Öffentliche Führung: Die Seele ist ein Oktopus


 
Am kommenden Sonntag findet wieder eine Führung durch die Sonderausstellung des Deutschen Medizinhistorischen Museums statt.

(ir) Am Sonntag, 14. Januar um 14:00 Uhr bietet das Deutsche Medizinhistorische Museum eine öffentliche Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Die Seele ist ein Oktopus. Antike Vorstellungen vom belebten Körper“ an.

Hinter diesem geheimnisvollen Titel verbirgt sich eine ungewöhnliche Kombination von antiken Objekten, anatomischen Präparaten, modernen Graphiken und bestechend klaren Texten, die in einen atmosphärisch gestalteten Raum eingebettet sind. Es geht hier nicht um die religiöse oder spirituelle Seele, sondern um eine Seelensuche, die direkt in den menschlichen Körper führt: Woraus besteht die Seele? Wie steuert sie den menschlichen Körper? Wo ist ihr Sitz im Körper? Was geschieht, wenn ein Mensch krank wird, und was trägt zu seiner Heilung bei? Diese Fragen wurden bereits in der Antike gestellt. Bei einem gemeinsamen Gang durch die Ausstellung stellt die Historikerin Christiane Hoth M.A. die Antworten vor, die Ärzte und Philosophen im antiken Griechenland darauf gefunden haben. Die Führung endet bei der Videoinstallation von Esteban N–nez, die zur Suche nach der eigenen Seele einlädt – auf den Spuren des Oktopus.

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Die Führung dauert 90 Minuten und ist auf 12 Personen begrenzt, damit es beim Gang durch die Ausstellung nicht zu eng wird. Daher wird eine vorherige Anmeldung an der Museumskasse unter der Telefonnummer (08 41) 3 05-28 60 oder per E-Mail an dmm-kasse@ingolstadt.de empfohlen. Die Karten müssen spätestens 15 Minuten vor Beginn der Führung abgeholt werden, sonst verfällt die Vormerkung. Zusätzlich zum üblichen Museumseintritt wird eine Führungsgebühr von 3,75 Euro erhoben.