Grafik an Fließerhaus übergeben


 
Dauerleihgabe der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft an das Fleißerhaus.

(ir) „Der Mensch kann eben mehr als eine Identität haben“, so schreibt die Künstlerin Frieda Martha alias Helga Wilmsen auf ihrer Homepage. 1941 in Berlin geboren, arbeitet sie als Büroangestellte, bis sie 1963 bis 1969 Malerei an der Münchner Kunstakademie studieren kann. Frieda Marthas wichtigster Lehrer ist Raimer Jochims, nach dessen Ansicht das Leben selbst die Substanz der Kunst ausmacht.



2010 eröffnen sie und ihr Mann in Maria-Thann eine Wohnungsgalerie, um Ausstellungen in einem privaten, dabei klar gestalteten Ambiente zu zeigen. 2015 zieht das Ehepaar mit der Galerie ins schweizerische Rheineck an den Bodensee. „Meine Inspiration Marieluise Fleißer“ ist der Titel der Grafik (Acryl auf Papier, 100x66 Zentimeter), die von der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft, vertreten durch Andreas Betz,Elisabeth Witzel-Ganz und Isabella Kreim als Dauerleihgabe dem neuen Marieluise Fleißerhaus am 17. Dezember übergeben wurde.



Ein wichtiges Sammelgebiet des Museums sind künstlerische Arbeiten von Frauen, die sich mit dem Leben und Werk der Fleißer auseinandersetzen. Helga Wilmsen wählte ein Buch als Motiv und ordnete dem Porträt Namen ihrer wichtigen Bezugspersonen zu.

Das Foto zeigt von rechts nach links Isabella Kreim, Andreas Betz, Elisabeth Witzel-Ganz (Marieluise-Fleißer-Gesellschaft) Gabriel Engert, Doris Wittmann und Beatrix Schönewald.