Mit 2.500 Euro dotiert: Fritz-Böhm-Preis wird ausgelobt


 
Zum 100. Geburtstag am 22. Februar 2020: Die SPD Ingolstadt vergibt alle zwei Jahre Preis für Zivilcourage und soziale Gerechtigkeit.

(ir) Die SPD Ingolstadt lobt einen „Fritz-Böhm-Preis für Zivilcourage und soziale Gerechtigkeit“ aus. Wie Kreisvorsitzender Christian De Lapuente mitteilt, folgte der Kreisvorstand einstimmig einem entsprechenden Vorschlag von Fritz Böhms politischem Ziehsohn Achim Werner. Der langjährige Stadtrat, Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, Audi Betriebsratsvorsitzende und Ehrenbürger der Stadt würde am 22. Februar 2020 100 Jahre alt.



„Mit dem Preis würdigt die SPD das Lebenswerk eines großen Sozialdemokraten und zeichnet gleichzeitig Menschen aus, die im Geiste Böhms mit ihrem Engagement zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Ingolstadt beitragen, begründet De Lapuente die Auslobung des Preises. Laut Achim Werner ist Fritz Böhm mit seinem Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Frieden, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben, gegen Rassismus, und Ausgrenzung bis zum heutigen Tag ein Vorbild. Dies bleibe er auch für künftige Generationen.

Die Auszeichnung ist mit 2500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Das Geld ist für die Finanzierung der Aktivitäten zu verwenden, für welche die Preisträger ausgezeichnet werden.



Alle Bürgerinnen und Bürger können bis zum 31. Januar 2020 Vorschläge mit für die Verleihung des Preises mit einer ausführlichen Begründung bei der SPD Ingolstadt, Unterer Graben 83-87, 85049 Ingolstadt, Mailadresse buero@spdingolstadt.de einreichen. Dabei kann es sich um Einzelpersonen handeln, aber auch um Gruppen, Bürgerinitiativen, Vereine oder Verbände, die sich im Geiste Fritz Böhms für die Gesellschaft engagieren. Kriterien für die Verleihung des Preises sind insbesondere:
• ein langjähriges, nachhaltiges und uneigennütziges Engagement für soziale Gerechtigkeit, das unter Umständen gegen Widerstände durchgesetzt wurde und das zu einer spürbaren Verbesserung der Lebensverhältnisse einer Vielzahl von Menschen geführt hat
• der Einsatz für Inklusion
• der Einsatz für die Schaffung beziehungsweise den Erhalt von Arbeitsplätzen
• der Einsatz gegen soziale Ausgrenzung
• der Einsatz gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
• der Einsatz für Frieden, Freiheit und Demokratie
• der Einsatz für die Mitbestimmung der Menschen in der Arbeitswelt wie in der politischen Gemeinde.

Über die Vergabe des Fritz-Böhm-Preises entscheidet eine sechsköpfige Jury, der Vertreter der SPD Ingolstadt, des Audi Betriebsrats, der IG Metall und der Lebenshilfe sowie Fritz Böhms Sohn Heinz Schreiber und Achim Werner angehören.