Öffentliche Führung im DMM


 
Es wird durch die Ausstellung „Radiologie im Nationalsozialismus“ geführt.

(ir) Am Freitag, 13. April um 15:00 Uhr beginnt im Deutschen Medizinhistorischen Museum eine öffentliche Führung mit Dr. Alois Unterkircher durch die neue Sonderausstellung „Radiologie im Nationalsozialismus“. Die Ausstellung veranschaulicht den Stand der Röntgentechnik in der Zeit von 1933 bis 1945 und bringt Beispiele dafür, wie diese medizintechnischen Möglichkeiten eingesetzt wurden, um das große Ziel der nationalsozialistischen Diktatur, die Schaffung eines „reinen und starken deutschen Volkskörpers“, zu verwirklichen. Dies reichte von der Zwangsasylierung von Tuberkulosekranken, die durch Röntgenreihenuntersuchungen aufgefallen sind, über die Zwangskastration von Frauen durch Röntgenstrahlung bis hin zu verbrecherischen Menschenversuchen im KZ Auschwitz, wo eine hochmoderne Röntgenanlage zur Verfügung stand.

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Ein weiteres Thema der Ausstellung ist das Schicksal der jüdischen Röntgenärztinnen und Röntgenärzte, die durch die Restriktionen der Nationalsozialisten psychisch und physisch traumatisiert wurden, Deutschland verlassen mussten oder gar den Tod fanden.

Bei der öffentlichen Führung geht Alois Unterkircher nicht nur auf die Inhalte der Wanderausstellung ein, sondern erläutert auch das Ausstellungsmodul „Fokus Ingolstadt”, das die Ergebnisse einer regionalhistorischen Spurensuche präsentiert.

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Die Führung dauert 60 Minuten und ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, damit es beim Gang durch die Ausstellung nicht zu eng wird. Daher wird eine Voranmeldung an der Museumskasse empfohlen: Telefonnummer (08 41) 3 05-28 60 oder E-Mail an dmm-kasse@ingolstadt.de. Die Karten müssen spätestens 15 Minuten vor Beginn der Führung abgeholt werden, sonst verfällt die Vormerkung. Zusätzlich zum üblichen Museumseintritt wird eine Führungsgebühr von 2,50 Euro erhoben







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