Dr. Hessenberger zieht erfolgreiche Zwischenbilanz


 
Sieben Monate neue Leitung in der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie der Ilmtalkliniken.

(ir) Ein gutes halbes Jahr nach seinem Beginn als Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Ilmtalkliniken zieht Chefarzt Dr. Achim Hessenberger eine positive Zwischenbilanz: „Ich freue mich sehr über die deutlich gestiegenen Patientenzahlen und das Vertrauen, das uns niedergelassene Ärzte und Patienten auch bei großen Eingriffen wie Darmkrebs-Operationen entgegenbringen, sowie das positive Feedback,“ sagt Dr. Hessenberger.

Besonders stolz ist er auch auf die starke Nachfrage im Bereich der Schilddrüsenchirurgie, seit er an den Kliniken ist: „Wir konnten das Angebot erweitern und operieren sämtliche Schilddrüsenerkrankungen inklusive Schilddrüsenkrebs und Rezidive“. Bei den Operationen wendet Dr. Hessenberger modernste Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten an. So wird bei Schilddrüsenoperationen mit kontinuierlichem Neuromonitoring und modernsten Ultraschallinstrumenten gearbeitet. Im Bereich der Dickdarmchirurgie wird, wann immer sinnvoll, minimalinvasiv operiert. Selbst die Versorgung von tiefsitzenden Rektumkarzinomen ist in vielen Fällen in der „Schlüssellochtechnik“ möglich.

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Langfristig ist es sein Ziel, auch an den Ilmtalklinken ein Darmkrebszentrum zu etablieren und er arbeitet auf die Zertifizierung hin. „Aber bereits jetzt werden die Patienten selbstverständlich nach den Kriterien eines Darmzentrums behandelt, da ich bisher immer in Darmzentren gearbeitet habe und natürlich auch hier entsprechend hohe Qualitätskriterien ansetze“, erklärt Dr. Hessenberger. „Insbesondere im Hinblick auf die oftmals schwierigen und aufwändigen Eingriffe bei Krebspatienten freue ich mich sehr darüber, dass eine qualitativ sehr hochwertige Intensivstation zur Verfügung steht, sodass auch die Weiterbehandlung schwer kranker Patienten auf höchstem Niveau gewährleistet ist.“ Alle Krebspatienten werden in Tumorkonferenzen besprochen und nach modernsten Gesichtspunkten operiert und weiterbehandelt.

Aber auch strukturell hat sich die Abteilung weiterentwickelt: Das Personal wurde um zwei Assistenzärzte aufgestockt und die Sprechstundentermine wurden patientenfreundlicher gestaltet. Seit Anfang Juni bietet Dr. Hessenberger zusätzlich zu entsprechenden Sprechstunden in Pfaffenhofen jetzt auch am Krankenhaus Mainburg einmal wöchentlich eine spezielle Schilddrüsen-Sprechstunde an. Hier wird das gesamte Spektrum der Schilddrüsendiagnostik wie zum Beispiel Schilddrüsen-Sonographie, Labordiagnostik und ausführliche Beratung angeboten. Zudem gibt es nun auch in Mainburg eine Sprechstunde für Privatpatienten.

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Ein weiterer Schwerpunkt, den sich Dr. Hessenberger vorgenommen hatte, war, den Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten zu festigen. „Auch hier hat sich einiges getan und ich freue mich über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kollegen. Gerade im Bereich der Schilddrüsenchirurgie und bei Darmkrebs sehe ich allerdings leider immer wieder, dass Patienten in recht weit entfernte Kliniken überwiesen werden, weil sich das über die letzten Jahre so etabliert hat. An den Ilmtalkliniken ist eine kompetente und modern ausgestattete Viszeralchirugie vor Ort. Wir haben in den letzten Monaten viele, zum Teil sehr komplexe Fälle mit sehr guten Ergebnissen operiert und behandelt. Den Patienten muss bei einer Operation keine Klinik mit weiten Anfahrtswegen zugemutet werden“, macht Dr. Hessenberger deutlich.

Allgemein- und viszeralchirurgische Sprechstunden von Dr. Hessenberger sind in der Pfaffenhofener Ilmtalklinik am Dienstag und Freitag nach Vereinbarung (Schilddrüsen-Sprechstunde am Freitag) und in der Mainburger Ilmtalklinik am Dienstag von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Schilddrüsen-Sprechstunde und Sprechstunde für Privatpatienten.

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