Corona-Lage im Heilig-Geist-Spital stabil: Besuche wieder möglich



Die Corona-Lage im Altenheim Heilig-Geist-Spital in Eichstätt hat sich stabilisiert. Deshalb sind mittlerweile auch wieder Besuche in der Einrichtung möglich. 

(ir) Von den bisher 22 mit COVID-19 infizierten Personen ist aktuell noch ein Mitarbeiter weiterhin positiv und befindet sich in Quarantäne. Bei den Bewohnern sind noch sieben Personen positiv, sie gelten jedoch aufgrund ihres niedrigen CT-Wertes nicht mehr als Krankheitsträger. Eine Bewohnerin ist verstorben, zwölf Personen sind wieder genesen. Eine Bewohnerin wird im Krankenhaus noch aufgrund einer COVID-19- Erkrankung behandelt.



Die Quarantäne der Bewohner wurde bereits am vergangenen Dienstag aufgehoben und der Pandemiebereich zwischenzeitlich größtenteils aufgelöst. Derzeit ziehen die Betroffenen in ihre bisherigen Zimmer zurück. Besuche sind seit Donnerstag möglich – soweit das hauseigene Besuchskonzept beachtet wird. Ebenso können die Bewohner die Einrichtung im Rahmen der aktuell geltenden Regeln wieder verlassen.



In den vergangenen Tagen sind allerdings mehrere Antigen Schnelltests bei Mitarbeitern positiv ausgefallen. Die Betroffenen unterzogen sich umgehend einem PCR-Test. Hierbei wurde eine weitere Neuinfektion nachgewiesen. Da die Schnelltests vor Dienstantritt durchgeführt wurden, die Betroffenen sich unverzüglich in Isolation begeben haben und alle geltenden Hygiene- und Schutzvorschriften beachtet wurden, kann die Einrichtung trotz allem wieder für Besucher öffnen und es wurde keine erneute Quarantäne angeordnet. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt somit auf 23.



Heimleiter Sebastian Gabler hat selbst mehrere Tage Dienste in der Pflege übernommen. Er beobachtet: „Das Team des Heilig-Geist-Spitals ist noch enger zusammengewachsen. So schlüpften zum Beispiel Mitarbeiter anderer Bereiche in neue Rollen, damit die Versorgung unserer Bewohner aufrechterhalten bleibt. Dank gilt insbesondere dem Personal der Pflege, des Hausdienstes, der Betreuung, der Küche, der Haustechnik und nicht zuletzt der Pflegedienstleitung für die herausragende Zusammenarbeit in dieser turbulenten Zeit.“