Playoffstart: Was sich nun ändert

Playoffstart: Was sich nun ändert
 
Am Mittwochabend begannen mit den Serien der Ersten Runde die Eishockey-Playoffs.

(ir) Die Duelle Fischtown Pinguins gegen die Thomas Sabo Ice Tigers und Straubing Tigers gegen Eisbären Berlin wurden schon gespielt. Damit Sie auch für die Viertelfinals des ERC Ingolstadt gegen die Kölner Haie gerüstet sind, Tickets erhalten Sie mit einem Klick auf die Eventim-Banner, haben wir Playoff-Eigenheiten zusammengestellt:

Modus:
Anders als in der Hauptrunde gibt es in den Playoffs keine Punkte mehr. Egal ob nun nach 60 Minuten oder der Verlängerung - was zählt, ist ein Sieg. In der ersten Runde benötigt ein Team zwei Siege zum Weiterkommen. Im Viertel- und Halbfinale qualifiziert sich jeweils diese Mannschaft für die nächste Runde, die zuerst vier Siege erreicht. Auch zur Meisterschaft sind schließlich vier Finalsiege nötig.

Spieltermine:
Termine in Klammern nur, falls nötig, um den Seriensieger zu ermitteln.
Erste Runde: 6. März und 8.März [Entscheidungsspiel: 10. März]
Viertelfinale: 12./13. März; 15. März; 17. März; 21./22. März [24. März; 29. März; 31. März]
Halbfinale: 02./03. April; 05. April; 07. April; 09./10. April [11./12. April; 14. April; 16. April]
Finale: 18. April; 20. April; 22. April; 24. April [26. April; 28. April; 30. April]

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Verlängerung
Anders als in der Hauptrunde wird nach einer 15-minütigen Pause samt Eisbereitung und Seitenwechsel eine Verlängerung mit 5-gegen-5-Feldspieler gespielt (Hauptrunde: 3-gegen-3). Die Verlängerung ist auf 20 Minuten angesetzt, ein Powerbreak gibt es nicht. Das erste Tor entscheidet in der Verlängerung das Spiel („sudden death“). Verstreichen die 20 Minuten aber torlos, so folgt kein Penaltyschießen. Es wird nach einer weiteren 15-minütigen Pause erneut maximal 20 Minuten gespielt. Sollte es auch dann keine Entscheidung geben, wird dieses Prozedere solange wiederholt, bis schließlich ein Treffer fällt.

Strafen und Sperren
Sämtliche Disziplinarstrafen aus der Hauptrunde werden zu Playoffstart gelöscht. Beispiel: Ville Koistinen hatte in der Hauptrunde zwei „Zehner“ - beide Strafen werden nun aus dem Register gestrichen. Sollte ein Spieler aber am letzten Tag der Hauptrunde seine dritte Disziplinarstrafe oder eine Sperre erhalten haben, so bleibt die Folgesperre bestehen. Beispiel: Straubings Sena Acolatse, der nach dem Check gegen Darin Olver für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen wurde. Anders als in der Vorrunde reichen in den Playoffs nun zwei anstatt drei Disziplinarstrafen zu einer automatischen Sperre fürs Folgespiel.
In der Vorrunde verfolgt die Liga nicht oder vermeintlich zu gering bestrafte Fouls auf Verfahrensantrag eines Clubs. Während der Playoffs - dies ist neu - nimmt die Liga selbst Ermittlungen auf. Bei großen Strafen (5+Spieldauer) wird weiterhin automatisch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Entscheidungen über sämtliche Verfahren trifft nach wie vor der Disziplinarausschuss.

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Videobeweis:
Die Schiedsrichter können in den Playoffs den anwesenden Schiedsrichterbeobachter als Berater heranziehen. Dieser wird während der Beweiserhebung per Headset zugeschaltet. Die Entscheidung liegt aber weiterhin allein bei den On-Ice-Offiziellen.

Serienmanager:
Sie haben sich bewährt: Zum dritten Mal kommen in den Playoffs die sogenannten Serienmanager zum Einsatz. Dieser fungiert als Ansprechpartner für die Teams bei Problemen rund ums Spiel und ist Mittelsmann zwischen Teams und Schiedsrichter. Der Serienmanager ist bei allen Spielen der Serie vor Ort, hält Kontakt mit der Liga und soll schnelle Lösungen herbeiführen. Er bereitet gemeinsam mit den Schiedsrichter-Coaches und den On-Ice-Offiziellen alle Spiele vor und nach.

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