Zwischen Leben und Tod


 
Führung durch die aktuelle Sonderausstellung im Deutschen Medizinhistorischen Museums.

(ir) Am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 16:00 Uhr führt Museumsdirektorin Professorin Marion Ruisinger durch die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Medizinhistorischen Museums: „scheintot. Von der Ungewissheit des Todes und der Angst, lebendig begraben zu werden“.



Um 1800 entstand in Europa eine regelrechte Scheintod-Hysterie. Die Ausstellung zeigt, wie diese Angst durch medizinische Überlegungen und weit verbreitete Gerüchte genährt wurde. In der Folge versuchten Ärzte und Wissenschaftler die Grenze zwischen Leben und Tod neu zu bestimmen. Sie führten Experimente mit Elektrizität durch und bewegten die Regierungen dazu, Leichenhäuser zu bauen. Hier konnten die Leichen so lange beobachtet werden, bis die sicheren Todeszeichen auftraten. Tüftler entwarfen aber auch originelle mechanische Rettungsapparate für Grab und Sarg.



An der einstündigen Führung können wegen der räumlichen Gegebenheiten nur 15 Personen teilnehmen. Es empfiehlt sich daher eine Anmeldung an der Museumskasse, telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 3 05-28 60 oder per E-Mail an dmm-kasse@ingolstadt.de. Die Eintrittskarten müssen spätestens 15 Minuten vor Beginn der Führung abgeholt werden, sonst verfällt die Vormerkung. Für die Teilnahme werden der Museumseintritt und eine Führungsgebühr von 3 Euro erhoben.