Ein Schulterschluss zum Wohle der Jugendlichen


 
Landkreis, Agentur für Arbeit und Jobcenter gründen Jugendberufsagentur für Eichstätt.

(ir) Ab sofort gibt es im Landkreis Eichstätt eine Jugendberufsagentur, die als Schulterschluss von Landkreis, Agentur für Arbeit und Jobcenter schwerpunktmäßig Jugendliche mit sozialen Schwierigkeiten, mit Migrationshintergrund sowie mit Behinderung, aber auch sog. Problemfälle im Blick hat. Landrat Anton Knapp (für den Landkreis Eichstätt), Manfred Jäger (für die Agentur für Arbeit) und Jürgen Croce (für das Jobcenter Eichstätt) fixierten per Vertrag den Start dieser Initiative, die als eine Art Austauschplattform gedacht ist, über welche die drei Partner ihr Wissen teilen. Arbeitsgruppen und ein eigener Steuerungskreis sollen sich gezielt mit den einzelnen Fällen beschäftigen und die beste Lösung für die jungen Arbeitssuchenden finden. „Kein Jugendlicher darf verloren gehen“, betonte Manfred Jäger von der Agentur für Arbeit Ingolstadt. Und auch Landrat Anton Knapp und Jürgen Croce ist es ein großes Anliegen, Jugendlichen ohne oder nur mit geringer Schulbildung Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und damit auch einen Beitrag zur Deckung des Fachkräftemangels zu leisten.

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Jugendliche, die bisher nur bei einer der Fachstellen um Hilfe ersucht haben, können künftig vom geballten fachlichen Angebot profitieren und dadurch einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schaffen. Ziel der Jugendberufsagentur für Eichstätt ist es, miteinander statt nebeneinander zu helfen, sich noch besser als bisher zu vernetzen und Kontakte zu den Schulen im Landkreis und zu Sozialarbeitern an Bildungseinrichtungen und in den Kommunen zu verstärken. „Der erfolgreiche Übergang von der Schule in die Arbeitswelt ist eine entscheidende Weichenstellung für die gesellschaftliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gemeinsames Ziel der Partner ist es, eine an der individuellen Problemlage ausgerichtete Unterstützung und Förderung erwerbsfähiger Jugendlicher so erfolgreich zu gestalten, dass eine berufliche Integration gelingt und Brüche in der Bildungs- und Erwerbsbiografie vermieden werden“, so Diana Gehrhardt, die als Abteilungsleiterin im Eichstätter Landratsamt für Soziales, Familie und Jugend verantwortlich ist.

Das Foto zeigt Manfred Jäger (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ingolstadt), Landrat Anton Knapp, Abteilungsleiterin Diana Gehrhardt vom Landratsamt und Jürgen Croce (Geschäftsführer des Jobcenters Eichstätt), die mit ihrer Unterschrift die Kooperationsvereinbarung besiegelten.