Autofahrer lebensgefährlich verletzt


 
Ein Pkw-Lenker wollte nicht auf stehende Fahrzeuge auffahren und wich in den Gegenverkehr aus, wo er mit einem Lastwagen kollidierte.

(ir) Am Montag gegen 11:45 Uhr fuhr eine 60-jährige VW-Fahrerin aus Ingolstadt auf der B 300 in Richtung Westen. An der Abzweigung nach Engelmannszell wollte die Frau abbiegen und bremste dazu ihr Fahrzeug ab. Hinter ihr fuhr ein 49-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Raum Augsburg. Er bremste ebenfalls ab. Den Fahrzeugen folgte ein 60-jähriger Mercedes-Fahrer aus dem Bereich Regensburg und er erkannte die zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsten.



Er versuchte daher nach links auf die Gegenfahrbahn auszuweichen. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Sattelzug aus Pollen, der von einem 24-jährigen LKW-Fahrer aus Polen geführt wurde. Durch den Aufprall wurde der Mercedes nach links in den Straßengraben geschleudert. Der Sattelzug kam hingegen nach rechts von der Fahrbahn ab und landete mit dem Zugfahrzeug ebenfalls im Straßengraben. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Mercedesfahrer hingegen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von anderen Verkehrsteilnehmern aus seinem total zerstörten Fahrzeug geborgen und kam mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik Rechts der Isar nach München.

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Zur Bergung der Fahrzeuge und Unfallaufnahme musste die B 300 etwa vier Stunden total gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr aus Hohenwart leistete mit 25 Mitgliedern technische Hilfe und organisierte die erforderliche Umleitung. Der Sattelzug und der Mercedes mussten mit einem Autokran geborgen und abgeschleppt werden. Aufgrund ausgelaufenem Dieselkraftstoff wird ein Bodenaustausch an der Unfallstelle erforderlich sein. An dem Mercedes entstand Totalschaden in Höhe von 25.000 Euro. Der Schaden am Sattelzug wird von der Polizei mit 150.000 Euro beziffert.