Bundespolizisten erlösten angefahrene Tiere


 
Zweimal innerhalb von 48 Stunden erlösten Bundespolizisten mit ihren Pistolen von S-Bahnen angefahrene Tiere von ihren Leiden.

(ir) Am Montagnachmittag wurde von Bahnmitarbeitern ein von einer S-Bahn erfasster Dachs im Bereich der Bahnstrecke Weßling - Gilching gemeldet. Eine Streife der Bundespolizei fand den Dachs noch lebend neben dem Gleis liegend vor. Aufgrund der schweren Verletzungen erlösten die Beamten den Dachs durch einen Schuss aus der Dienstwaffe von seinen offensichtlichen Leiden.

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Am Mittwochnachmittag informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn über ein von einer S-Bahn auf freier Strecke zwischen Germering und Geißenbrunn angefahrenes Reh. Auch dort fanden die Beamten der Bundespolizei das gesuchte Tier noch lebend neben den Gleisen vor. Die Ricke, auch Geiß genannt, wurde mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe eines Beamten von seinen Leiden erlöst. „Aufgrund der Absuche mussten zwischenzeitlich gegen 16:00 Uhr die Gleise kurzfristig gesperrt werden“, so ein Sprecher der Bundespolizei. Und er fügte hinzu: „Dadurch war aber zu keinen betrieblichen Auswirkungen gekommen. In beiden Fällen wurde jeweils der Jagdpächter informiert, der sich der Beseitigung der Tiere annahm.“







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