Öffentliche Führung durch die „Praxiswelten



Am kommenden Freitagnachmittag findet im Deutschen Medizinhistorischen Museum eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Praxiswelten“.

(ir) Die Ausstellung „Praxiswelten. Zur Geschichte der Begegnung von Arzt und Patient“ gibt Einblick in acht Arztpraxen aus drei Jahrhunderten. Und mehr noch – sie zeigt auch, wie die Wissenschaftlerinnen, die diese Praxen untersucht haben, bei ihrem Forschungsweg vorgegangen sind: Am „Eingang” zu jeder der acht Praxen liegt die handschriftliche Praxisaufzeichnung des jeweiligen Arztes (in Reproduktion), die als Einstieg in die Forschung gedient hat.

Die Ausstellung beeindruckt durch eine Fülle von historischen Objekten, die nicht nur die Welt der Ärzte, sondern auch die ihrer Patienten illustrieren: Aderlasslanzette und Harnschauglas, Taschenuhr und Bügeleisen, Totenkrone und Himmelsglobus, um nur einige zu nennen.

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Die Führung gibt einen Überblick über die acht Ärzte und ihre Praxistätigkeit und stellt ausgewählte Patientengeschichten näher vor.

Die Führung am Freitag, 26. Mai beginnt um 15:00 Uhr und dauert zirka 90 Minuten. Zuzüglich zum Museumseintritt ist eine Führungsgebühr in Höhe von 3,75 Euro zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich







Buntes Programm in der Sing- und Musikschule



Tag der Straßenmusik, Tag der offenen Tür und Konzert der Simon Gospel Singers in der Simon-Mayr-Sing- und Musikschule.

(ir) Am letzten Mai-Wochenende ist die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule an verschiedenen Orten zu hören und kennenzulernen.

Am Samstag, 27. Mai, veranstaltet die Musikschule den Tag der Straßenmusik. Von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr spielen Schüler in der Fußgängerzone für Passanten, Touristen und für alle, die zwischendurch Musik genießen wollen.

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Am Sonntag, 28. Mai, öffnet die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr ihre Türen. Die Besucher, ob klein oder groß, können alle Instrumente ausprobieren und werden von den Fachlehrern beraten. Auch über die Kurse der musikalischen Früherziehung und der Eltern-Kind-Gruppen „Gemeinsam musizieren“ informieren die Lehrinnen die Interessenten. Die Anmeldungen für diese Kurse, die im kommenden Schuljahr beginnen, sind am Tag der offenen Tür möglich. Die genauen Termine der Kurse sind auch auf den Internetseiten der Musikschule zu finden.

Der Tag der offenen Tür wird um 11:00 Uhr mit einer Instrumentenvorführung eröffnet, die speziell für Grundschulkinder und solche, die es werden, konzipiert ist. Diese Instrumentenvorführung findet in der Aula der benachbarten Leo-von Klenze-Berufsschule statt. Dort schließt sich ein attraktives Rahmenprogramm an. Um 12:00 Uhr spielt das Streichorchester der Musikschule die Uraufführung des musikalischen Dramolets „Puput und Abubilla“. Walter Kiesbauer, einer der renommiertesten Theatermusiker im deutschsprachigen Raum, hat in dieser Komposition die Abenteuer von zwei befreundeten Wiedehopfen kindgerecht vertont. Um 14:00 Uhr spielt dann die Bigband der Musikschule fetzige Swingnummern.

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Zusätzlich zum Tag der offenen Tür veranstaltet die Musikschule noch ein Chorkonzert mit den Simon Gospel Singers um 17:00 Uhr in St. Augustin in der Ingolstädter Pettenkoferstraße 12. Nach mehr als einem Jahrzehnt wird Verena Huber, die erfolgreich den Gospelchor aufgebaut hat, die Leitung an ihren Nachfolger Joachim Scheibl abgeben. Das Konzert in St. Augustin ist ihr Abschlusskonzert mit Highlights aus zehn Jahren. Der Eintritt ist frei.







Sonntags?Kunst! im Museum für Konkrete Kunst



Immer am letzten Sonntag im Monat lautet im Museum für Konkrete Kunst die Antwort auf die Frage „Sonntags?“ – „Kunst!“.

(ir) Um 14:30 und um 17:30 Uhr laden Familienkurzführungen dazu ein, die Ausstellung „Out of Office. Büro-Kunst oder das Büro im Museum“ kennenzulernen.

Am kommenden Sonntag, 28. Mai, gibt es zudem um 15:00 Uhr einen Workshop mit Grafikdesigner Fabian Knöbl. Knöbl ist Begründer des „Analog Sonntags“. Das Kreativlabor des MKK wird zur Werkstatt, zum Spielzimmer und zur Ideenfabrik. Unter dem Motto „Der Computer bleibt aus!“ wird an diesem Nachmittag experimentiert, gezeichnet, gemalt, geschnitten, gesammelt, gebaut, gedacht, gespielt und geredet. Die alltägliche Sicht der Dinge soll durch Übungen geändert, Zusammenhänge aufgebrochen werden, um ihnen einen anderen Sinn zu geben. Das Potential von Alltags- und Büromaterialien wird ausgelotet und neue Anwendungsmöglichkeiten entwickelt.







Konzert zum 170. Todestag



Beim 6. Abokonzert des Georgischen Kammerorchesters liegt der Schwerpunkt auf Mendelssohn.

(ir) Das sechste Abonnementkonzert des GKO Ingolstadt ist ausschließlich Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) gewidmet. Damit erinnert das Orchester an den 170. Todestag des großen Komponisten.

Am Donnerstag, 1. Juni, kommen unter dem Motto „Was ist Leidenschaft?“ seine Konzertouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“ F-Dur op. 32 und das Konzert für Violine, Klavier und Orchester zu Gehör. Die Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 („Reformations-Sinfonie“) anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation rundet die Mendelssohn-Hommage ab.

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Solisten des Abends sind der Pianist William Youn und der Geiger Linus Roth, am Pult steht Chefdirigent Ruben Gazarian.

Konzerteinführung mit Marco Frei ist um 19:10 Uhr. Eine öffentliche Generalprobe findet diesmal nicht statt.

Für Robert Schumann war Felix Mendelssohn Bartholdy der „Mozart des 19. Jahrhunderts“, der die „Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt“. Sein Schaffen ist das zentrale Bindeglied zwischen der Noch-Klassik und einer subtilen Schon-Romantik. Diesem schöpferischen Profil entspricht auch das Doppelkonzert für Klavier, Violine und Streicher, das an diesem Abend in einer späteren Fassung mit Bläsern erklingt – die Bläserstimmen wurden erst kürzlich entdeckt. Es ist ein Jugendwerk Mendelssohns, das an Klänge und Mittel von Frédéric Chopin, Johann Sebastian Bach und Carl Maria von Weber erinnert. Auf Richard Wagner oder die Ton-Poeme von Richard Strauss weisen die Konzertouvertüren voraus, wie das „Märchen von der schönen Melusine“ op. 32 von 1833. Vorbild war Conradin Kreutzers Oper „Melusina“. Trotz Wagners häufiger Kritik an seinem Zeitgenossen offenbart nicht zuletzt die „Reformations-Sinfonie“ op. 107 von 1829/30 wie sehr Mendelssohn dennoch zum Vorbild Wagners avancierte. So geht das Gralsmotiv aus „Parsifal“ auf das „Dresdner Amen“ zurück, das bereits Mendelssohn im Kopfsatz seiner Sinfonie Nr. 5 verarbeitet. Dieses aufsteigende Motiv aus sieben Akkorden von Johann Gottlieb Naumann wird noch heute von den Dresdner Kapellknaben als Abschluss für die Fürbitte „Christus, erhöre uns!“ gesungen.

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Der südkoreanische, in München lebende Pianist William Youn zählt zu den wichtigen Mozart- und Chopin-Exegeten der Gegenwart. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy ist ein Komponist, der ihm sehr nahe steht. William Youn konzertiert international mit Klangkörpern wie dem Cleveland Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Mariinsky Theatre und dem Seoul Philharmonic Orchestra. Die Kammermusik verbindet ihn u.a. mit Nils Mönkemeyer, Sabine Meyer und Carolin Widmann.

Linus Roth studierte bei Zakhar Bron in Lübeck, in Zürich und bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München. Er konzertiert mit führenden europäischen Orchestern und ist ein gefragter Solist und Kammermusikpartner. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, gehören u.a. Gerd Albrecht, Herbert Blomstedt, Andrey Boreyko, Dennis Russell Davies, Ruben Gazarian, James Gaffigan und Anu Tali. Er spielt die Stradivari Dancla von 1703.

Das Konzert findet am Donnerstag, 1. Juni um 20:00 Uhr im Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters statt. Die Konzerteinführung mit Marco Frei beginnt um 19:10 Uhr.







Kinderatelier im Museum für Konrekte Kunst



Jeden Samstag, so auch am 27. Mai findet zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr das Kinderatelier im Museum für Konkrete Kunst statt. 

(ir) Während die Eltern ihren Wochenmarkt-Einkauf erledigen, tauchen die Kinder in die Welt der Kunst und der aktuellen Ausstellung ein. Diese wird in einer Führung spielerisch erlebt und anschließend werden die Kleinen in der Werkstatt zu Künstlern. Es darf selbst gestaltet und designt werden. Das Kinderatelier richtet sich an Kinder zwischen 5 und 10 Jahren.

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Das Kinderatelier findet jeden Samstagvormittag in Kooperation mit IN-City e.V. statt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an die Museumskasse unter mkk.kasse@ingolstadt.de, telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 3 05-18 75 oder direkt im Museum.

Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro. Jede Familie erhält ein cityticket im Wert von 2 Euro.







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