und Fuga D-Dur BWV 532







Wirtshaus-Musik bei der MittwochKlassik



Nächste Woche findet im Kamerariat ein Wirtshaus-Musik-Kabarett-Abend statt. Der Eintritt ist frei.

(ir) Zum Wirtshaus-Musik-Kabarett lädt die MittwochKlassik um halb Sieben am 31. Mai.
Seit 2010 unterhalten die „Gaudinockerl“ mit boarischen, frechen, witzigen, aber auch nachdenklichen Liedern. Eigene Kompositionen, die Missgeschicke aus dem täglichen Leben erzählen oder aktuelle Themen aufgreifen, stehen dabei im Vordergrund. Auch wird bekanntes Liedgut zum Teil aufgefrischt und neu arrangiert.

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Die Mischung aus Musik und lustigen Geschichten lässt kein Auge trocken.
Durch die Besetzung mit Steirischer Harmonika, Klarinette, Basstrompete, Bassposaune und mehrstimmigem Gesang erzeugen die Gaudinockerl einen unverwechselbaren Klang. Auf der Referenzliste stehen u.a. unvergessliche Aufritte beim „Oktoberfest in Hennenweidach“, „Wüdsaublosn in Irlahü“, diversen Büroeinweihungen oder dem besinnlichen „Adventsblosn in der Burg“ zu Nassenfels.

Ort des Geschehens ist das Musikzentrum Kamerariat, Hohe-Schul-Straße 4 in Ingolstadt.
Beginn ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.







Alf Lechner: Anfang und kein Ende



Am kommenden Sonntag findet eine Führung durch das Lechner Museum in Ingolstadt und den Skulpturenpark in Obereichstätt statt.

(ir) Am Sonntag, 28. Mai um 14:00 Uhr veranstaltet das Lechner Museum zum ersten Mal eine Führung durch die erst am 14. Mai eröffnete Ausstellung „Anfang und kein Ende“.

Anschließend, ab zirka 16:00 Uhr, bietet das Museum die Möglichkeit, den neu arrangierten Skulpturenpark auf dem Privatgelände Alf Lechners in Obereichstätt zu besichtigen.

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Die geologische und geschichtliche Bedeutung des Ortes Obereichstätt bietet Alf Lechner ein großartiges, inspirierendes Wohn- und Arbeitsumfeld. Auf dem ehemaligen, im 15. Jahrhundert gegründeten, Fürstbischöflichen und später Königlich Bayerischen Eisenhüttenwerksgelände hat er einen umfangreichen Skulpturenpark angelegt. Lechner ist es gelungen, seine Arbeiten im Einklang mit der Natur auf eindrucksvolle Weise zu präsentieren.

Die Veranstaltung dauert zirka drei Stunden und die Gebühr beträgt 7,50 Euro pro Person.
Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Lechner Museums, Esplanade 9, in Ingolstadt.

Ein weiterer Termin für eine Führung durch die aktuelle Ausstellung ist am 25. Juni um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist dann im Museum.

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Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Interesse an der Führung lediglich im Skulpturenpark Obereichstätt wird aber um telefonische Mitteilung unter den Rufnummern (08 41) 3 05-22 50 beziehungsweise (08 41) 3 05-22 52 gebeten.

Die Besichtigung des Skulpturenparks in Obereichstätt findet statt, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen.







Mittagsvisite als Praxisvisite



Die letzte Praxisvisite führt in das ländliche Südtirol des Jahres 1896.

(ir) Am kommenden Dienstag, 30. Mai um 12:30 Uhr findet im Deutschen Medizinhistorischen Museum zum letzten Mal eine Mittagsvisite in der Sonderausstellung „Praxiswelten“ statt.

Im Juni wandte sich ein 66-jähriger Mann an den Allgemeinarzt Franz von Ottenthal (1818-1899), um seine chronischen Gliederschmerzen behandeln zu lassen. Bei der Mittagsvisite erzählt Dr. Alois Unterkircher nicht nur Interessantes über die harten Arbeits- und Lebensbedingungen in diesem Gebirgstal. Am Beispiel dieses Patienten führt Unterkircher auch aus, dass Kranke nicht nur dem Rat eines Arztes vertrauten. Mitunter wandten sie sich in ihrer Not auch an „himmlische Helfer“.

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Zur Quelle:
Die Praxisjournale Franz von Ottenthals bilden aufgrund ihres großen Umfangs eine besonders interessante Quelle für die Arztpraxisforschung. Zwischen 1847 und 1899 entstanden 244 Journale, die heute im Südtiroler Landesarchiv in Bozen aufbewahrt werden. Die Krankenjournale wurden im Rahmen eines an der Universität Innsbruck angesiedelten Interreg III A-Projektes von 2002 und 2007 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Dietrich-Daum wissenschaftlich bearbeitet.
Beginn der Mittagsvisite ist um 12:30 Uhr und sie dauert zirka 30 Minuten. Der Eintritt ist frei.







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