Weil ein Anhänger-Gespann zu schnell unterwegs war, kippte der Hänger und die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. 

(ir) Ein 45-jähriger Mann aus Wolnzach fuhr am Donnerstag gegen 16:30 Uhr mit seinem Gespann aus Zugfahrzeug und Anhänger auf der Kreisstraße PAF 10 aus Richtung Wolnzach nach Rudertshausen. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit brach sein Anhänger in einer leichten Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn aus und kippte um. Dabei kollidierte der Anhänger mit einem entgegenkommenden Lastwagen, der von einem 31-jährigen Fahrer aus Zolling gesteuert wurde.

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Bei dem Zusammenstoß wurde der Hänger nach rechts in den Graben geschleudert und blieb dort liegen. Das Nissan-Zugfahrzeug prallte gegen einen Telefonmasten. Die Ladung des Hängers, zirka 1.000 Liter Zuckerrübenmelasse verteilte sich auf der Fahrbahn. „Verletzt wurde niemand, jedoch entstand hoher Sachschaden von insgesamt knapp 50.000 Euro“, so ein Sprecher der Geisenfelder Polizei. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wolnzach und Gebrontshausen waren mit zirka 18 Einsatzkräften vor Ort und reinigten die Fahrbahn. „Während der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung war die Kreisstraße zeitweise komplett gesperrt“, so der Polizeisprecher abschließend.







Hoher Beuteschaden


 
Ein Unbekannter bricht in eine Werkstatt in Ilmendorf ein und lässt zwei Motorsägen und eine Handkreissäge mitgehen.

(ir) Zwischen Dienstag und Donnerstag hat ein bislang unbekannter Täter aus einer Werkstatt eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Ilemdorfer Ringstraße zwei Motorsägen sowie eine Handkreissäge gestohlen. Augenscheinlich gelangte der Täter über eine Nebentür in die Werkstatt. Der Gesamtwert der gestohlenen Maschinen beläuft sich laut Polizei auf über 2.000 Euro.

Hinweise zur Ergreifung des Täters nimmt die Geisenfelder Polizei unter der Telefonnummer (0 84 52) 7 20-0 entgegen.







Einbrecher scheitert an Vorhängeschloss


 
Ein Unbekannter wollte in eine Maschinenhalle in Ilmendorf einsteigen. Doch das Schloss hielt seinem Einbruchsversuch stand.

(ir) Vermutlich unter Zuhilfenahme eines Brecheisens versuchte ein bislang unbekannter Täter in der Zeit von Dienstag auf Mittwoch das Vorhängeschloss am Tor einer Maschinenhalle am Ilmendorfer Kapellenweg aufzuhebeln. Doch sein Vorhaben scheiterte. Das Vorhängeschloss wurde aber bei dem Aufbruchsversuch komplett beschädigt und musste ersetzt werden. Die angebrachten Metallbänder wurden vom Täter erheblich verbogen. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 50 Euro.

Hinweise zum Täter nimmt die Geisenfelder Polizei unter der Telefonnummer (0 84 52) 7 20-0 entgegen.







Landwirt (44) bricht sich Finger


 
Von einem Gülleanhänger bricht eine Achse und er kippte ins Bankett. Dabei liefen 18.500 Liter Gärreste aus. Der Traktorfahrer wurde bei dem Unfall verletzt.

(ir) Ein 44-Jähriger Landwirt aus Scheyern fuhr am Mittwochnachmittag gegen 15:50 Uhr mit seinem Traktor und einem Gülleanhänger auf der Kreisstraße PAF 22 von Oberlauterbach in Richtung Niederlauterbach. Plötzlich löste sich eine Achse des Anhängers und er begann unkontrolliert nach rechts ins Bankett zu ziehen. Der Traktorfahrer bremste sein Gespann ab und versuchte so den Anhänger unter Kontrolle zu bringen. Dabei wurde der Traktor ausgehebelt und angehoben.

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Der Anhänger blockierte, stellte sich quer und kippte in das Bankett. Dabei ergossen sich rund 18.500 Liter Gärreste aus einer Biogasanlage über die Fahrbahn und in das Bankett. Der Traktorfahrer wurde bei dem Unfall leicht an der rechten Hand verletzt. Vermutlich hat er sich einen Finger gebrochen. Außerdem hatte er eine Beule an der Stirn. Der Landwirt wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

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Das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt wurde von der Geisenfelder Polizei über den Vorfall verständigt. Nach deren Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Bach „Niederlauterbach“ nicht von der Gärflüssigkeit verunreinigt wurde. Die kontaminierten Grünflächen wurden nach Rücksprache mit dem Pfaffenhofener Landratsamt sowie dem Ingolstädter Wasserwirtschaftsamt großflächig Abgetragen. Auch die Fahrbahn wurde gereinigt.







Jetzt ist er seinen Führerschein los


 
Mit 1,44 Promille hatte ein Autofahrer deutlich mehr Alkohol im Blut, als es der Gesetzgeber erlaubt. Jetzt darf er erst einmal zu Fuß gehen.

(ir) Am Dienstagabend gegen 22:40 Uhr stoppte eine Streife der Geisenfelder Polizei auf der Staatsstraße 2335 einen 52-jährigen Autofahrer. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem Angehaltenen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein am Kontrollort durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann einen Wert von 1,44 Promille. Daraufhin wurde dem 52-Jährigen die Weiterfahrt untersagt. Außerdem brachten ihn die Polizisten in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo ihm Blut abgenommen wurde. Danach stellten die Polizisten den Führerschein des Mannes sicher. Den Autofahrer erwartet jetzt Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.







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