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Mit Spaß schwimmen lernen


 
Um sich im Wasser angstfrei und sicher bewegen zu können, ist es wichtig, früh mit der Wassergewöhnung zu beginnen. 

Dies ist bereits im Kleinkindalter möglich. Oft zeigt sich erst in der dritten Klasse, dass Kinder noch nicht schwimmen können: Aktuelle Studien zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 1) des Robert Koch-Instituts belegen, dass jedes siebte Kind im Alter von sieben bis zehn Jahren nicht schwimmen kann. Neben der großen Gefahr des Ertrinkens können Nichtschwimmer auch nicht am Schwimmunterricht teilnehmen, müssen im Nichtschwimmerbecken bleiben und werden oft von ihren Mitschülern geärgert. Schlechte Voraussetzungen, um Spaß am Schwimmen zu haben.

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Dabei lohnt sich das Schwimmen lernen auch aus gesundheitlicher Sicht: „Schwimmen kräftigt den Körper gleichmäßig und trainiert wichtige motorische und koordinative Fähigkeiten“, sagt Miriam Hofbeck, Bewegungsfachkraft bei der AOK in Ingolstadt. Am besten sollten Kinder ab dem fünften Geburtstag mit dem Schwimmen beginnen. „Daher ist es ratsam, dass Eltern ihren Kindern möglichst frühzeitig die Möglichkeit bieten, sich ans Wasser zu gewöhnen“, so Miriam Hofbeck. Als Hilfsmittel eignen sich zum Beispiel sogenannte Schwimmnudeln, da sie ein gewisses Sicherheitsgefühl vermitteln und die Bewegungsfreiheit des Kindes nur wenig einschränken.

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Schwimmflügel eignen sich dagegen nicht so gut zum Schwimmen lernen, da die Kinder keine optimale Wasserlage haben, um ihre Arme und Beine bewegen zu können. „Eine wichtige Regel gilt immer: Eltern sollten Ihre Kinder stets im Blick haben und im besten Fall im Wasser begleiten, da Schwimmhilfen nicht vor der Gefahr des Ertrinkens schützen“, betont Hofbeck.

Wenn Eltern ihr Kind frühzeitig ans Wasser gewöhnen, schaffen sie damit eine gute Grundlage für das spätere Schwimmen und Tauchen.







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