Foto: Gert C. Möbius Design

Nach dem Erfolg von „Dylan – The Times They Are A-Changin’“ präsentiert Heiner Kondschak mit „Rio Reiser – König von Deutschland“ erneut eine musikalische Biografie, ein Rockmusical, das vom Leben eines der berühmtesten deutschsprachigen Rocksänger und seiner Kultband erzählt. Rio Reiser war der Frontmann, Sänger und Haupttexter der Agrit-Rock-Band „Ton Steine Scherben“, die sich 1970 in Berlin gründete. Die Musik diente den vier jungen Musikern als Sprachrohr für den Widerstand gegen das bestehende Gesellschaftssystem und als „die“ Band für Hausbesetzungen und Demonstrationen haben sie Zeitgeschichte geschrieben und wurden zum Soundtrack einer Generation zu Zeiten der RAF und APO.

Heiner Kondschaks musikalischer Abend begleitet die Band vom überraschenden Durchbruch 1970 nach ihrem Festival-Auftritt neben Jimmy Hendrix, über den finanziellen Ruin und den Wegzug aus Berlin bis hin zur Auflösung der Band 1985.

Rio Reiser sang sozialkritisch von Politik, Freiheit und Gerechtigkeit mit Liedern wie: „Macht kaputt was euch kaputt macht“, „Keine Macht für Niemand“, „Alles Lüge“ und „Die letzte Schlacht gewinnen wir“. Er sang aber auch von Liebe, Sehnsucht und Träumen mit Liedern wie: „Junimond“, „Ich denk an dich“ und „Halt an deiner Liebe fest“. Nach der Auflösung der Band startete er mit einer Solokarriere nochmals richtig durch – wird zum gefeierten „König von Deutschland“.

Das Stück erzählt die Geschichte der „Scherben“, von ihren Konzerten, dem Leben in der Kommune, und Rios Coming-Out zu einer Zeit in der Homosexualität noch strafbar war, den Konflikten innerhalb der Band und der Vermischung von Leben und Kunst, von Musik und dem unerbittlichen Kampf für Utopien. Es entwirft zudem ein Stimmungsbild der damaligen Bundesrepublik und wird damit zu einem Stück westdeutscher Geschichte. In „Rio Reiser – König von Deutschland“ werden der Sänger und seine Band wieder lebendig – im Zentrum steht dabei die Musik, die live von den Schauspielern und einer Band gespielt und gesungen wird.

Premiere ist am Donnerstag, 25. Juni um 20:30 Uhr auf der Freilichtbühne im Turm Baur

Weitere Termine:
Freitag, 26. Juni 2015 um 20:30 Uhr
Samstag, 27. Juni 2015 um 20:30 Uhr
Mittwoch, 1. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Freitag, 3. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Samstag, 4. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Montag, 6. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Dienstag, 7. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Donnerstag, 9. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Samstag, 11. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Mittwoch, 15. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Freitag, 17. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Samstag, 18. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Dienstag, 21. Juli 2015 um 20:30 Uhr
Donnerstag, 23. Juli .2015 um 20:30 Uhr
Samstag, 25. Juli 2015 um 20:00 Uhr (zum letzten Mal)

 

 


 


Das Stadttheater Ingolstadt sucht Teppiche für eine neue Produktion   

Am 25. Juni 2015 feiert die diesjährige Freilichtproduktion „Rio Reiser - König von Deutschland“ Premiere. Nach dem großartigen Erfolg von „Dylan - The Times They Are A-Changin‘“ inszeniert Heiner Kondschak erneut eine musikalische Biografie am Stadttheater Ingolstadt.

Für diese Inszenierung um den Frontsänger der Revolutionsband der 70er Jahre „Ton Steine Scherben“, sucht das Stadttheater ab sofort Teppiche jeglichen Materials, Farbe und Beschaffenheit. Sollte sich auf dem ein oder anderen Dachboden noch ein Teppich, Läufer oder Vorleger verbergen, wäre das Stadttheater sehr dankbar, wenn diese für die Produktion gespendet werden. Gerne holt das Stadttheater diese auch direkt vor Ort ab.

Für Terminvereinbarungen zur Abholung oder Rückfragen steht das Technische Büro unter (08 41)  305-4 71 21 / -4 71 22 oder andrea.schulz@ingolstadt.de gerne zur Verfügung.

 

 


 


Bei den Mülheimer Theatertagen 2015 wurde die Produktion „Ein Känguru wie Du“ vom Jungen Theater des Stadttheaters Ingolstadt mit dem Preis der Jugend-Jury ausgezeichnet. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr im Rahmen der Theatertage eine Jury aus fünf jugendlichen Mitgliedern.
Der bereits zum fünften Mal verliehene „KinderStückePreis“ ging an Carsten Brandau für sein Stück „Dreier steht Kopf“.

Für die Eröffnung der laufenden Spielzeit hat der Autor Ulrich Hub im Auftrag des Stadttheaters das Stück „Ein Känguru wie Du“ geschrieben. Dieses verhandelt das Thema „Schwulsein“ für die Altersgruppe der Grundschulkinder ab acht Jahren auf unverkrampft amüsante Weise, ohne zu moralisieren und zu werten. Als zwei kleine Raubkatzen erfahren, dass ihr Trainer schwul ist, laufen sie panisch davon. Auf ihrer Flucht begegnen sie Django – einem boxenden Känguru. Die beiden Raubtiere sind enorm beeindruckt von ihm, weil er stark, männlich und sportlich ist und glauben, sich verhört zu haben, als dieses coole Tier ihnen erklärt, dass es schwul ist. Langsam dämmert es den beiden, dass es so etwas wie „typisch schwul“ vielleicht gar nicht gibt, und dass sie ihre Vorurteile und Ängste über den Haufen werfen müssen, um dem Känguru zu helfen und ihren Trainer zurückzugewinnen. Hubs Stück ist kein Aufklärungstheater, es zeigt nur andere Formen „menschlicher“ Beziehungen und Verhaltensweisen. Soll doch jeder sein, wie er will!

 

 


 

Am 29. Mai erscheint mit „Currency Of Man“ das vierte Studioalbum von Melody Gardot. Dabei präsentiert die ECHO-Gewinnerin eine packende Mixtur aus Jazz, Soul, Gospel und Funk. Am 8. November gastiert Gardot bei den Ingolstädter Jazztagen. Tickets für das einzige Konzert in Bayern sind im Vorverkauf ab 45 Euro erhältlich.

Am 29. Mai veröffentlicht der Ingolstädter Jazztage-Star Melody Gardot ihr mit Spannung erwartetes neues Album. „Currency Of Man“ heißt das von Larry Klein (Joni Mitchell) produzierte Werk. Die zehn neuen Songs zeigen eine gereifte, stilistisch erweiterte Künstlerin auf dem Zenith ihres Könnens. Neben intensiven Jazz-Songs präsentiert die aus Philadelphia stammende ECHO-Gewinnerin erstmals auch schweißtreibende Soul-, Gospel- und Funk-Tracks. Im Mittelpunkt der exzellenten Arrangements: die charismatische, rauchige Stimme der zierlichen Sängerin.
„Jedes Album gleicht einer Reise und diesmal habe ich in mehrerlei Hinsicht einen Sprung ins Ungewisse gewagt“, sagt  Melody Gardot. Auf Reisen hat sich die Künstlerin inspirieren lassen – in Europa, in Marokko, aber auch in Argentinien und Brasilien. Ihre gesammelten Reiseerfahrungen und Betrachtungen hat sie in unwiderstehliche Songs verpackt und diese in Studios in Los Angeles und Paris aufgenommen – mit Unterstützung der weltbesten Musiker, wie: Drummer Vinnie Colaiuta (Sting, Jeff Beck), Gitarrist Dean Parks (Steely Dan), Organist Larry Goldings (James Taylor) und den legendären Bläsern Gary Grant und Jerry Hey (Quincy Jones, Toto, Michael Jackson). Der vielfache Grammy-Gewinner Larry Klein (u.a. Joni Mitchell, Herbie Hancock) führte – wie schon beim über 1,5 Millionen Mal verkauften Album „My One And Only Thrill“ – als Produzent erneut Regie.
Melody Gardot kam über schmerzhafte Umwege zur Musik: 2003 erlitt die aus Philadelphia stammende Sängerin und Songschreiberin einen schweren Verkehrsunfall. Teil der Rekonvaleszenz war eine Musiktherapie. Bereits im Krankenhaus entstanden die ersten Lieder ihrer 2005 erschienen EP „Some Lessons: The Bedroom Sessions“. Ein Jahr später veröffentlichte sie ihr autobiografisch gefärbtes, weltweit von der Kritik hoch gelobtes Debüt-Album „Worrisome Heart“. Ihr 2009 erschienenes zweites Album „My One and Only Thrill“ bescherte ihr den Durchbruch; es wurde dreifach für den Grammy nominiert und erhielt zudem einen ECHO Jazz. Seitdem zählt Melody Gardot zu den wichtigsten und erfolgreichsten Künstlern im zeitgenössischen Jazz.
Mit ihrem neuen Album gastiert Melody Gardot am Sonntag, den 8. November bei den Ingolstädter Jazztagen. Tickets für das einzige Konzert in Bayern sind im Vorverkauf ab 45,00 Euro (zzgl. Gebühren) erhältlich.
Alle Informationen über die Ingolstädter Jazztage 2015 finden sich unter www.ingolstaedter-jazztage.de

 


 

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