An den Wild Wings vorbeiziehen


 
Die Panther treffen am Sonntagabend um 19:00 Uhr auf die Schwenninger Wild Wings und am Mittwoch um 19:30 Uhr auf die Iserlohn Roosters.

(ir) Beide Spiele gegen die direkte Konkurrenz finden in der Ingolstädter Saturn Arena statt. Tickets erhalten Sie mit einem Klick auf das Banner:

An den Wild Wings vorbeiziehen

Der Freitag war nicht der Tag des ERC: Die Panther unterlagen in Straubing, die Konkurrenz gewann zumeist. Ingolstadt rutschte darum auf den zehnten Tabellenplatz ab. „Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden“, sagte Cheftrainer Doug Shedden. Der Playoffkampf bleibt spannend. Nun kommt Tabellennachbar Schwenningen.

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Schwenningen kämpft kurz vor Hauptrundenende um die Playoffs. Ein Satz, den vor der Saison die wenigsten geglaubt hätten. Fakt ist: Die Wild Wings haben nach dem Sieg am Donnerstag gegen Verfolger Augsburg 67 Punkte in 47 Spielen eingefahren. Das sind bei einem mehr absolvierten Spiel zwei Zähler Vorsprung auf den ERC und ergibt Tabellenplatz neun.

„Die Wild Wings sind defensiv ausgerichtet und konterstark“, sagt Larry Mitchell nach den Videoanalysen. Das Statistikpapier untermauert die Erkenntnisse des ERC-Sportdirektors: Schwenningen lässt kaum Gegentreffer zu – nur der Tabellenerste und -zweite haben weniger Tore bekommen. Allerdings läuft der eigene Angriff auf Sparflamme – 112 Tore sind der schwächste Wert der DEL. Mit Will Acton haben die Wild Wings einen der besten Einzelspieler der Liga in ihren Reihen, auch Torjäger Damien Fleury ist zu beachten.

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Drei Fakten zum Sonntagsspiel:
Saisonbilanz: In drei bisherigen Duellen bezwang der ERC die Wild Wings zweimal.
Achtung vor: Will Acton ist der beste Spieler der jüngeren Schwenninger DEL-Geschichte. Er wird mit aktuell 45 Punkten zum dritten Mal in Folge die Wild Wings-Hauptrunde als klarer Punktbester seines Teams abschließen.
International: Die Coaches beider Teams haben als Nationaltrainer Erfahrungen gesammelt. Doug Shedden (Finnland, Kanada), Clayton Beddoes (aktuell Italien) und Schwenningens Pat Cortina (Italien, Ungarn, Deutschland) betreuten Teams als Chef- bzw. Co-Trainer bei WM-Endrunden.