Kostenlose Führung durchs Bayerische Polizeimuseum



Im Turm Triva findet am Sonntagnachmittag eine kostenlose Führung statt.

(ir) Erstmals wird die Geschichte der Polizei in Bayern in einer Dauerausstellung präsentiert. Die Schau erstreckt sich von den Anfängen während der Revolutionsjahre 1918/19 über die Terrorherrschaft in der Zeit des Nationalsozialismus bis zu den Kämpfen um die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf in den 1980er Jahren.

Hunderte von Objekte geben einen Überblick über die abwechslungsreiche Geschichte der bayerischen Polizei, die zunächst noch paramilitärisch ausgebildet und ausgerüstet war, denn man glaubte, eventuell einen Bürgerkrieg niederschlagen zu müssen. Der Hitlerputsch des Jahres 1923 machte diese Notwendigkeit deutlich. Später zeigen unterschiedliche Biographien, wie sich Polizeibeamte mit dem Regime der Nazis arrangierten oder sich dagegen stemmten. Ein großer Teil der Ausstellung schließlich widmet sich der Zeit der Bundesrepublik, in der so wichtige Weichen gestellt wurden, wie die Freigabe des uniformierten Polizeidienstes für Frauen oder die Verdrängung des Dorfgendarmen durch die Funkstreifen in ihren Pkw.

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Die Führung gibt einen Überblick über die Dauerausstellung des Museums und will Anregungen geben, sich auf Entdeckungstour durch den Turm Triva zu begeben.

Die kostenlose Führung findet am Sonntag, 21. Mai von 14:00 Uhr bis zirka 15:30 Uhr statt. Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten. Treffpunkt ist an der Museumskasse im Turm Triva.







Händel und Tartini lauschen



In der Asamkirche Maria de Victoria findet wieder die gewohnte Orgelmatinee um Zwölf statt.

(ir) Das nächste Konzert im Rahmen der Orgelmatinee um Zwölf findet am kommenden Sonntag, um 12:00 Uhr in der Asamkirche Maria de Victoria statt.

Gespielt werden dann Stücke von Georg Friedrich Händel und Giuseppe Tartini.

Es musizieren:
Wolfgang Sieber (Orgel), Alexander Konjaev (Violine), das AsamCollegium sowie Victor Konjaev, (Violine und Leitung).

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Auf dem Programm stehen:
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Concerto d-Moll für Orgel und Orchester op. 7/4
HWV 309 (um 1740/46)

Giuseppe Tartini (1692-1770)
Concerto d-Moll für Violine, Streicher und Basso continuo D.45







Studenten dirigieren das GKO



Am nächsten Mittwoch haben Dirigier-Studenten die Gelegenheit, die Können mit dem Georgischen Kammerorchester unter Beweis zu stellen.

(ir) Seit einigen Jahren besteht eine enge Kooperation des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt mit den Dirigierklassen der Hochschule für Musik und Theater in München. Bei gemeinsamen Konzerten haben die jungen Dirigenten die Möglichkeit, von den Profimusikern des Orchesters zu lernen und gleichzeitig ihr bereits erlerntes Können unter Beweis zu stellen.

So auch bei der MittwochKlassik am kommenden Mittwoch, 24. Mai im Ingolstädter Musikzentrum Kamerariat, Hohe-Schul-Straße 4.

Auf dem Programm stehen dabei Werke von Edward Elgar, Bela Bartok und Leos Janacek.

Beginn ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.







Kick-Off für das 11. Ingolstädter Kurzfilmfestival



„A Wall is a Screen“, das Freiluftkino der besonderen Art gilt unter Ingolstädter Filmfans als das Event des vergangenen Jahres.

(ir) Totz Regen und kühler Witterung folgten letztes Jahr mehr als 100 Begeisterte dem cineastischen Stadtrundgang mit Film-Projektionen auf ausgewählten Hauswänden in der Ingolstädter Innenstadt. In diesem Jahr präsentiert 20minmax am 20. Mai um 21:15 Uhr eine Neu-Auflage des Open-Air-Events, und die Organisatoren versichern, sie hätten gutes Wetter bereits beantragt. Start ist wie im vergangenen Jahr vor dem Ingolstädter Stadttheater. Der Eintritt ist frei.

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„A Wall is a Screen“ ist Idee und Name einer Hamburger Künstlergruppe. Viele Innenstädte sind tagsüber geprägt vom Leben und Treiben der Läden und Büros. Nach Geschäftsschluss leeren sich die Zentren. Diese Pause im Leben der Innenstadt nutzt die Hamburger Künstlergruppe „A Wall is a Screen“ seit 2003 mit ihrem Konzept der Kurzfilmwanderung. Als Kombination aus Stadtführung und Filmnacht wandert eine Gruppe von Menschen durch die Innenstadt und macht Halt an geeigneten Projektionsorten. Dort werden Kurzfilme verschiedener Genres gezeigt. Ist ein Film zu Ende, zieht die Gruppe weiter zur nächsten weißen Wand. Die Filmauswahl ist abhängig von Projektionsort, den Themen der Stadt und korrespondiert mit den diesjährigen Schwerpunkten des Ingolstädter Kurzfilmfestivals.

Schon vor einigen Wochen reiste die Hamburger Künstlergruppe nach Ingolstadt und kundschaftete die Altstadt nach Routen und Wänden aus. „Was dabei herauskam, hat mich verblüfft“, berichtet der Festival-Leiter Marcel Aigner, „seit über 40 Jahren lebe ich hier und dachte, ich kenne die Altstadt, aber die Hamburger haben mich an Orte geführt, an denen ich noch nie war.“ Das verspricht ein spannender Spaziergang zu werden. Die genaue Route bleibt bis zuletzt geheim, nur der Startpunkt am Stadttheater ist klar.

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Mit dieser Auftaktveranstaltung startet das Kurzfilmfestival 20minmax 2017 in Ingolstadt. Bereits zum elften Mal ist die internationale Kurzfilmszene zu Gast in Ingolstadt. Der „Verein zur Förderung der Filmkultur Von der Rolle e.V.“ veranstaltet vom 25. Mai bis zum 4. Juni das Filmfest.







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Kulturtage in der Burg Nassenfels



Auch heuer finden in der Burg Nassenfels wieder die beliebten Kulturtage statt.

Knedl & Kraut – Lachlederne Wirtshausmusi


„Im Wirtshaus bin i wia z`Haus“ heißt ein alter Spruch. Das haben sich drei urbayerische Musiker zu Herzen genommen und touren in Krachledernen mit ihrer eigenen kleinen, urgemütlichen Wirtsstub’n „to go“ durch die Lande. Im Lauf des Abends schleppen sie über zwei Dutzend Instrumente auf die Bühne und servieren Kabarett und Gstanzl oder eben: Knedl und Kraut.

Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex klopfen Sprüch‘ am Stammtisch, singen freche Wirtshauslieder und spielen derart virtuos auf, dass buchstäblich die Hütte wackelt! Krachert und herrlich komisch kommt das daher und vor allem stimmgewaltig. Drei völlig unterschiedliche Charaktere spielen auf und ergänzen sich dabei perfekt.

Die drei Stammtischbrüder haben sich voller Inbrunst dem Kampf gegen das Stammtischsterben verschrieben und lassen die Tradition des Derbleckens, Singens und Musizierens im Wirtshaus auf originelle Art und Weise wieder aufleben. Gekonnt spannen sie auf einem wilden Sammelsurium an Instrumenten einen Bogen zwischen Alt und Neu: nebst Blas- und Quetschinstrumenten wird vom Schaufelcello über die Schubladengitarre bis zur Heugabel-E-Gitarre alles aufgefahren, was tönen kann.

Knedl & Kraut treten am Mittwoch 2. August um 20:00 Uhr auf. Einlass ist um 18:00 Uhr. Freie Platzwahl bei Bestuhlung. Tickets gibt es für 20 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr.


Fiddler’s Green – Devil’s Dozen
support: Mainfelt – Backwards around the sun


Jetzt schlägt's 13! Die sechs Teufelskerle von Fiddler’s Green haben sich nicht lumpen lassen und stellen nun nach drei Jahren Wartezeit ihr lang ersehntes 13. Studioalbum vor: ein verboten gutes Klangerlebnis, das deutlich macht, dass die Band mitsamt neuem Produzententeam neue Wege geht. Mit Jörg Umbreit und Vincent Sorg (Die Toten Hosen, In Extremo, Broilers) wurde in den legendären Principal Studios packendes Material aufgenommen, zerlegt und neu konzipiert, um ein teuflisches Dutzend brandneuer Songs auf einem Silberling zu verewigen, der sich in die Gehörgänge einbrennen wird.

So spürt man den Wind im Haar, wenn höllisch schnelle Songs das Fernweh nach der grünen Insel anheizen. Eingängig melancholische Balladen und Gute-Laune-Reggae sorgen für die nötige Atempause zwischendurch. Mal humorvoll, mal gesellschaftskritisch – die feurigen Rhythmen gehen direkt ins Blut und treiben einen an, bis die Schuhsohlen glühen, als sei der Leibhaftige auf dem Sprung! Voll rauer Energie präsentiert sich hier dämonischer Irish Speedfolk vom Feinsten. Ein Werk wie ein Pakt mit dem Teufel: verführerisch, aber ebenso lohnend – ein Glück, dass es nicht die Seele kostet!

Mainfelt aus dem Meraner Umland spielen Folk-Rock und sicherlich den schönsten Südtirols. Auf ihrem neuen Album haben sie sich eine Philosophie Bob Dylan zu eigen gemacht und das Touren als lebenswichtigen künstlerischen Atem erkannt: elementar für das Schreiben ihrer Songs. „Backwards Around the Sun“ heißt nun ihr neues Werk, auf dem dieses universelle Gefühl, dieser Lebensstil vom „Life on the Road“ in 13 Songs zu hören ist. Mainfelt nimmt die Fans mit auf Tournee. Um den Fans ein möglichst authentisches Konzertgefühl zu vermitteln, wurde das Album live im Little Big Beat Studio in Liechtenstein aufgenommen. Mainfelt selbst beschreiben ihre Musik als „handcrafted und „heart made“. Mit viel Liebe fürs Detail.

Fiddler’s Green treten an Donnerstag, 3. August um 20:00 Uhr auf. Einlass um 18:00 Uhr. Die Veranstaltung ist unbestuhlt. Tickets gibt es für 25 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr.

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Ringlstetter – Paris. New York. Alteiselfing

Ein musikalisch unterhaltsamer Road Trip mit Hannes Ringlstetter und seiner Band.
Hannes Ringlstetter nimmt sein Publikum auf seine ironisch liebevolle aber auch mal knorrig kraftvolle Art mit auf eine Reise in Geschichten und Liedern. Zusammen fahren sie über „La Gomera“ nach „New York City“ und von dort nach „Budapest“, weiter an den „Würstelstand“ nach Wien, lernen tanzen in „Paris“, treiben sich mit dem Künstler aber auch in heimischen Gefilden wie in der „Dorfdisco“ herum, besuchen „Oberammergau“ oder kehren ein im Wirtshaus bei der „Königin der Gastwirtschaft Marlene“, chillen am „Baggersee“ und landen schließlich wieder zuhause. Also Ringlstetters Heimat „Niederbayern.“ Das Publikum darf einsteigen und mitfahren. Eine große Unterhaltungsshow mit Hannes Ringlstetter mit seiner fulminanten Band.

Wer als Rock ’n’ Roller die Welt erobern will, muss sich hocharbeiten und da sind Auftritte in der Provinz unvermeidlich. Ob beim Stagediving auf der Open-Air-Bratwurstduft-Bühne oder auf dem Weinfest im pfälzischen Hinterland – Hannes RInglstetter lässt nichts aus. Der Musiker, Kabarettist und Moderator war auf Tournee in jedem Zipfel des deutschsprachigen Raums und kennt sich bestens aus mit den Gepflogenheiten und Sonderbarkeiten der anderen Landpomeranzen. Fortwährend von Rückschlägen und Selbstzweifeln geplagt nimmt’s Ringlstetter doch immer mit Humor, grantelt, witzelt und lästert, und am Ende geht doch alles gut.

Hannes Ringlstetter tritt am Freitag, 4. August um 20:00 Uhr auf. Einlass um 18:00 Uhr. Die Veranstaltung ist unbestuhlt. Tickets gibt es für 25 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr.


Willy Astor – Reim Time

Deutschlands wahrscheinlich berühmtester Verb-Brecher, Silbenfischer und Vers-Sager, wie er sich gerne nennt, stellt seine neuen Kreationen aus dem Flunkerbunker vor. Mit „Reim Time“ surft Willy Astor munter weiter auf der Schalk-Welle. Shakespeares Hamlet erfährt eine gastronomische Wiedergeburt in: „Omlett - ein Rührstück mit Eggschn“. Sein afrikanischer Reggae führt jeden Zuhörer aufs Glatteis und spätestens bei seinem „Seniorenmedley“ bleibt keine Bettpfanne trocken.

Da fragt man sich, wie viel Flausen muss dieser Mann im Kopf haben, um sich so etwas auszudenken? Längst hat Astor durch seine große Bandbreite bundesweit viele Fans: Jung und Junggebliebene lassen sich von diesem Unfug-Unternehmer im Kindischen Ozean beschelmen. Astor, ein Reimer, Sänger und Gitarrist, der seine Kunst als Handwerk begreift. Allein stehend und selbst redend das Credo vertritt: „I was made for laughing you“. Denn: „Wenn Humor, dann schon direkt vom Erzeuger“ - sprich, seine Geschichten kommen wie immer aus seinem Einfallsreich, ohne Ghostwriter - und das spürt man bis in die letzte Reihe.

Seine intelligente Albernheit verhindert den Ernst der Lage. Gerade in diesen Zeiten braucht die Welt lustige, aber auch nachdenkliche Lieder und Geschichten von solch nonkonformen Silbenfischern, wie er einer ist.
Hingehen! Freuwillig!

Willy Astor tritt am Samstag, 5.August um 20:00 Uhr auf. Einlass um 18:00 Uhr. Die Veranstaltung ist bestuhlt, freie Platzwahl. Tickets gibt es für 25 Euro zuzüglich vorverkaufsgebühr.

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Martina Schwarzmann – Gscheid Gfreid

Schon verrückt, was einem so alles einfällt, wenn man ein Salzkorn dabei beobachtet, wie es im Sonnenuntergang einen immer länger werdenden Schatten wirft. Auch mit "Gscheid gfreid", ihrem mittlerweile fünften Programm, verläßt Martina Schwarzmann die ausgetrampelten Pfade des Humors und geht sicheren Schrittes querfeldein. Die mit zahlreichen Kabarettpreisen ausgezeichnete Oberbayerin nimmt einen mit an Orte, an denen die Gedanken noch nie vorher gewesen sind, und wenn einem doch etwas bekannt vorkommt, kann es gut sein, dass man vielleicht gerade in sich geht und sich selbst wiedererkennt.

Ein Abend voller kluger Gedanken, schräger Geschichten und bisher ungesungener Lieder erwartet die Besucher und beim Heimgehen wird man sagen: "Heid hamma uns gscheid gfreid!" Die Ausnahmekabarettistin mit der Gitarre malt durch ihre Geschichten und Lieder Bilder in die Köpfe, mit denen man die eigenen Wände tapezieren möchten, selbst wenn man in einem Haus aus Zirbenholz wohnt.

Auch in ihrem neuen Programm "Gscheid gfreid" schafft Schwarzmann es mühelos, ihren Körper von der Mitte ausgehend zum Wackeln zu bringen ohne Sie zu berühren. Die 35-Jährige Unterhemdenträgerin kann mehr als nur "Haha". Sie ist die Meisterin des "Hihi", "Hoho", "OhUiBoaHoiÖhaAha"! Wer also wissen möchte, was einem so alles einfallen kann, wenn man ein auf dem Brotzeitbrettl liegendes Salzkorn dabei beobachtet, wie es im Sonnenuntergang einen immer länger werdenden Schatten wirft, der darf sich dieses unspektakuläre Spektakel nicht entgehen lassen! Martina Schwarzmann liebt das Normale, die Poesie des Alltags. Findet man Chamäleonwurst im Kühlschrank wieder? Leben dünne Menschen länger, weil sie bei einer Schießerei nicht so leicht getroffen werden?

Martina Schwarzmann tritt am Sonntag, 6. August um 20:00 Uhr auf. Einlass ist um 18:00 Uhr. Die Veranstaltung ist bestuhlt, es gilt freie Platzwahl. Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Tickets gibt es bei www.suedpolshop.de, Telefonnummer (0 89) 55 054 77 00, bei der Sparkasse Nassenfels, bei Tip am Wochenende, bei allen Geschäftsstellen des Donaukuriers und der Neuburger Rundschau und allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie www.muenchenticket.de







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