„Alf Bachmann, Alf Lechner – Himmel Wasser Stahl“


 
Erste Führung durch die neue Ausstellung im Lechner Museum. 

(ir) Das Lechner Museum freut sich sehr, zum ersten Mal frühe Pastelle und Öl-Bilder des Bildhauers Alf Lechner (1925-2017) und Werke seines Lehrers, dem Marine- und Landschaftsmaler Alf Bachmann (1863-1956) in der Gegenüberstellung präsentieren zu können.

Am Sonntag, 25. März um 14:00 Uhr gibt es die erste öffentliche Führung durch diese neue Ausstellung. Im Anschluss an die Führung im Lechner Museum Ingolstadt gibt es um 16:00 Uhr zusätzlich eine Führung im Lechner Skulpturenpark in Obereichstätt. Der idyllisch im Altmühltal gelegene Lechner Skulpturenpark befindet sich auf dem Gelände eines ehemals Königlich-Bayerischen Eisenhüttenwerks mit dazugehörigem Steinbruch und ist ein beeindruckendes Erlebnis. Auf über 23.000 Quadratmetern sind mehr als siebzig Skulpturen von Alf Lechner zu sehen. Außerdem erhalten die Teilnehmer der Führung Zutritt zur Ausstellungshalle und dem Papierhaus.
Ein Besuch im Lechner Skulpturenpark in Obereichstätt ist nur im Rahmen von Führungen möglich.

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Die Kombinations-Führung (Lechner Museum und Lechner Skulpturenpark) dauert insgesamt rund drei Stunden und kostet 9,50 Euro pro Teilnehmer. Eine vorherige Anmeldung dazu ist nicht erforderlich.

Bei Interesse an der Führung lediglich im Skulpturenpark Obereichstätt wird aber um telefonische Mitteilung unter der Rufnummer (08 41) 3 05-22 50 beziehungsweise (08 41) 3 05-22 52 gebeten.

Alf Bachmann vermittelte Lechner die Kunst der Malerei, die Auseinandersetzung mit dem Spiel der Elemente. Sie bildete die Grundlage für Lechners Weg zur abstrakten Stahl-Skulptur.
Alf Bachmann, 1863 bei Danzig geboren, ist besonders für seine Darstellung der Küsten und Meere bekannt, für seine Kompositionen von Wasser, Wolken, Wind und Licht. Es gelang ihm, flüchtige Momente der Natur in ihrer Essenz mit Pastell und Öl einzufangen und stimmungsvoll zu verdichten. „Die Unendlichkeit unberührter Natur ergreift mich“, schrieb Bachmann selbst. Er war es, der das künstlerische Talent Lechners früh erkannte, und ihm den Weg in die Kunst wies.

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Lechner blieb seinem Lehrer ein Leben lang in der Faszination für die Elemente verbunden. Sie inspirierte ihn und seine Arbeit mit dem Stahl. Er bezwang ihn mit Feuer und Wasser, setzte ihn wiederum den Elementen aus und schuf neue Landschaften. Erfahrbar wird diese Faszination auch durch Lechners letzte Rauminstallation Labyrinth (2007-2017). Die Werke von Alf Bachmann aus der Sammlung des Landesmuseums Schleswig, Schloss Gottorf und der Alf Lechner Stiftung werden zum großen Teil zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.

Das Museum ist von Donnerstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.