Hoher Empfang in Stockholm bei der Königin


 
Silviahemmet Trainerin der Malteser Eichstätt trifft in Schweden einen besonderen Menschen.

(ir) In Deutschland leben derzeit zirka 1,4 Millionen Menschen mit einer Demenz – und der Blick in die Zukunft ist nicht weniger düster: Die deutsche Alzheimergesellschaft geht für das Jahr 2050 von drei Millionen Betroffenen aus. Vor dem Hintergrund, dass diese Krankheit immer ernstere Ausmaße annimmt, haben sich die Malteser bereits vor zehn Jahren dazu entschieden, in der Begleitung und Versorgung demenziell erkrankter Menschen neue Wege zu gehen: Die Wahl fiel auf den Palliativen Ansatz der von der schwedischen Königin Silvia gegründeten Stiftung „Silviahemmet“.



Zu den vier Prinzipien der Silviahemmet Philosophie zählen das Lernen von Betroffenen, offene Kommunikation, Sorge um die Angehörigen und das Einbinden aller Beteiligten im Sinne der Teamarbeit. Dementsprechend liegt der Fokus unter anderem auf verbaler und nonverbaler Kommunikation mit Erkrankten, Grundlagen der Gefühlserkennung, sowie der adäquaten Beobachtung von Erkrankten und Symptomkontrollen. Diese Prinzipien sowie die Überzeugung, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, dienen den Maltesern noch heute als Grundlage ihrer Arbeit.

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Zum zehnjährigen Jubiläum belohnten die Schöpfer der Philosophie nun zahlreiche Silviahemmet Trainer für ihre jahrelange, engagierte Arbeit: Trainer aus ganz Deutschland waren zusammen mit dem offiziellen Delegaten des Malteser Ordens, Douglas Graf von Saurma-Jeltsch, zu einem feierlichen Empfang im Stadtschloss Stockholm geladen. Auch Anke Thiede (auf dem Foto 1.Reihe, 4. von links), Silviahemmet Trainerin der Malteser Eichstätt, hatte die große Ehre, in die schwedische Hauptstadt zu reisen. Die langjährige Mitarbeiterin der Malteser verbrachte dort eine unvergessliche Zeit – nicht zuletzt, weil sie in einem privaten Gespräch keine Geringere als Königin Silvia höchstpersönlich kennenlernen durfte.