Sicher Fahren im Winter 2018


 
Der ADAC gibt Tipps für das „Winter auf und ab“ in diesen Monaten.

(ir) Der Winter ist zurück und dann plötzlich wieder weg! Während den Autofahrern heute noch Eis- und Schneematsch zu schaffen machen, könnten uns ab morgen wieder Sturm und Frühlingstemperaturen winken. Der aktuelle Winter birgt so manche Überraschungen für Fahrzeuglenker. Hier ein Überblick, der Sicherheit bringen soll.

So schwer es auch in den Wintermonaten fällt, morgens sollte man etwas früher aufstehen. Gerade die so genannten „Laternenparker“ müssen ihr Auto erst fit für den Tag machen. Ralf Müller-Wiesenfarth, Cheftrainer der südbayerischen ADAC - Fahrsicherheitszentren: „Zunächst einmal muss die Windschutzscheibe wirklich eisfrei sein, nicht nur ein kleines Guckloch. Das kostet mindestens ein Bußgeld, wenn man erwischt wird. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn ein Autofahrer wegen fehlender Sicht einen Unfall verursacht – das geht dann meistens richtig ins Geld“.

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Bei Sturm sollte man vor allem die Geschwindigkeit im Auge behalten und nicht zu schnell unterwegs sein. Gerade in Waldstücken können plötzlich einzelne Äste oder gar ganze Bäume auf die Straße stürzen. Dann heißt es möglichst Ruhe bewahren und rechtzeitig bremsen. Wer dann nicht zu schnell fährt, hat auch größere Chancen, einen Aufprall zu vermeiden.

Sturmböen erfassen ein Auto gerade auf freien Strecken, Brücken oder in Waldschneisen. Wird das Auto von einer starken Böe erfasst, dann kontrolliert Gegenlenken und das Fahrzeug wieder ruhig in die Spur zurückbringen. Besonders vorsichtig sollte man zum Beispiel beim Überholen von Lastwagen und Bussen sein. Sobald man aus dem Windschatten des überholten Fahrzeugs herauskommt, wird das eigene Auto mit voller Wucht vom Seitenwind erfasst. Auch hier ist eine angepasste Geschwindigkeit von Vorteil, um gelassen auf die plötzlich einwirkenden Kräfte reagieren zu können.

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Wenn man im Winter noch mit Dachträger und Skibox unterwegs ist, dann lohnt sich bei Sturm der frühzeitige Abbau. Wegen der größeren Angriffsfläche verstärkt sich die Wirkung von Windböen. Besonders anfällig bei Seitenwind sind Wohnmobile oder Wohnwagen, sowie Lkw und Busse. Sturm „Friederike“ beispielsweise hat davon einige umkippen lassen.

Seien Sie bestens vorbereitet: Wie reagiert Ihr Auto eigentlich auf einer glatten Straße? Und was müssen Sie tun, wenn Sie bei einer Vollbremsung ins Rutschen gerate? Darum geht es auch in den Pkw-Trainings auf dem ADAC Fahrsicherheitsplatz Ingolstadt in der Marie-Curie-Straße 15 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ingolstadt-Village. Sichern Sie sich Ihren Trainingsplatz unter der Rufnummer (08 00) 89 800 88.