Medizin zur Zeit der Reformation


 
Abendvorträge im Deutschen Medizinhistorischen Museum mit Ausklang im Arzneipflanzengarten.

(ir) „500 Jahre Reformation” – dieses Thema ist derzeit omnipräsent. Was dabei oft zu kurz kommt: Die Zeit der Reformation war auch für die Medizin und die Naturwissenschaften eine Zeit des Umbruchs, der Zweifel und neuer Herausforderungen. Der Buchdruck ermöglichte die rasche Verbreitung kritischen Gedankengutes; Anatomie und Botanik erhielten durch reich bebilderte Lehrbücher eine neue wissenschaftliche Basis; die Entdeckung der Neuen Welt brachte nicht nur exotische Pflanzen, Tiere und Mineralien nach Europa, sondern auch eine neue Krankheit: die Syphilis.

Das Deutsche Medizinhistorische Museum lädt zu einer kleinen Vortragsreihe ein, die sich an vier Abenden den Themen Botanik, Buchdruck, Alchemie und Syphilis widmet. Nach den Vorträgen besteht jeweils die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk im Arzneipflanzengarten mit den Referenten und den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen – oder auch einfach die wunderbare abendliche Atmosphäre der barocken Gartenanlage zu genießen.

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Den Auftakt zu der Vortragsreihe macht am Mittwoch, 21. Juni, um 19:00 Uhr Professor Kärin Nickelsen mit dem Thema „Botanik. Gelehrte Praktiken und neue Empirie“. Zur Zeit der Reformation waren Medizin und Botanik nämlich noch eng miteinander verbunden. Berühmte Ärzte und Mediziner, wie etwa der in Ingolstadt tätige Leonhard Fuchs (1501-1566), sind zugleich bekannt für ihre wichtigen Beiträge zur Pflanzenkunde in dieser Zeit. Der Vortrag zeigt an Beispielen, wie Fuchs und andere sich um eine grundlegende Erneuerung der Botanik bemühten, dabei aber keinesfalls radikal mit den Praktiken und dem Wissen etablierter Autoritäten brechen wollten.

Beginn ist um 19:0 Uhr. Der Vortrag dauert zirka 60 Minuten. Der Eintritt ist frei.

Kärin Nickelsen ist Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der LMU München. Sie hat sich mit Arbeiten zur Geschichte der Biologie, insbesondere der Pflanzenwissenschaften, profiliert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die botanischen Abbildungen um 1800 und die experimentelle Forschung im 19. und 20. Jahrhundert.

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Vorschau auf die weiteren Termine:
Mittwoch, 28. Juni: Buchdruck, mit Heidrun Osterer, Basel
Mittwoch, 5. Juli: Alchemie, mit PD Dr. phil. Jens Soentgen, Augsburg
Donnerstag, 13. Juli: Syphilis, mit Prof. Dr. med. Marion Ruisinger, Ingolstadt







Arbeitsplatz auch Lebensraum


 
Saskia Groneberg präsentiert im MKK ihr Buch und leitet anschließend einen Workshop an.

(ir) Am kommenden Dienstag, 20. Juni, lädt das Museum für Konkrete Kunst von 19:00 Uhr bis zirka 22:00 Uhr zu einer Buchvorstellung ein, in deren Anschluss die Besucher selbst aktiv werden können. Saskia Groneberg, die momentan ihre Fotoserie „Büropflanzen“ in der Ausstellung „Out of Office. Büro-Kunst oder das Büro im Museum“ im MKK zeigt, stellt ihre Publikation zu dieser Arbeit vor und leitet einen Workshop an.

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Die Künstlerin fängt in ihrer Serie Bürovegetation ein und macht damit sichtbar, dass der Arbeitsplatz auch ein Lebensraum sein kann. Manches Grün wird dort gehegt und gepflegt, andere Pflanzen bahnen sich eigenmächtig ihren Weg durch die Arbeitswelt, die sonst doch vor allem von Regularien bestimmt ist. Beide Formen haben ihren Platz in den schwarz-weiß-Fotografien von Saskia Groneberg. Ihre Motive erkennen die Museumsbesucher sicherlich auch aus ihrer Büroumgebung wieder. Nicht zuletzt aus diesem Grund können sie sich beim Workshop der Künstlerin bestens einbringen.

Eine vorherige Anmeldung per Mail an kunstvermittlung@ingolstadt.de ist erforderlich
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.







Kinderatelier zu „Out of office“


 
Jeden Samstag, so auch am 17. Juni, findet zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr das Kinderatelier im Museum für Konkrete Kunst statt. 

(ir) Während die Eltern ihren Wochenmarkt-Einkauf erledigen, tauchen die Kinder in die Welt der Kunst und der aktuellen Ausstellung ein. Diese wird in einer Führung spielerisch erlebt und anschließend werden die Kleinen in der Werkstatt zu Künstlern. Es darf selbst gestaltet und designt werden. Das Kinderatelier richtet sich an Kinder zwischen 5 und 10 Jahren.

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Das Kinderatelier findet jeden Samstagvormittag in Kooperation mit IN-City e.V. statt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an die Museumskasse unter mkk.kasse@ingolstadt.de, telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 3 05-18 75 oder direkt im Museum.

Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro. Jede Familie erhält ein cityticket im Wert von 2 Euro.







Museumsöffnungszeiten an Fronleichnam


 
An Fronleichnam haben die Ingolstädter Museum zu geänderten Zeiten geöffnet.

Fronleichnam, 15. Juni:

• Stadtmuseum Ingolstadt: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
• Dokumentationsstätte Marieluise Fleißer: geschlossen
• Bauerngerätemuseum Hundszell: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
• Deutsches Medizinhistorisches Museum: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
• Museum für Konkrete Kunst: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
• Asamkirche Maria de Victoria: 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr
• Lechner Museum: 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
• museum mobile: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
• Bayerisches Armeemuseum (Neues Schloss), Museum des Ersten Weltkriegs (Reduit Tilly) und das Bayerische Polizeimuseum (Turm Triva): 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr







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Harry G kommt nach Neuburg


 
Der Comedian kommt am 8. Oktober mit seinem neuen Programm #HarrydieEhre in die Neuburger Parkhalle.

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(ir) Seine Auftritte sind erfrischend bissig, sein bayerischer Grant zuweilen politisch unkorrekt und seine viralen Videoclips längst Kult: Markus Stoll alias Harry G erspielte sich innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in der deutschen Comedy und Kabarett Szene und sorgt auch über die bayerischen Landesgrenzen hinweg bereits für Furore.

Angefangen hat alles mit amüsanten Videos in den sozialen Medien, die sich innerhalb kürzester Zeit zum viralen Selbstläufer entwickelt haben. Sie handeln von Alltagsthemen und -begegnungen, die sich Harry G zwingend von der Seele meckern muss und glänzen durch intelligenten Witz und eine scharfe Beobachtungsgabe. Über 80 Millionen Mal wurden seine Clips bisher angeschaut; über 370.000 Fans folgen Harry G auf Facebook. Als zeitgemäßer Botschafter bayerischer Lebensart startete Harry G Mitte 2014 mit seinem ersten Bühnenprogramm „Leben mit dem Isarpreiß“ durch. Auf süffisante Art, mit brillanten Parodien sowie einer ordentlichen Portion bitterböser Satire schildert er seine ganz eigene Sicht der Dinge über das Leben in der bayerischen Landeshauptstadt.

Ohne Rücksicht auf Verluste hält er seinem Publikum den Spiegel vor und bringt dabei so manche Absurdität zu Tage. Seine grantigen Schimpftiraden glänzen durch intelligenten Witz und eine ordentliche Portion bitterböser Satire, bleiben aber immer menschlich. Denn am Ende möchte er nur eins: „Die Wahrheit sagen“.

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Das Publikum feiert ihn dafür: Mehr als 180 Aufführungen – darunter drei Mal im ausverkauften Circus Krone in München – machen Harry G zu einem der erfolgreichsten Kabarett und Comedy Senkrechtstarter der letzten Jahre. Die live DVD zu „Leben mit dem Isarpreiß“ wurde 2016 im Münchener Kesselhaus aufgezeichnet. Im Juli 2016 feierte das Programm „Leben mit dem Isarpreiß“ im ausverkauften Arena-Zelt auf dem Tollwood Sommerfestival 2016 Dernière.

Seit Herbst 2016 ist er mit seinem neuen Bühnenprogramm #HarrydieEhre in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour und erneut seziert der bayerische Kult-Grantler die Eigenheiten seines Umfeldes und dessen Lebewesen.

Ob der Typ in der ersten Reihe, die A bis C Prominenz oder Trends und Traditionen: Mit der Schnelligkeit einer Echse schnappt er sich aus jeder sich bietenden Situation Themen heraus um sie auf der Bühne ungeniert in Einzelteile zu zerlegen. Selbstironisch, geistreich und fuchsteufelswild – die temperamentvollen Tiraden von Harry G sind nichts für Zartbesaitete.

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Neben der BR Comedy-Sendung „Grünwald Freitagscomedy“ ist Harry G auch als Schauspieler aktiv. Seit Herbst 2016 spielt er in der erfolgreichsten ZDF Vorabendserie „Rosenheim Cops“ den windigen Freddy Hautzenberger und als Nibbsy kocht er bei der ARD Kultserie „München 7“ auf. Des Weiteren begannen im Spätsommer 2016 die Dreharbeiten zu seiner eigenen Comedy-Serie „Harry die Ehre“ in Zusammenarbeit mit Chestnut Films.

Harry G-Darsteller Markus Stoll ist gebürtiger Regensburger und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit am Schliersee. Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck und Buenos Aires. Seit 2006 lebt der heute 36-Jährige in München. Zu seinen Hobbies zählen Eisbach-Surfen, FreeSki und Mountainbiken. Er bewundert Gerhard Polt und Fredl Fesl und ist Fan von Helge Schneider und Harald Schmidt. Sich selbst sieht Markus Stoll als zeitgemäßen Bayern, für den Tradition und Moderne (fast) keine Gegensätze sind.

Harry G kommt am 8. Oktober 2017 um 19:00 Uhr in die Neuburger Parkhalle.

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