Ein Aussichtsturm für Ingolstadt


 
Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Mitte plant einen „Aussichtsturm“ oder eine „Aussichtsplattform“ im Stadtpark an der Donau.

(ir) In der Bezirksausschusses I – Mitte-Sitzung am Dienstagabend beantragte der Vorsitzende Alfred Grob, einen Aussichtsturm oder eine Aussichtsplattform mit 70.000 Euro aus dem Bürgerhaushalt zu fördern. Der BZA stimmte dem Vorhaben dann einstimmig zu. „Wir freuen uns auf den künftigen Stadtpark an der Donau und wollen hier eine Anschubfinanzierung leisten, um so besonders schöne Ansichten der Natur und des Erholungsraumes an der Donau begehbar und erlebbar zu machen“, führte Grob kurz aus.



In Anlehnung an die Studie „Animal-Aided Design“, die Studenten der TU München und der Uni Kassel auf Initiative der Stadtverwaltung erstellten, soll der Aussichtsturm inmitten des Stadtparks stehen. So könne man sich den Turm am nördlichen Donauufer auf Höhe des Ruderclubs genauso vorstellen wie im Bereich des Alten Messpegelhäuschens auf der Südseite. Wichtig ist in jedem Fall, mit dem Aussichtspunkt ein Höhenniveau zu erreichen, das den Blick über die Baumwipfel und den Auwald, den Verlauf der Donau und im Hintergrund die Silhouetten der Altstadt freigibt. Als Material komme dabei nur heimisches Holz infrage.

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Als Anschubfinanzierung wurden für das Projekt zunächst 70.000 Euro aus dem Bürgerhaushalt 2019 des BZA Mitte eingestellt. Zudem wird aktuell geprüft, ob zur weiteren Finanzierung Förderprogramme des Bundes oder Landes infrage kämen.

„Die Bürger unserer schnell wachsenden Stadt brauchen neben der nötigen urbanen Infrastruktur auch Rückzugsräume in der Natur, Naherholungsgebiete und städtische Parks“, so Grob weiter. Der BZA-Mitte möchte mit diesem „Leuchtturmprojekt“ den Startschuss für die Initiative „Stadtpark an der Donau“ geben und das Projekt nach Kräften unterstützen.