Auf zwei Rädern durch die Keltenstadt



Radführung des kelten römer museums manching durch das keltische Oppidum. 

(ir) Am Sonntag, 28. Juni 2020, lädt das kelten römer museum manching zu einer der beliebten Fahrradführungen ein, auf denen radlfreudige Geschichts- und Archäologiefans die Spuren der antiken Vergangenheit „vor Ort“ in der Landschaft entdecken können. Die erste Tour am kommenden Sonntag stellt die keltischen Sehenswürdigkeiten in den Mittelpunkt.



Bei der etwa zweistündigen Rundfahrt durch Manching und Umgebung erkundet die Archäologin Lisa-Maria Rösch gemeinsam mit den Besuchern markante, gegenwärtig im Gelände noch sichtbare Spuren einer der einst bedeutendsten Keltenstädte Europas.



Mit dem Radl werden auf einer Gesamtstrecke von rund 12,5 km archäologisch interessante Originalschauplätze aufgesucht: etwa das Hafenbecken, das Straßennetz oder der Befestigungswall, die noch heute gut erkennbar sind und die einstigen Dimensionen der keltischen Siedlung erkennen lassen – diese zählte in ihrer Blütephase im 2. Jahrhundert v. Chr. mehrere tausend Einwohner.



Treffpunkt für alle Interessierten ist um 14:00 Uhr im Eingangsbereich des kelten römer museums. Die Führung findet ab 3 Personen statt und ist auf 12 Personen beschränkt. Die Gebühr beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche. Sie kann vor dem Beginn der Führung an der Museumskasse entrichtet werden. Für Kinder zwischen sechs und elf Jahren ist die Führung frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte das eigene Fahrrad nicht vergessen.



Ein wichtiger zusätzlicher Hinweis: Am Dienstag, den 30. Juni, bleibt das kelten römer museum aufgrund dringender Wartungsarbeiten ganztägig geschlossen.

Das Foto zeigt Rekonstruktion des Ost-Tores der Keltenstadt von Manching.